Wahre Geschichten

Wir sammeln wahre Geschichten!

Am Anfang war die Angst vor einer noch nicht erforschten Krankheit. Weil man schreckliche Bilder gesehen hat und vielleicht jemanden kennt, der daran erkrankt ist, von jemandem gehört hat, der verstorben ist – mit oder an Corona?

Hinzu gekommen sind andere Ängste: vor dem Zwang zum Test, zur Impfung, vor der Einbuße staatsbürgerlicher Rechte, vor der Einschränkung der Bewegungsfreiheit, vor den ungewissen psychischen Folgen des Social Distancings, Und auch das: die Angst vor dem drohenden Konkurs des Unternehmens, vor den Schulden, dem Verlust der wirtschaftlichen Autonomie.

Sehr real ist mittlerweile für viele die Erfahrung von Einsamkeit und Isolation: in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder zu Hause. Das Gefühl, allein zu sein mit den eigenen Sorgen und Ängsten.

Auch das ist die Wirklichkeit dieser Zeit …

Auf der Plattform RESPEKT wollen wir jenen Menschen eine Stimme geben, die die Kollateralschäden dieser „Pandemie“ erfahren haben. Uns ereilen viele Zuschriften, die Irritation und Verständnislosigkeit, vor allem aber auch Zorn, Wut und Ohnmacht über das ausdrücken, was sich vor den Augen der Menschen abspielt, Situationen, über die man den Kopf schütteln möchte oder in denen man sich hilflos ausgeliefert fühlt.

Wir haben Texte ausgewählt, die kleine Geschichten erzählen, Begebenheiten, die diese verrückte Zeit dokumentieren, mit ihren tragischen, aber auch mit ihren skurrilen Seiten.

Wenn auch Sie etwas zu erzählen haben, dann schreiben Sie uns unter:
stories@respekt.plus

Die Geschichten werden prinzipiell anonym veröffentlicht. Sollten Sie den ausdrücklichen Wunsch haben, Ihren Namen zu nennen, teilen Sie dies der Redaktion bitte mit.

Wir haben einen Podcast mit Wahren Geschichten produziert:
https://respekt.plus/wahre-geschichten-der-podcast/

Krebsvorsorge im Lockdown

Am 04.02.2021 war Weltkrebstag. Aus diesem Grund enthielt die „Kleine Zeitung“ einen Artikel   über die Handhabung der Krebsvorsorge. In dem Artikel wurde unter anderem darauf hingewiesen, dass die Krebsdiagnosen zurückgegangen seien, da Krebs nicht erkannt...

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Der Tod meiner Oma

Meine Oma war noch keine 80 Jahre alt, eine sehr gemütliche Frau, die die letzten 20 Jahre viel zu Hause war und Zeit mit der Familie verbrachte. Sie war gesund und kümmerte sich um den Haushalt. Nun, innerhalb von eineinhalb Wochen, hat man es im Krankenhaus...

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Gekündigt, weil denunziert

Da ich vom Beruf Diplom-Krankenschwester bin, seit einigen Jahren in Frühpension, konnte ich derzeit als Nachtschwester mit geringfügiger Anstellung in einem Konventkrankenhaus in Linz meine monatlichen Pensionseinkünfte aufbessern. Ich tat das sehr gern, bis ich am...

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Maske tragen oder nicht?

An der Straßenecke habe ich am Morgen oft gewartet, damit wir gemeinsam zur Schule gehen konnten. Wir kennen einander also schon ziemlich lange. Beide haben wir im Lehrberuf gearbeitet. Während meine Freundin Susanne dazu eine therapeutische Ausbildung gemacht hat,...

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Ein Vorfall auf dem Eislaufplatz

Anlässlich meines Geburtstags besuchte ich mit meiner Tochter einen bekannten Eislaufplatz in Wien. In dessen Kassenbereich wurde ich beim Scannen meines online erworbenen Tickets von den Mitarbeitern auf die Maskenpflicht im Einlassbereich aufmerksam gemacht. Obwohl...

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Trotz Impfung und Hygiene positiv

Eine Freundin von mir, 61 Jahre alt, hat von Anfang an, als Covid-19 ein Thema wurde, alle Maßnahmen mitgemacht. Sie hat eine Schutzmaske selbst genäht, und trat nur mit Maske und Gummihandschuhen ins Freie. Jeglichen persönlichen Kontakt zu Familie, wie Sohn,...

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Trotz Befreiung aus Bankfiliale geworfen

Heute Vormittag habe ich eine Bankfiliale betreten. Am Schalter sagte ein junger Bursche zu mir: „Wir haben Maskenpflicht!“ Ich antwortete: „Ich habe eine Befreiung dabei.“ Er gab zurück, dass das egal sei, sie haben Maskenpflicht und ich müsse andernfalls die Bank...

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Ohne Maske kein MRT

Ich bin 65 Jahre alt und habe mit dem Tragen der FFP2-Maske Probleme, ich bekomme nur schwer Luft und nach zwei bis drei Minuten beginnt meine Nase zu rinnen und zu jucken. Unter der Maske wird es feuchtwarm, sodass ich rasch komplett verschwitzt bin. Ich habe...

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Aus einer logopädischen Praxis

„Oma und Opa leben noch, obwohl wir sie besucht haben!“, das berichtete mir ein fünfjähriger Bub kürzlich erstaunt aus seinem Alltag. Darüber kann man lachen oder weinen. Ich führe eine logopädische Praxis und arbeite mit Menschen unterschiedlichen Alters, von...

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Atemnot: Ein siebenjähriges Schulkind übergibt sich

Am 05.02.2021 erhielt meine erwachsene Tochter einen Anruf der Volksschule, unsere siebenjährige Enkelin Lina hatte sich übergeben und musste abgeholt werden. Als Linas Mutter ankam, wartete das Mädchen alleine in der Garderobe (der Klassenraum befindet sich im...

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Wie angenehm das Straßenbahnfahren einmal war!

Gestern hat mir ein Straßenbahnfahrer befohlen, auszusteigen, weil ich keine Maske trug und ihn das Attest meines Kardiologen, das zugleich auch eine Begutachtung darstellt, nicht interessierte.Schon einige Stationen davor hat mich ein junger Mann belästigt und...

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Sich selbst treu bleiben

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Termin bei einem Lungenfacharzt, zu dem ich weitergeleitet wurde, um mir ein Attest für eine Maskenbefreiung ausstellen zu lassen. Ich hatte als Kind Bronchitis und leide an Allergien gegen Hausstaub, Pollen und Tierhaare. Diese...

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Maskenbefreiung und Kontaktallergie: Beinahe unmöglich!

Ich habe eine seit fünf Jahren bekannte, starke Kolophonium- und Terpentinöl-Kontaktallergie. Diese Stoffe sind in Kosmetika, Flüssigkeiten, Desinfektionsmittel, Papier, auch in Zellstoffen und Klebern von Verbandsmaterialien enthalten. Seit mit 25.1. die...

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Die Lebensfreude einer alten Dame versiegt

In einem meiner ärztlichen Dienste in einer psychiatrischen Abteilung eines Klinikums kam eine eigentlich sehr rüstige 93-jährige Dame zur Aufnahme – ihr Leben lang psychisch und auch weitgehend körperlich gesund gewesen, seit längerem verwitwet, jedoch im gleichen...

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Anonyme Anzeige gegen Jugendliche

Seit einigen Tagen ist es unseren Kindern in der Gemeinde möglich, auf einem extra dafür präparierten Platz eiszulaufen. Als ich die Kinder fröhlich und ausgelassen das erste Mal seit langer Zeit beim Eislaufen beobachten konnte, ist mir dabei das Herz aufgegangen. Es...

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Suizid eines jungen Mannes

2020 haben mein Bruder und seine Frau sowie deren ältester Sohn den wohl schwersten Schicksalsschlag hinnehmen müssen, den die Evolution für den Homo sapiens „bereithält“; der jüngere und (nicht nur meiner Einschätzung nach) lebensfreudige Sohn hat sich am 9.4.2020 im...

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Mehrstundenleistungen auf Kosten der Steuerzahler?

Die Verschwendung von Steuergeld treibt immer absurdere Blüten: Jeden Montag treffen sich um 18 Uhr etwa fünfzig kritische Menschen am Residenzplatz, um in einer ruhigen Lichterprozession gegen die einseitige Corona-Politik zu demonstrieren, die massive Schäden in den...

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Vorzeitiger Reha-Abbruch und die Folgen

Meine Schwiegermutter, Geburtsjahrgang 1948, erlitt im Jänner 2020 einen Schlaganfall und wurde unmittelbar in der Intensivstation aufgenommen. Nach einem Aufenthalt von zehn Tagen wurde sie in die stationäre Abteilung des Spitals verlegt. Es war der Beginn eines...

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Sind dem Krankenhauspersonal die Hände gebunden?

Meine Mutter, 80 Jahre alt, hatte sich am Dienstag, 15.12.2020, eine Lebensmittelvergiftung zugezogen. Sie war sowohl am Mittwoch als auch am Samstag bei zwei verschiedenen praktischen Ärzten in Niederösterreich zur Behandlung. Bis zum Sonntag hat sich ihr Zustand so...

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Alle konnten sich von ihrem Vater verabschieden

Im November 2020 wurde mein Nachbar in Tirol nach einem langen, erfüllten Leben als Bauer, Postler, Musiker und Vater von sechs Söhnen mit einem Gehirnschlag ins Krankenhaus eingeliefert. Da seine Frau schon vor längerer Zeit gestorben war, verständigten die Ärzte...

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Mutter isoliert sich selbst

Heute rief mich meine Mutter, 80 Jahre alt, sehr gesund, und in einem anderen Bundesland lebend, an. Wir wollten am Wochenende zu ihr fahren, eigentlich. Aber sie war total panisch. Sie möchte uns nicht sehen, weil sie sich ja so sehr mit den Masken schützt, das...

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Ein Spaziergang mit uniformierten Gästen

Am vergangenen Sonntag, den 17.1.2021, fand in St. Veit an der Glan der zweite Spaziergang für Frieden, Freiheit und Demokratie statt. Nachdem am ersten nur drei Personen teilgenommen hatten, trafen sich diesmal etwa fünfzig zu einem stillen Protest am Hauptplatz....

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Körperkontakt für Ehepaar untersagt, auch keine Umarmung?

Seit der „zweiten Coronawelle“ werden auf unserer Reha-Station in Tirol nun auch wieder Covid-Erkrankte nachbehandelt. Zuletzt hatten wir maximal 35 solcher Patienten. Seit 14.12. nehmen wir auch wieder andere Reha-Patienten auf, da die Covid-Erkrankten ausbleiben....

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Reha-Abbruch nach Umarmung

Ein Nachtdienst im November 2020 in einem Tiroler Reha-Zentrum: Wie üblich mussten wir, das Personal, nach 22 Uhr eine Unterschriftenliste kontrollieren, um zu überprüfen, ob sich alle anwesenden Patienten vom Haus auch eingetragen haben.Eine Dame fehlte und ging auch...

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Ein hoch ansteckendes Virus?

Folgende Geschichte passierte in meinem engeren Bekanntenkreis. Eine Arbeitskollegin machte am 19. Oktober 2020 gemeinsam mit ihrem Mann und einem befreundeten Paar einen Ausflug. Man wollte einkaufen gehen und danach Pizza essen. Der Mann des befreundeten Paares...

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Man fährt wieder Bahn.

Mein Sohn ist nach Beendigung seiner Arbeit am 18.12.2020 mit dem Zug um etwa 15 Uhr von Puch-Urstein nach Kuchl gefahren. Im Zug traf er auf den Zugbegleiter, der ihn anfuhr: „Maske auf!“ Mein Sohn trug keine Maske, da er von dieser befreit ist. Er sagte dies auch...

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Virtueller Kontakt genügt nicht

Ich arbeite als Krankenhausseelsorgerin. Eines Tages besuchte ich einen Mann, der sich seelsorgerischen Beistand gewünscht hatte. Sein Alter schätze ich auf höchstens 60 Jahre. Er ist schwer krank und man hat die Ursache noch nicht gefunden, erzählte er mir. Auch,...

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Krankenhäuser: Ungeschützte Daten und falsche Tests

Meine Tochter arbeitet als Diplomkrankenschwester in einem Krankenhaus im 5. Bezirk, und wird daher mindestens einmal, manchmal auch mehrmals pro Woche, auf Covid-19 getestet. Am 28.12. bekam sie einen Anruf vom Gesundheitsamt, dass sie positiv sei, und zwar seit...

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Kein Recht auf Berufsausübung trotz Antikörper?

Ich arbeite im Gesundheitsbereich. Im März hatte ich Corona, im September sind noch Antikörper nachweisbar. Trotzdem darf ich jetzt nicht mit Patienten arbeiten, weil ich die FFP-2-Maske tragen müsste, die ich jedoch nicht vertrage. Eine herkömmliche OP-Maske wird...

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Ein Jahr Isolation und kein Ende in Sicht

Anfang Jänner ist nun nach fast vierzig Jahren gewiss, meine Schilddrüse gehört herausoperiert, ist total verknotet mit allen möglichen gut- und weniger gutartigen Knoten. Der Termin soll Anfang März sein, davor stehen mir unzähligen Arztbesuche und...

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Das Ganze wird mir langsam zuviel…

Ich bin Vetragsbedienstete in einem Ministerium.Den erste Lockdown empfand ich als zumutbar. Mitte März bis Anfang Juli. Natürlich war ich schon während dieser Zeit missmutig. Denn während des Homeoffice habe ich beim Spaziergang mit meinem Hund öfters festgestellt,...

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In der Stunde des Todes weggeschickt

Mein Schwager, 72, ist vor einigen Monaten im Klinikum Baden an Multiorganversagen verstorben. Meine Schwägerin war am gleichen Tag noch bei ihm. Ruhig und gefasst sagte er zu ihr: „Ingrid, ich sterbe jetzt.“ Meine Schwägerin musste trotzdem nach der erlaubten halben...

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Mit Migräne in der Ambulanz

Obwohl ich meine Corona-Erkrankung offengelegt hatte, wurde ich im Krankenhaus getestet. Es erfolgte keine Aufklärung und der Test wurde falsch gemacht: Die Stäbchen wurden zwei Mal schmerzhaft nach oben eingeführt, nicht in die Nebenhöhlen. Der Einlieferungsgrund war...

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Behandlung verweigert, mit schwerwiegenden Folgen

Während des ersten Lockdowns hatte meine 70-jährige Schwiegermutter eine lokale Infektion auf der Zunge und Fieber, das offensichtlich die Folge der Infektion war. Nach etwa 3 bis 4 Tagen haben wir erstmals davon erfahren, als wir sie anriefen, sie war ja bettlägerig...

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Gesundheitskasse verweigert Gesundheitsvorsorge

Als Pflichtversicherter der SVS-Sozialversicherungsanstalt für Selbstständige wollte ich am 16. Oktober einen Termin zur Gesunden-Untersuchung im Gesundheitszentrum im 5. Wiener Gemeindebezirk wahrnehmen. Ich legte am Empfang ein ärztliches Attest zur Maskenbefreiung...

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Verbot zur Stillung menschlicher Grundbedürfnisse?

Während einer Erledigungsrunde in der Innenstadt, ein anderes Mal nach längerer Wartezeit auf einem Postamt in Favoriten, musste ich plötzlich dringendst zur Toilette.Weder am Postamt gibt es eine Kundentoilette, die ich benutzen hätte dürfen, noch in umliegender...

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Ehepaare getrennt im Namen der Gesundheit?

Ein Nachbar, dessen Ehefrau in einem Pflegeheim untergebracht ist, hat mir sein Problem geschildert. Immer wenn er seine Frau im Heim besuchen will, derzeit ein Mal pro Woche, muss er vor Betreten des Heims einen negativen Test vorweisen. Nur ist es ihm praktisch...

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Rückflug gebucht, oder etwa nicht?

Meine Mutter, geboren 1937, ist Anfang Jänner 2020 nach Indien, Kerala, zur Ayurveda-Kur geflogen. Im März wurde alles hektisch, man schickte die Touristen nach Hause. Da der Rückflug meiner Mutter offiziell erst für den 30. April gebucht war, wurden natürlich alle...

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Impfung: Druck auf alte Menschen

Meine Mutter lebt in einem Seniorenheim in Niederösterreich. Anfang Dezember ist sie positiv getestet worden, ohne Symptome, nur an einem Tag hatte sie leichtes Fieber. Sie bekommt auch immer Vitamine. Dann stürzte sie eines Tages auf den Atlaswirbel, als...

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Getestet und verstorben: So ist das unmenschlich!

Meine bald 95-jährige Mutter ist Mitte November ins Pflegeheim gekommen, geistig bei voller Präsenz, allerdings war eine Pflege rund um die Uhr erforderlich geworden. Sie hatte eingewilligt, weil sie nicht mehr allein sein wollte. Vorher wurde sie in der Familie...

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Jung und Alt werden eingesperrt und gespalten

Alle meine VHS-Kurse wurden heuer abgesagt, ohne jeden Schadensersatz! Meine Geschwister werden in einem fort Zwangstests unterzogen, bis ihnen die Nase blutet, weil sie sonst entweder nicht mehr im Altenheim arbeiten dürfen oder der Ächtung der Kollegen ausgesetzt...

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Behinderung durch Atemwegserkrankungen: diskriminiert

Aufgrund meiner verschiedenen schweren Erkrankungen habe ich eine fünfzigprozentige Behinderung und Pflegestufe eins. Meine Atemwegserkrankungen führen zu einer stark eingeschränkten Nasenatmung und zeitweise zu Erstickungsanfällen. Hinzu kommen eine außergewöhnlich...

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Krebs, Beinbruch, Magenblutung: Hauptsache kein Corona?

Mein Vater hatte vorletztes Jahr Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Glücklicherweise hatte sich der Krebs, trotz der beachtlichen Größe des Tumors, noch nicht weiter im Körper ausgebreitet. Seine beiden Brüder und sein Vater sind an Krebs verstorben. Jetzt werden...

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Abenteuer Einkaufen ohne Maske

Bei meinem Besuch in einem Möbelhaus in Vöcklabruck hielt mich  am Eingang des Einkaufszentrums ein Wachmann an – mit der Aufforderung: „Maske!“ Ich erklärte ihm, dass ich ein ärztliches Attest habe und aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann. Das...

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Besuch nur für Sterbende?

Anfang Dezember ist mein Opa gestorben, im 94. Lebensjahr. Es war gut für ihn, endlich sterben zu können, er hat es sich schon lang gewünscht. Seit dem Tod meiner Oma im Frühjahr 2018 hatte mein Opa seine Lebensfreude verloren. Woran meine Oma 2018, damals im 91....

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Maskenzwang in der eigenen Wohnung? Konflikt mit Kundendienst

In meiner Wohnung sollten die Heizkörper überprüft werden. In der schriftlichen Terminvereinbarung der Heiztechnik-Firma stand der ausdrückliche Vermerk: Alle Anwesenden haben Maskenpflicht.Ich habe keine Angst vor Ansteckung, vor Krankheit, vor einem Virus etc. Aus...

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Reha-Erfolge durch Lockdown und Einsamkeit zunichte gemacht

Am 9. Februar hatte meine Mutter einen Schlaganfall, sie kam ins Krankenhaus und wurde behandelt. Nach zehn Tagen verlegte man sie aus dem Krankenhaus Wiener Neustadt in die Spezialklinik Grimmenstein. Zu diesem Zeitpunkt war sie halbseitig gelähmt. Die Mitarbeiter im...

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Ich mag nicht mehr!

Alles begann mit dem ersten Lockdown. Kinder (fünf und neun Jahre alt) im Home-Learning. Mein Mann und ich sind berufstätig und es gibt massive Arbeitsaufträge durch die Schule. Unser Älterer wurde von Tag zu Tag mürber und mochte immer weniger. Er hatte viel am Handy...

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Vertrauen verloren

Ich habe das Vertrauen in Ärzte verloren. Meine Frau ist im Sommer an Brustkrebs verstorben. Mit Beginn des ersten Lockdowns haben die Ärzte in der Onkologie im LKH Graz nur Angst und Panik verbreitet. Dieselben Ärzte haben aber noch eine Woche davor ganz anders...

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Psychisch und körperlich über der Grenze des Erträglichen

Ich bin Diplomkrankenschwester und in einem Altersheim in Oberösterreich tätig.Seit 4 Wochen müssen wir durchgehend 10 bis 11 Stunden lang eine FFP-Maske tragen. Wöchentliche Testungen müssen wir über uns ergehen lassen, falls nicht, bekommt man das Schreiben eines...

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Vom Leben, Sterben und der Verantwortung

Im Frühjahr 2014 stellte sich für meine betagten Eltern und mich die Frage, wo sie ihren Lebensabend verbringen sollten. Wir besichtigen ein Altersheim, doch uns wurde schnell bewusst, dass das nicht den Bedürfnissen der einzelnen Personen entsprach. Meine Mutter war...

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Zufall – blöd gelaufen oder doch selbst gewollt?

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen, eine Geschichte im Jahre 2020. Ich bin gerade sehr berührt – von allem, was heuer so passiert. Von den Lockdowns, von den Demonstranten, von denen, die Demonstranten niederschlagen, von Terroranschlägen, von den vielen...

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Ärzte mussten sich entschuldigen

Diese Geschichte erhielt unsere Schreiberin von einer Freundin per WhatsApp, wir geben sie hier gekürzt wieder: „Leider ist meine Mama ins Krankenhaus gekommen. Dass die Rettung sie überhaupt geholt hat, war mühsam, wegen Corona! Zuletzt tagelanges Erbrechen, aus...

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Mutter verstirbt ohne Angehörige

Am 12.3. sollte im Seniorenzentrum Liezen eine Geburtstagsfeier mit meiner Mutter stattfinden. Ab 10. 3. war aber Schluss mit Besuchen. Meine Mutter ist Anfang Februar 2020 dorthin übersiedelt, war also in der Eingewöhnungsphase. Sie war zu diesem Zeitpunkt sehr...

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Test-Alltag und seine Folgen

Zusammengefasst von den Mitarbeiter*innen eines Pflegeheims in Oberkärnten In unserem Pflegeheim wurden derzeit über 30 Bewohner von 72 positiv getestet via PCR-Test. Und über 20 Mitarbeiter.  Dieser Test stimmt nicht. Es ist vorgekommen, dass am Dienstag ein...

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Aus dem Postbus geworfen trotz Attest

Da mir die Umwelt sehr am Herzen liegt, bin ich zu einem großen Teil öffentlich unterwegs. Beim Tragen eines Mund- und Nasenschutzes bekomme ich Hitzewallungen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Atemnot, daher habe ich eine Maskenbefreiung. Am 1. September wollte ich...

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Arbeitslosigkeit macht krank – verschobene Operationen auch

Mein Sohn ist Kabarettist und meine Schwiegertochter Yogalehrerin, und beide dürfen seit März nicht mehr arbeiten, was natürlich schwere finanzielle Einbußen mit sich bringt. Außerdem gibt es in meiner Umgebung und im Bekanntenkreis niemanden, der an Corona verstorben...

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Kinder frieren im Klassenzimmer und erkälten sich

Ich bin Oma von zwei Enkelkindern, 12 und 14 Jahre. Für die Kinder war es schwer zu akzeptieren, dass ein Besuch bei Oma und Opa nicht erlaubt war, obwohl sie auch nicht zur Schule gehen durften. Meine zwölfjährige Enkelin vergleicht die Schule mit einem Gefängnis....

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Finanzbeamte entscheiden über die Gesundheit meiner Tochter?

Unsere Tochter ist laut ärztlichem Attest vom Tragen der Maske befreit.Letzte Woche ereilte uns vom lokalen Schulbusunternehmer eine Mail, in der uns mitgeteilt wurde, dass laut einer Information des Finanzamtes Maskenbefreiungen für Kinder nur dann anerkannt werden,...

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Arzt verweigert Untersuchung

Heute ist mir Unglaubliches in einer Arztpraxis in Neufeld passiert. Eine Woche zuvor hatte ich mir einen Bruch am Arm zugezogen. Ein Kontrolltermin mit Röntgen sollte feststellen, ob die Heilung gut verläuft. Gleich bei der Anmeldung wurde ich schroff auf...

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Über Willkür und Verwirrungen bei Quarantäneverordnungen

Ich bin fast 50 und Mutter einer 6-jährigen Tochter. Die erste Unsinnigkeit erlebte ich beim ersten Lockdown. Wir haben diese Zeit wie angeordnet mit unserer Tochter drei Wochen lang allein verbracht. Haben diese Zeit genossen, sind spazieren gegangen, draußen halt...

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Lebensgemeinschaft wird nicht anerkannt

Meine Geschichte ist wohl etwas außergewöhnlich, aber auch sie ist eine Folge von Corona. Was ich erlebe, macht mich sehr verzweifelt und ratlos. Mein Lebenspartner lebt in der Nähe von Berlin, er hat bei mir in Österreich seinen Zweitwohnsitz und er möchte zu mir...

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Testergebnis wird mündlich mitgeteilt

Ich arbeite in einer Pflegeeinrichtung der Stadt Wien. Die Mitarbeiter/innen sind verpflichtet, sich einmal pro Woche testen zu lassen. Es wird ein Schnell-Test gemacht, falls man positiv ist, wird noch ein PCR-Test gemacht. Aber alle auf der Station sind immer...

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In Folge der Corona-Krise das Leben genommen

Meine Tochter hat sich Anfang Mai 2020 in Folge der Corona-Krise bzw. verursacht durch diese das Leben genommen. Sie hat den Lockdown, die Kommunikation der Regierung und der Medien, die gesamte Situation trotz umfassendster Unterstützung durch mich und ihren...

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Jedes Kind ist ein potenzieller Lebensgefährder

Ich wurde gestern Vormittag von der Schule angerufen: Ich solle meine 11-jährige Tochter abholen. Sie hatte Kopfweh, Schwindel und sah doppelt. Zum Glück war ich gerade in der Nähe (das letzte Mal wurde mir gedroht, man würde die Rettung rufen, wenn ich nicht sofort...

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Arbeits-Quarantäne

In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Dame, die alte Menschen im Krankenhaus betreut, sie steht selbst nur wenige Jahre vor der Pension. Sie arbeitet also täglich mit alten pflegebedürftigen Patienten, mit quasi nicht mehr voll widerstandsfähigen Menschen. Unlängst...

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Jede Woche Corona-Test

Unsere Tochter ist im 17. Lebensjahr und macht über die „Caritas“ im Seniorenheim ein Praktikum. Man verlangt von ihr jede Woche einen Corona-Test. Wir sind als Eltern und Erziehungsberechtigte weder gefragt noch informiert worden. Wenn es stimmt, was wir hören, dann...

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Die Schule – ein Unort

Situation in der Schule, Bundesrealgymnasium in Tirol, Oberstufe im „Distance Learning“: Ca. 220 Schüler der Unterstufe, sehr viele Klassen sind vollzählig, in ein paar Klassen (ca. 7 an diesem Tag) fehlen 1-3 Schüler, mehrheitlich sind sie als K 1 symptomlos daheim....

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Mit Menschlichkeit hat das nichts mehr zu tun

Eine Pflegekraft berichtet aus Nordrhein-Westfalen. Seit der angeblichen Pandemie ist in unserem Pflegeheim nicht ein Bewohner an Corona gestorben. Wohl aber sehr viele an Einsamkeit. Für mich als Pflegerin war es schlimm, täglich mit ansehen zu müssen, wie Bewohner...

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Mitgefühl mit „wehrlosen Menschen“

Lagebericht aus dem Seniorenheim. Wir haben vom Geschäftsführer des Magistrats eine schriftliche Anweisung bekommen, dass wir positiv getestete Demente ins Zimmer einsperren sollen. Die Gewerkschaft "younion" hat mir geholfen, dagegen vorzugehen, weil Demente schon...

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Covid-19 Alltags-Splitter

Diskriminierung von Menschen mit Behinderung

Unser Sohn hat eine geistige Behinderung und verweigert das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Es ist einfach unmöglich, ihm die Maske aufzuzwingen.

Vor einigen Tagen hatten wir einen Termin mit unserem Sohn bei einer Dermatologin. Da er keine Maske trägt, hat sie ihm den Eintritt und natürlich auch die Behandlung verweigert, mit dem Hinweis, dass in ihrer Ordination das Maskentragen verpflichtend sei. Die Hautärztin selbst ist bereits zweimal geimpft und trägt eine FFP2-Maske.

Unser Sohn ist seit der Einführung der Maskenpflicht fast ausschließlich zu Hause. Er kann nicht mehr mitgehen zum Einkauf, was er gerne tut, und nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Nun wird ihm auch noch der Zutritt zu einer Ordination verwehrt. Er ist nicht krank und da er fast ausschließlich zu Hause ist, besteht für ihn kaum die Möglichkeit, sich oder andere Menschen anzustecken.

Behinderte Menschen haben leider kaum Fürsprecher. Sie sind neben den alten Menschen und den Kindern die großen Verlierer dieser wahnsinnigen Politik.

Vom Friseurstuhl gerissen

In einem Friseurgeschäft in meiner Nähe wurde unlängst eine ältere Dame von der Polizei vom Friseurstuhl gerissen, mit noch halbkoloriertem Haar weinend auf die Straße bugsiert; sie wurde angezeigt, weil ihr „Testschein“ um eine halbe Stunde abgelaufen war.

Eine bizarre, ratlose Regierung samt einer gottlob nur teilweise sadistischen Obrigkeit maßt sich an, den eigenen, steuerzahlenden Bürgern die Menschenwürde abzusprechen, von der Unverhältnismäßigkeit dieses widerlichen Vorgehens ganz zu schweigen! Nun werden auch noch mit großem medialen und regierungstreuen Trara zwölf autonom sein wollende Bundesheerkasernen zur „Krisenbewältigung“ propagiert. Na wozu denn wohl? Für einen befürchteten Bürgerkrieg, allerdings ohne Bürger, denn die hat man zuvor schon entmündigt!

Hygienebestimmungen und der Tausch eines Gaszählers

Im März 2021 bekam ich die Nachricht, dass mein Gaszähler getauscht werden würde. Mit dem Schreiben wurde auch informiert, dass die Angestellten eine FFP2-Maske tragen würden. Wörtlich bekam ich die Aufforderung: „…bedecken Sie Ihren Mund und Ihre Nase ebenfalls mit einer FFP2-Maske. Bitte halten Sie aus gegenseitiger Rücksicht einen Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern ein und berühren Sie kein Material oder Werkzeug.“

Mein Antwortschreiben lautete wie folgt: Ich habe heute Ihren Brief mit der Ankündigung des Zählertausches bekommen, der am 26.03.21 stattfinden soll. Eigenartigerweise machen Sie mir Vorschriften, wie ich mich im privaten Bereich zu verhalten habe. Bitte kommen Sie meinen Zähler erst dann tauschen, wenn Sie mir keine Vorschriften mehr machen und Ihr Personal wieder ohne Mundschutz kommen darf. Ich nehme an, dass das 2022/23 sein wird. Ich trage daheim sicher keine Maske und ich halte auch sicherlich keinen Abstand zu den Arbeitenden ein. Streichen Sie bitte den Termin und tauschen Sie den Zähler zu einem anderen Zeitpunkt.

Ich bekam leider keine Antwort auf mein Schreiben. Am 26. März hörte ich die Arbeitenden im Haus werken, aber bei mir wurde nicht geläutet. Auch wenn keine Reaktion erfolgte, wurde meinem Wunsch Folge geleistet. Und das ist in diesen Zeiten immerhin etwas.

Was in den Zeitungen steht

In den Zeitungen ist zu lesen, dass auf den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen entweder Rechtsradikale, Covidioten, Coronaleugner, Schwurbler, Corona-Chaoten oder Hooligans seien. Doch wen findet man dort tatsächlich:

Menschen wie du und ich. Menschen, die gegen die Einschränkung nahezu aller Grundrechte kämpfen. Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder machen, da die Regierung ständig Gesetze bricht, und der Verfassungsgerichtshof im Nachhinein die Verordnungen für ungültig erklärt.

Oder Menschen, die gegen die Massentesterei und Maskenpflicht sind, aber dafür, dass man sich testet, wenn man sich krank fühlt. Menschen, die sich gegen die Regierungsmaßnahmen wehren: Dagegen, dass sie ihre Eltern im Altersheim zu selten besuchen und sie umarmen dürfen. Menschen, die Angst um Kinder und Jugendliche haben, da die Psychiatrien voll sind und die Ärzte dort triagieren müssen.

Oder Menschen, die Angst vor dem Druck sich impfen zu müssen, haben, da diese ihrer Meinung nach zu wenig erforscht ist und keine Daten vorliegen, welche Langzeitschäden auftreten können. Menschen, die gegen die Testungen und Maskenpflicht in Schulen sind.

Oder Menschen, die gerne wieder in ihr Stammlokal gehen würden, weil sie einsam sind. Menschen, die gerne Ausflüge machen würden, aber in der momentanen Situation keine Möglichkeit haben, eine Toilette aufzusuchen, da Gasthäuser geschlossen haben.

Oder Menschen, die mit Homeoffice und Homeschooling ihrer Kinder hoffnungslos überfordert sind und Angst haben, dass ihre Kinder die Wissenslücken nicht mehr aufholen können. Menschen, die es unglaublich finden, dass es die Regierung geschafft hat, jeden Mitbürger als potentiellen Gefährder – als asymptomatisch – zu sehen.

Es sind Menschen, die weitere Verschärfungen befürchten.

Möglicherweise sind auch einige Rechtsradikale oder Linksradikale dort. Möglicherweise. Doch ich habe keine gesehen.

Episoden aus der Schule

Ich unterrichte schon seit 33 Jahren an einer Vorarlberger Schule. Ich dachte immer, wir sind eine coole Truppe. Naja, nicht immer, aber meistens. Bis Corona uns mit voller Härte traf. Anfangs war auch ich verunsichert, das muss ich zugeben. Was würde kommen? Würden wir die neue Situation meistern? Ein befreundeter Arzt aus Innsbruck half mir über die Bedenken hinweg und meinte nur: „Neue Viren hat es immer gegeben und wird es immer geben! Keine Panik!“ Ich meinte dann noch: „Du wirst sehen, sie schließen uns die Schule zu!“ Worauf er lachte. Er wurde eines Besseren belehrt. Leider.

Ich trug und trage die Maßnahmen mit. Wobei ich nur die Maske trage. Ich habe noch nie meine Hände desinfiziert. Seife hat mir immer gereicht und reicht mir auch in der Zukunft. Mit meinen Bedenken zu den Maßnahmen bin ich fast allein. Meine Arbeitskollegen feiern die Regierung: „Sollen alle mal in eine Intensivstation schauen!“ Ich wusste gar nicht, dass man dort hinein darf. „Die Arschlöcher, die auf die Straße gehen, sollten alle unterschreiben, dass sie auf die Intensivbehandlung verzichten!“, das ist der O-Ton eines Lehrers. Damit alle wissen, wie kultiviert es in einem Konferenzzimmer zugeht.

Eine Lehrerin ist bei jeder Testaktion dabei und wundert sich, dass ihre Tochter Angst davor hat, ihre Mama zu verlieren. Überhaupt diese leidige Testerei der Schüler! Ich versprach meinen Schülerinnen, dass sie nur mit der Watte in der Nase drehen müssen. Ich vergaß dabei auf eine sehr „gewissenhafte“ Kollegin, die die Schüler anhielt, ganz hinten in der Nase nach dem Virus zu suchen. „Das brennt ganz ordentlich“, meinten die Schülerinnen. Auf Nachfrage beim Direktor, wie wir denn rechtlich abgesichert sind, wenn die Watte im Kopf bleibt, schrie er nur: „Das müssen wir so machen, die Verantwortung liegt bei der Bildungsdirektion!“ Ich verabschiedete mich schnell ins Wochenende.

Auch die Impfung wird sehr diskret behandelt. Via Teams wurden wir aufgefordert, zu schreiben, für wen der Priorisierungscode angefordert werden soll. Ganz begeistert schrieben die Arbeitskollegen: „Bin schon registriert! Für mich bitte!“, oder: „Ich möchte mich auch impfen lassen!“ Smileys und GiFs wurden angehängt. Die Rettung naht! Mir fiel auf, dass sich zwei Arbeitskollegen nicht meldeten. Sie fanden das auch indiskret. Auf meine Nachfrage zur Vorgehensweise, meinte der Direktor nur: „Ich wusste nicht, dass auch über diesen Kanal geantwortet wird!“ Und startete eine Woche später, dieselbe Anfrage noch einmal.

Also habe ich für mich entschieden, das Konferenzzimmer nur noch in Ausnahmefällen zu betreten. Freistunden verbringe ich ab sofort in einer leeren Klasse. Sehr entspannt. Das Leben hat mich sowieso gelehrt positiv zu denken. Wenn man also der Situation etwas Positives abgewinnen möchte: Ich bin den Schülern näher als je zuvor. Ich lerne sie intensiver kennen und bin froh, dass die Jugendlichen so sind, wie sie sind. Reflektiert, empathisch, das Herz auf dem richtigen Fleck. Und sehr dankbar.

Momo kann zuhören

Mein neunjähriges Enkelkind kommt zu Besuch und weint fürchterlich: „Oma, ich bin sehr traurig. Ich habe meinen Schulfreund lange Zeit nicht mehr gesehen, weil ihn seine Mutter nicht in die Schule schickt!“

Alles wegen Corona. Er schnitt in der Schule Löcher in die Maske und kritzelte über die aufgezeichnete Ampel vor unserer Schule kleine Monster. Er erzählte, dass wir nach dem Coronatest alle Chips in unserem Gehirn haben werden.

Heute hatte ich mit ihm einen Videochat. Er holte sein Plastikmaschinengewehr und sagte mir, dass er nicht mehr mein Freund sein und dass er Menschen erschießen will. Warum sagt er das? Ich versuchte mein Erschrecken zu verbergen, während ich nach einer Antwort suchte. Was macht diese Mutter mit ihrem Kind? Sie erzieht ihn zur Barbarei, zerstört seine kleine Seele! Sie sollte ihm lernen, sein Verhalten respektvoll zu reflektieren und nicht blind einem Kollektiv zu folgen, aber sie sollte ihn in schwierigen Zeiten nicht zu Aggressionen verführen.

Diese Worte würde mein Enkelkind nicht verstehen. Ich nehme aus meinem Bücherregal „Momo“ von Michael Ende. Eigentlich wollte ich es ihr erst ein bisschen später geben. „Wenn dein Freund wieder in die Schule kommt, mache es wie Momo und höre ihm einfach zu. Oder blicke zu ihm während des Unterrichts auf die Nachbarbank und ziehe für einen ganz kurzen Moment deine Maske von der Nase.“

Ich gebe ihr das Buch: „Momo kann zuhören und bringt den Menschen die gestohlene Zeit zurück.“

Trotz negativem Test auf der Covid-19-Station. Patient verstorben.

Mein Vater ist am 5. März, 93-jährig, in einem Krankenhaus in Niederösterreich verstorben. Bei seiner Einlieferung am 24. Feb. wurde er negativ getestet, landete aber dennoch auf der Covid-19-Station. Als mein Bruder nach dem Grund fragte, antwortete der Arzt: „Das dürfen Sie schon uns überlassen!“

Freundschaft oder Angst

Lange habe ich meine Freundin nicht gesehen! Ich ging auf sie zu. Als sie mich erblickte, machte sie einige Schritte rückwärts. Haben wir jetzt schon drei Babyelefanten Abstand? „Wie geht es dir?“, rufe ich ihr zu.

Sie macht noch einen Schritt zurück und zieht ihre Maske bis an den Rand ihrer Augenlider hoch: „Meiner Mutter geht es nicht gut; sie vermisst meine Besuche und meine Umarmungen. Sie will nicht verstehen, dass ich meine wöchentlichen Besuche jetzt drastisch einschränken muss. Sie besteht darauf, selbst zwischen Angst und Entbehrung zu entscheiden. Ich kann ihr das nicht geben, ich habe Angst schuldig zu werden, wenn sie Corona bekommt.“

Was sollte ich ihr antworten? Zur Liebe gehört, dass der andere seine Verantwortung und seine Entscheidungen behält. Mit unzähligen Masken kämpft die Angst gegen die Bedürfnisse des Selbst.

„Umarme sie, bitte!“, rufe ich ihr zu, wobei mir bewusst ist, dass ich damit zu den Covid-Leugnern gezählt werde.

Sie schüttelt den Kopf und biegt in die Seitengasse ein. Ich bin traurig, gehe weiter und zähle die Schritte, die ich benötige bis ich an jenen Punkt gelange, an dem sie stand.

Eine Stimme geben

Ich bin Lehrerin an einer Mittelschule. Meine Fächer Musikerziehung und Persönlichkeitsentwicklung kann ich seit Herbst so gut wie gar nicht mehr unterrichten. Singen ist verboten, die Schüler dürfen nicht zusammenkommen, Instrumente sollen desinfiziert werden, Interaktion ist durch die Masken unmöglich.

Das Wichtigste in der Schule ist der Nasenbohrertest und die Maske. Alles andere kommt danach. Die Schüler nehmen die Masken kaum herunter, sie bleiben auch in den Pausen auf ihren Plätzen in der Klasse sitzen, oft mit der Maske. Ständig wird gelüftet, so dass viele Schüler mit Jacken in den Klassenräumen sitzen. Meine Vorgesetzte meint, Corona wäre kein Thema für die Jugendlichen. Ich höre von den Jugendlichen aber, ich wäre die einzige Lehrerin, die mit ihnen spreche. Das Thema wird totgeschwiegen. Es wird so getan, als ob eh alles gut wäre und den Kindern gehe es eh gut. Vielen Kindern und Jugendlichen geht es aber nicht gut. Sie sind verunsichert, verängstigt, alleingelassen und haben keine Stimme.

Ich versuche meine Schüler aufzuklären, sie anzuregen kritisch zu sein und Fragen zu stellen, was sie ohnehin tun: „Warum müssen wir die Maske tragen, wenn wir alle negativ getestet sind?“ Viele meiner Kollegen fühlen sich durch mich angegriffen, provoziert, gefährdet. Sie „erzählen Geschichten über mich“ und beschweren sich bei der Direktorin. Keiner spricht mit mir direkt. Zur Zeit bin ich deswegen im Krankenstand. Aber ich gebe nicht auf, ich werde weiter den Jugendlichen zuhören und eine Stimme geben.

Schlaganfall: Keine passende Behandlung!

Mein bester Freund hatte einen Schlaganfall, das war am Rosenmontag. Er wurde zum Glück auf der Straße gefunden und auf die Intensivstation gebracht, wo sofort eine Notoperation durchgeführt wurde.

Als er soweit stabil war, wollten ihn die Ärzte verlegen. Normalerweise kommen bei uns Patienten wie mein Freund in ein Krankenhaus, das sich auf solche Fälle spezialisiert hat, um sie dort so gut wie möglich zu fördern.

Anscheinend gab es in dem Krankenhaus drei Covid-19-Fälle, somit durften keine Patienten aufgenommen werden. Mein Freund kam daraufhin in ein psychiatrisches Krankenhaus, wo er allerdings keine für ihn passende Behandlung bekommen kann, zudem darf ihn auch kein Angehöriger besuchen. Ein Wahnsinn, weiß man doch, wie wichtig es ist, gerade in der ersten Zeit mit ihm zu arbeiten, damit sein Gehirn wieder die Möglichkeit bekommt, neue Synapsen zu bilden, um abgestorbene oder entfernte Bereiche zu ersetzen.

Hauptsache, wir „schützen“ die Alten und alle werden geimpft. Was sonst alles wegen Covid-19 an Kollateralschäden entsteht, wird einfach unter dem Tisch gekehrt.

Da ich selber Jin-Shin-Jyutsu-Praktikerin bin, erschreckt es mich immer mehr, dass Menschen zu mir kommen, bloß um von jemandem berührt zu werden. Sie halten dieses Abstandhalten etc. nicht mehr aus.

Erfahrungen aus einer Tiroler Grenzregion

Ich bin deutsche Staatsbürgerin und wohne mit meiner Familie seit ca. zwei Jahren im Tiroler Außerfern. Mein Mann ist Lehrer an einer sonderpädagogischen Einrichtung in Füssen, d.h. Grenzpendler. Meine Tochter ist 14 Jahre alt und geht in eine österreichische Schule und ist somit, genau wie mein Mann, Leidtragende hinsichtlich des Test- u. Maskenwahns. Meine Familie wohnt in Grenznähe im Allgäu und wir haben uns in der Vergangenheit regelmäßig gesehen (in unserer Region war soziales und menschliches Miteinander über die Grenze hinaus an der Tagesordnung).

Leider ist meine Mutter aufgrund einer Komplikation während einer Tumoroperation Ende Januar in einem Krankenhaus in Deutschland verstorben. Während ihres fünftägigen Sterbeprozesses hatte ich Gelegenheit, mich mit dem Chirurgen (Chef der Station) und dem Pflegepersonal zu unterhalten. Vor allem hat mich berührt, dass meiner Mutter ein Einzelzimmer zur Verfügung gestellt wurde, zu dem ich, trotz Besuchsverbots in der Klinik, jederzeit Zugang hatte. Der Grund war ein einfacher: In dem Klinikum wurde aufgrund der bestehenden Covid-Maßnahmen eine komplett neue Palliativstation geschlossen und das Personal ins Haupthaus der Klinik verlegt. Somit sind Stationen, die Sterbenden und deren Angehörigen Hilfe bieten, fast nicht mehr vorhanden. Dennoch sterben täglich Menschen, die, wie meine Mutter und ich, Hilfe brauchen. Sie haben zurzeit in diesem System keinen Platz und das Pflegepersonal der Klinik war deshalb gestresst, weil Zimmer für frisch operierte Menschen fehlen und aufgrund der Schließung von Stationen ein Mangel an Pflegepersonal herrscht. Auch wurde mir von den Mitarbeitern dieser Klinik bestätigt, dass sie schon jahrelang an ihrer Leistungsgrenze arbeiten und sich durch die Pandemie an diesem Zustand nichts geändert hat – bis jetzt auch finanziell nichts!

Wir haben im Moment große Probleme, nach Deutschland einzureisen. Es müssen täglich Formulare ausgefüllt und ein negativer Test vorgelegt werden. Vergangene Woche bin ich innerhalb eines Kilometers dreimal kontrolliert worden. Zweimal in Tirol zum Ausreisen und einmal 50 Meter weiter bei der Einreise nach Deutschland. Auch dort hatte ich Zeit, kurz mit den Soldaten bzw. der Bundespolizei zu sprechen. Ohne Ausnahme wurden die Regelungen an der Grenze als eine Katastrophe für das Zusammenleben der Menschen und für völlig sinnlos erachtet. Ich frage mich, was erwachsene Menschen (Politiker) dazu bringt, Familien voneinander fern zu halten, Unmut in der Bevölkerung zu schüren, Denunziantentum zu fördern und anderen Menschen die Verantwortung abzusprechen, für sich selbst zu sorgen. Jeder hat die Wahl, ob er sich schützen möchte, irgendwann durch Impfung oder Masken oder einfach nur durch Einigeln in den eigenen vier Wänden. Ich möchte als mündige Bürgerin selbst entscheiden, welchen Weg ich für mich wähle! Das ist mein gutes Recht!

Absonderungsbescheide, Quarantäne und das Leiden eines Kindes

Meine Tochter ist zehn Jahre alt und geht in die vierte Klasse Volksschule. Obwohl laut Sozialministerium Kinder unter zehn Jahren (bzw. bis zur vierten Schulstufe) immer K2-Personen sind (geringe Ansteckungsgefahr), wurden alle Kinder der Klasse in Quarantäne geschickt, weil der Vater eines Kindes positiv getestet worden war. Der Absonderungsbescheid der BH St. Pölten kam per mail (das ist laut Zustellungsgesetz nicht korrekt zugestellt, denn es muss entweder mit der Post oder Polizei zugestellt werden um das Recht zu wahren).

Der Absonderungsbescheid wies ein falsches Kontaktdatum aus, an einem Samstag gab es in den letzten Jahren keinen Unterricht. Eine Zurückweisung des Bescheides wurde, weil als E-mail gesandt, nicht anerkannt. Es wurde geantwortet, dass man per Post berufen könne, dass das jedoch nichts bringe, weil das falsche Datum „lediglich ein Schreibfehler“ sei, und nicht, wie ich meine, ein wichtiger Teil des Bescheides. Es folgte ein Telefonat der BH, in dem ein weiteres, vermutlich covid-19-krankes Kind der Behörde gemeldet wurde. Auf die Frage, ob ein neuer Bescheid komme, wurde dies ausdrücklich verneint.

Drei Stunden später kam ein neuer Absonderungsbescheid per E-Mail. Jedes Kind muss sich zweimal wöchentlich mit dem Nasentest selbst testen, die Testtermine müssen eingehalten werden, meine Tochter musste sich bereits diesem Test unterziehen. Das ist Nötigung und Körperverletzung, vom seelischen Schmerz möchte ich nicht einmal sprechen. Seit mehr als einem Jahr wird den Kindern der Umgang mit anderen Kindern untersagt, jetzt sperren wir Kinder, die gesund getestet werden und gesund sind, auch noch ein.

Ein heilsamer Besuch in Tansania

Ich bin 78 Jahre, habe eventuell anfälligere Atemwege sonst aber nichts, ich nehme keine Medikamente, rauche nicht und mache viel Bewegung. Seit einem Jahr darf ich allerdings meinen Beruf nicht ausüben, das macht mir vor allem psychisch zu schaffen: Bis März 2020 habe ich durchschnittlich mindestens drei Stunden am Tag getanzt.

Ich war jetzt ein knappes Monat in Tansania, wo der Präsident die Pandemie für beendet erklärt hat, um mir eine Corona-Pause zu schenken. Es war unglaublich schön und für meine Psyche heilsam.

Ich habe bis heute über 20 Fach- und Sachbücher sowie wissenschaftliche Werke über ansteckende Krankheiten, Viren, Impfungen und Pharmazie gelesen. Ich lasse mich sicher nicht impfen.

Dass ich ihn anstecke und er stirbt

Meine Familie und ich stehen den Covid-19-Maßnahmen sehr kritisch gegenüber. Trotz unserer Haltung sowie vielen Gesprächen und der Tatsache, dass ich meiner Tochter gesagt habe, dass das Ergebnis des Nasenbohrtests bedeutungslos in Bezug auf ihre Gesundheit ist, teilte sie mir Folgendes mit: „Ich habe schreckliche Angst, dass der Test irgendwann positiv sein wird und

ich dann Jakob anstecke und er stirbt.“ Jakob ist ihr fünf Monate alter Bruder.

Mir kamen die Tränen! Am liebsten würde ich meine Tochter Zuhause lassen! Allerdings hat ihr das Fehlen der Schule und der sozialen Kontakte auch zu schaffen gemacht. Ich kenne kein Kind, das je durch Covid-19 gefährdet war. Aber ganz viele, die durch die Maßnahmen (psychisch) leiden oder krank wurden.

Es wird viel von Testverweigerern gesprochen

Was aber ist mit den Menschen, denen z. B. aufgrund einer Einnahme von lebenswichtigen Blutverdünnern ein Test von Seiten der Gesundheitsbehörde verweigert wird, außer sie unterschreiben, dass sie das Risiko einer „Fehlbehandlung durch nicht-medizinisches Assistenzpersonal“, sprich Blutungen, die nicht zu stoppen sind, freiwillig eingehen?

Ich gehöre zu dieser Gruppe und werde jetzt als Testunwilliger mit einer zusätzlichen Woche Lockdown bestraft. Wie wird das weitergehen?

Was wird dann erst bei einer Impfung passieren? Ich gehöre auch zur Gruppe der Medikamentenallergiker und wurde wegen Unverträglichkeiten als Baby (Jahrgang 1959) nicht geimpft.

Bedeutet das für Menschen wie mich, dass eine Zukunft nur mit Maske oder isoliert, vielleicht sogar weggesperrt, möglich sein wird? Gelten dann keine Menschenrechte mehr? Denken diejenigen Politiker, die diese Ungerechtigkeiten veranstalten, denn gar nicht mehr nach?

Trotz Attest hinausgeworfen

Heute Vormittag wurde ich von einer Securityguard aus einer Filiale einer Elektronikkette auf der Mariahilferstraße in Wien hinausgeworfen, weil ich anstelle einer FFP2-Maske einen MNS trug. Dass das medizinische Gründe hat und ich ein Attest mit mir führte, hat den Herrn einfach nicht interessiert! Er hat mich wie ein kleines Schulmädchen vollkommen respektlos behandelt und vor die Tür gesetzt. Ich bin immer noch außer mir! Wo kommen wir da hin, wenn das alles so weiter geht? Wehret den Anfängen! Wir stecken eh schon so tief drinnen.

Wie kann man in diesen Zeiten sein Leben schön gestalten?

Viele Menschen beschäftigt die Frage, wie sie ihr Leben schön gestalten können, wenn „alles“ verboten ist. Einfach ist es sicherlich nicht, Zufriedenheit trotz der Maßnahmen zu finden. Aber mit ein wenig Fantasie und den Erinnerungen an meine Kindheit lebe ich sehr zufrieden.

Meine Mutter war alleinerziehend und berufstätig, ich mit etwa fünf Jahren ein Schlüsselkind. Ich war auf mich selbst gestellt und musste zudem auch noch für meinen jüngeren Bruder Verantwortung übernehmen. Geld hatten wir kaum, jede Woche ließen wir beim Greißler anschreiben und bezahlten am Freitag. Das WC war, wie das Wasser, am Gang. Das Essen war billig und einfach, Fleisch – Schnitzerl, faschierte Leibchen, Kartoffelsalat – gab es nur am Sonntag. Ansonsten das, was satt machte und billig war. Mir machte das nichts aus, ich hatte meine Freiheit.

Aber eines Tages landete ich in einem Kinderheim. Es war das Erziehungsheim Wilhelminenberg, das heutige Schlossrestaurant. Dort verbrachte ich ein Jahr und brachte die vierte Volksschule zu Ende. Am schlimmsten war für mich der „Freiheitsentzug“: Ich konnte nicht mehr tun und lassen, was ich wollte, sondern war in einen geregelten, geordneten Tagesablauf eingebunden.

Mir fehlten die Familienausflüge am Wochenende mit dem Beiwagenmotorrad meines Onkels, das war schon was (Auto hatten wir keines)! Ja, am Wochenende ging es zu Fuß von Favoriten nach Schönbrunn. Oder wir fuhren in den Lainzer Tiergarten oder in den Draschepark zu Onkel und Tante. Wir haben unser Schnitzerl mit Kartoffelsalat auf der Wiese gegessen, Mutter hatte einen Kofferradio mit, wir hörten Lieder aus der alten Zeit und ich machte im Liesingbach meine Spiele. Abends hat mein Onkel mit meiner Tante auf der Wiese Lieder gesungen, mein Onkel spielte mit der Mundharmonika „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“.

An all diese einfachen, aber schönen Erlebnisse, erinnere ich mich heute ganz besonders gerne. In Zeiten der Coronahysterie ist Erinnerung eine gute Überbrückung. Sie hilft mir sehr dabei, trotz Einschränkungen meine Freiheit zu leben, wie ich möchte! Ich lasse mich nicht einsperren! Denn Picknicken im Freien geht heute auch. An einem Fluss essen ebenso. Sollten die Bäder geschlossen bleiben oder nur mit Test besucht werden dürfen, gehe ich in den Fluss baden oder in einen Teich oder die alte Donau. Wenn Restaurants zu sind oder nur mit einem Test besucht werden können, lade ich mir Freunde ein und jeder bringt etwas mit und wir haben gemeinsam Spaß. Wandern, Radfahren, all das ist möglich!

In Krisenzeiten soll man nicht resignieren, sich nicht einschüchtern lassen: Kommt, machen wir uns auf den Weg, langsam wachsen wir zusammen! Das, was man uns jetzt antut, dafür werden diejenigen, die das zu verantworten haben, eines Tags die Rechnung erhalten. Corona kann uns nicht die Freude am Leben verderben!

Warum hilft mir niemand?

Seit wir FFP2-Masken tragen müssen, leide ich unter Atemnot und Panikattacken. Mit der Zeit kommt Migräne hinzu. Ich will keine komplette Maskenbefreiung, sondern „nur“ die Stoffmasken wieder tragen „dürfen“. Damit wäre mir schon sehr geholfen. Meine Wege führten mich:

  • Erstens zum Hausarzt: Er verschrieb mir Psychopharmaka, darf aufgrund der Pandemie aber keine Atteste ausstellen.
  • Zweitens zum HNO-Arzt: Ich habe keine Atemwegserkrankung, also steht mir weder eine Befreiung noch eine Erleichterung zu.
  • Drittens zum Psychiater: Der hat mich gleich am Telefon abgefertigt, er stelle keine Maskenbefreiungsatteste aus!
  • Viertens zur Amtsärztin: Das war die Höhe. „Stellen Sie sich nicht so an“, meinte diese, „Sie steigern sich zu sehr rein!“ Sie sei nicht befugt, Atteste auszustellen, ich solle mich an meinen Hausarzt oder den HNO-Arzt wenden. Oder meinen Beruf wechseln!

Ich bin verzweifelt. Wo sind wir gelandet? Ich will keine Befreiung! Ich will nur Erleichterung und selbst das wird mir nicht gegönnt.

Demütigung eines Kindes

Unsere Tochter geht in die vierte Klasse einer Volksschule in der Südoststeiermark. Zu Beginn der Tests waren die sogenannten Nasenbohrtests noch freiwillig. Wir, mein Mann und ich, lassen aber weder uns noch ein einziges unserer fünf Kinder testen. Wir wissen schon selbst, wann und ob wir und unsere Kinder gesund sind.

Da wir unsere Kinder auch im Lockdown in der Betreuung in den Schulen haben, passierte aufgrund der „Normalität“ Folgendes: Die Direktorin dieser Volksschule in der Südoststeiermark spazierte in der ersten Pause an einem Montag in die Klasse und fragte, wer von den Kindern schon getestet sei. Wohl gemerkt, da waren die Tests noch freiwillig.

Alle Kinder antworteten mit „Ja“, außer unserer Tochter. Wir hatten es verboten. Die Direktorin sagte vor der kompletten Klasse, dass sich unsere Tochter auf den Gang setzen muss, da sie wahrscheinlich Corona hätte, weil mein Mann und ich in Wien demonstrieren waren! Somit verbrachte unsere Tochter den ganzen Vormittag alleine auf dem Gang und musste sich von ihren Mitschülern mobben lassen. In der Pause durfte sie sich zu allem Überfluss anhören, wie sich die Lehrer über meinen Mann und mich ausgelassen haben!

Nicht einmal auf die Kinder wird Rücksicht genommen! Aufgrund des „freiwilligen“ Testzwangs unterrichten wir unsere Kinder nun zu Hause.

Spontane Besuche werden unmöglich

Ab morgen müssen Pendler von Deutschland nach Österreich einmal wöchentlich einen negativen Antigentest vorweisen. Auch Personen aus Vorarlberg, die ihren Partner in Deutschland besuchen wollen, müssen sich testen lassen, falls sie wieder nach Vorarlberg einreisen wollen. Wenn ich jetzt meinen 91-jährigen Partner in Deutschland besuchen will, muss ich mich zwangsläufig testen lassen. Die Anmeldung für diese Testung muss ein bis zwei Wochen vorher geschehen, wegen der großen Anzahl an „Testwilligen“, vermutlich der Pendler.

Gestern (10.02.2021) habe ich einen Testtermin für den 20. Februar bekommen. Ich musste unterschreiben, dass die Testung freiwillig geschieht. Was ist das für eine Freiwilligkeit, wenn man sonst nicht wieder nach Österreich einreisen darf? Und das innerhalb von sieben Tagen nach der Testung. Außer man lässt unverzüglich nach der Einreise einen Test machen – vermutlich auch „freiwillig“ – und geht zehn Tage in Quarantäne (wobei eine Freitestung erst nach 5 Tagen möglich ist).

Eine spontane Entscheidung für einen Besuch ist daher nicht mehr möglich. Eine Belastung vor allem für meinen Partner.

Kinder in der Schule bespitzelt

In unserer Volksschule gingen die Wogen hoch: Die Direktorin sah es als ihre Pflicht an, die Kinder nach dem Beruf der Eltern zu „befragen“. Es ging um die Betreuung der Kinder, sie sollen doch schön brav daheimbleiben und die Lehrerschaft nicht unnötig gefährden. Die Direktorin wollte herausfinden, ob die Eltern in einem systemrelevanten Beruf tätig seien. Die Kinder bekamen Angst- und Schuldgefühle, sie mochten daraufhin nicht mehr in die Schule gehen. Die Direktorin wurde vom Elternverein darauf angesprochen. Sie habe es nicht so gemeint, sie wollte doch nur die Kinder ermutigen, die Aufgaben brav zu Hause zu erledigen…

Keine Maske: Sanitäter ignorieren ärztliche Anordnung

Letzten Freitag erlitt einer meiner 80-jähriger Patient während der Untersuchung einen kurzen epileptischen Anfall. Er trug eine FFP2-Maske und klagte kurz davor über Atemnot. Der Patient krampfte zwar nur kurz, nässte aber ein. Da er nach dem Anfall orientiert und stabil war, entschied ich mich, ihn mit einem Rettungswagen mit Sanitäter ins naheliegende LKH einzuweisen. Zu meiner Verwunderung fragten mich die Sanitäter, als der Patient transportfähig war, ob ich eine Maske für ihn hätte! Als ich nochmals den Vorfall schilderte und explizit auf die vor dem Krampfanfall vom Patienten geäußerte Atemnot hinwies, meinte der Sanitäter nur: „Ohne Maske nehmen wir den Herrn nicht mit! Und ins LKH kommt er ohne Maske auch nicht hinein!“ Ich war fassungslos, dass das von mir ausgesprochene Maskentrageverbot – also eine ärztliche Anordnung – von einem Sanitäter ignoriert wurde.

Fragen an den Verordnungsgeber

Der von der Regierung vorgestellte Entwurf für die Maßnahmen zur „Bekämpfung der Covid-19-Pandemie“ enthält eine Bestimmung für körpernahe Dienstleister, die viele nicht einhalten können: Es wird pro Klient 20 m² Geschäftsfläche verlangt. Wie stellen sich das der Verordnungsgeber vor? Wie kann jemand einen Behandlungsraum – selbst wenn er noch wollte! – praktisch innerhalb von ein paar Tagen auf die – auf welcher wissenschaftlichen Basis eigentlich? – geforderte Größe abändern?

Es geht um ein Virus, da sind doch wohl Kubikmeter Raumluft und nicht Quadratmeter Bodenfläche ausschlaggebend, denkt man sich als jemand, der sich an der praktischen Vernunft orientiert. Eine Praxis darf also nicht geöffnet werden, wenn diese nicht 20 m² Fläche bietet? Ein paar fehlende Quadratmeter machen eine Praxis zum Virenverbreiter? Wie kommen überhaupt die vielen Viren in eine Praxis, die seit fast einem Jahr leer steht? Gibt es dazu wissenschaftliche Studien? Sollen diese paar fehlenden Quadratmeter Menschen daran hindern, endlich wieder ihrer Arbeit nachgehen, endlich wieder ihren Lebensunterhalt aus eigener Arbeit heraus aufbringen zu können?

Falls diese Bestimmung nicht verändert werden sollte: Welche Entschädigung ist vorgesehen, damit diejenigen von uns, welche nicht die geforderte, gesundheitserhaltende Anzahl an Quadratmeter aufbieten können, nicht in eine „ungesunde“, existenzielle Not fallen? Warum gibt es eigentlich für andere Anbieter „körpernaher Dienstleistungen“ (Physiotherapeuten oder Heilmasseure) nicht dieselben Auflagen – will der Verordnungsgeber damit suggerieren, dass wir a priori gesundheitgefährdender, ja lebensbedrohender sind?

Viele haben nach monatelangen Sperren ihrer Praxen keinen Millimeter Spielraum mehr! Wir sind dabei, in den Abgrund zu stürzen, an dessen Rand uns die Regierung und der Verordnungsgeber seit vielen Monaten hingeschoben haben! Das ist eine fortgesetzte und sich in immer kürzeren Abständen verändernde Kriminalisierung dessen, was bisher unser normales Arbeitsleben war. Das entspricht ganz sicher nicht dem, was bisher recht und richtig war.

Operation verweigert

Ich war Mitte November beim Frauenarzt und sollte noch im Jahr 2020 operiert werden. Auf meine Frage, ob das nicht aufgeschoben werden könnte bis Jänner oder Februar 2021, hat der Arzt vehement verneint. Damit sei nicht zu spaßen! Also war ich am 23. November 2020 in einem Spital in Wien, um einen Operationstermin zu vereinbaren. Ich habe den PCR-Test kritisiert, jedoch nicht verweigert, meiner Meinung nach ist er zu wenig aussagekräftig. Das sah der Oberarzt anders.

 Mittlerweile sieht auch die WHO in diesem Test keinen Ersatz für eine Diagnose. Schlussendlich hat mir der Arzt die Operation verweigert, auch auf meinen Einwand hin, dass der Test immer noch freiwillig sei. Ich habe einen Anwalt kontaktiert und ihm per E-Mail auf sein Bitten hin die Absage zukommen lassen. Seither höre ich nichts mehr von ihm. Auch andere Personen, die Interesse an „meinem Fall“ hatten, melden sich nicht mehr.

Ich bin immer noch nicht operiert und fühle mich im Stich gelassen.

Gefälschte Todesursache verhindert würdevollen Abschied

Letzte Woche ist unsere 90-jährige Oma, welche liebevoll von ihrer Familie gepflegt wurde, verstorben. Des Lebens müde und einfach alt und schwach ist sie eingeschlafen. Der Arzt war am Tag vor ihrem Tod noch da, hat sie untersucht und abgehört und nichts Außergewöhnliches festgestellt.

Wir wollten uns und ihr ein würdevolles Abschiednehmen ermöglichen. Leider war uns das nicht möglich, denn der Arzt, der den Tod feststellte, schrieb, obwohl nie ein Test gemacht wurde, „verstorben an Corona“ auf den Totenschein. In einer Ruck-Zuck-Aktion wurde sie in einen Sack gepackt, dieser wurde verschweißt und eingeäschert. Wir sind nicht nur enttäuscht, dass uns ein würdevolles Abschiednehmen genommen wurde, wir sind entsetzt, dass so eine Manipulation überhaupt möglich ist!

Spital bricht Behandlung ab, Vater verstirbt

Mein Vater Gregor Dietmar ist am 27.12.20 an den Folgen von Wasser in der Lunge, das leider auf Grund von Covid-19 nicht behandelt wurde, weil es angeblich nicht so gravierend war, im 72. Lebensjahr verstorben.

Fünf Wochen vor seinem Tod war mein Vater im Krankenhaus, wurde wegen Covid-19 nach Hause geschickt und ist dann am 27.12.20 daheim elendig zu Grunde gegangen, wo er anscheinend an dem Wasser in der Lunge erstickt ist oder das Wasser sein Herz erreicht hat. Keine Ahnung, was genau der Grund für seinen Tod war, aber ich weiß, dass er heute noch am Leben wäre, wenn die Ärzte nicht versagt hätten und ihn nach drei Tagen einfach nach Hause geschickt hätten, weil Covid-19 so gefährlich ist!

Markus Gregor

Indirekter Impfzwang für Personal und Patienten

Ich arbeite als Pflegeassistentin in einer neurologischen Langzeiteinrichtung und kann gar nicht alles aufschreiben, was seit März passiert ist. Ich habe durchgearbeitet, nie einen positiven Patienten gehabt, eine Kollegin war positiv, keiner war krank, schon gar niemand verstorben. Wir haben an die 400 Patienten, es ist nichts passiert durch Covid-19, aber viel mit.

Auf der Station lag eine Liste auf, wir mussten uns für die Impfung anmelden. Jeder weiß vom anderen, ob er eingeknickt ist, sprich, sich impfen lässt, um Ruhe zu haben, um die Arbeit nicht zu verlieren, um reisen zu können … jeder einzelne Kollege war diesem Druck ausgesetzt. Alle wissen, wer nicht geimpft werden will, wer nein geschrieben hat. Wir sprechen übereinander in zwei Lagern.

Und das, was ich eigentlich schreiben wollte: Eine Dame saß mit ihrer hochbetagten Mutter im Wartezimmer, die alte Frau war schon ganz verschüchtert. „Wenn du dich nicht impfen lässt, darfst du hier nicht mehr raus, dann wirst du hier eingesperrt!“, drohte die Tochter. Ich habe mich vorbeigeschlichen und am Klo geweint.

Krankenhäuser überfüllt? Eine Mitarbeiterin erzählt

Ich arbeite in einem großen Krankenhaus im nicht-medizinischen Bereich.

Ich kann bezeugen, dass die Krankenhäuser nicht mit Corona-Patientinnen und -Patienten überfüllt sind. Das Gegenteil ist der Fall. Wo früher am Vormittag die Gänge überall voll waren, ist jetzt gähnende Leere. Fast alle, die man dort sieht, gehören zum Personal. Was das für die Gesundheit derer, die sich nicht mehr zur Behandlung kommen trauen oder die gar nicht behandelt werden, bedeutet, ist mittlerweile bekannt.

Anfangs war es noch leicht, meine Kollegen und Kolleginnen mit kritischer Information zu versorgen. Mittlerweile erlebe ich eine große Müdigkeit, sich zur Wehr zu setzen. Auch macht sich die Isolation bemerkbar, weil keine normalen menschlichen Begegnungen wie früher mehr möglich sind. Man bewegt sich nur mehr im eigenen Sumpf, Begegnungen am Arbeitsplatz und geschrumpfte Familienkontakte sind alles, was noch übrig ist. Diskussionen sind kaum noch möglich.

Gassigehen verboten, trotz negativem Testsergebnis

Ich war zehn Tage in Quarantäne, weil ich eine sogenannte K1-Person war.

Wegen meiner psychischen Labilität ging es mir sehr schlecht, ich bekam Schlafstörungen, Ängste, Depressionen. Von Beruf bin ich Musikerin und habe große Angst, mein Publikum zu verlieren – wer will noch ins Konzert gehen, wenn er sich vorher testen lassen muss?

Meinen Hund musste ich in eine Hundepension geben, da man in der Quarantäne ja nicht Gassi gehen darf…ich hatte einen negativen PCR-Test, keine Symptome und durfte nicht Gassi gehen! Mit dem Verstand lässt sich das nicht erklären.

Asthma durch Maskenzwang

Ich bin AHS-Lehrerin und muss sogar während des Unterrichts eine Maske tragen. Die Minister hingegen entfernen bei ihren Pressekonferenzen die Maske regelmäßig. Als Folge hat sich mein Asthma wieder verschlimmert, da ich durch die Maske enormen Luftmangel habe, obwohl ich jahrelang keine Probleme damit hatte.

Lehrpersonal bekommt keine Maskenbefreiung in der Schule, nur Schülerinnen und Schüler – im Erlass des Ministeriums steht zwar, „Personen“ können sich befreien lassen, doch anscheinend zählt in der Interpretation des Landesschulrates der Lehrer nicht zu „Personen“.

Um die Bevölkerung vor einer einzelnen Krankheit, Corona, zu schützen, werden andere Krankheiten durch die Maßnahmen der Regierung befeuert, ohne Rücksicht auf Unterschiedlichkeit. Menschen, die auf ihre Gesundheit achten, werden durch die Maßnahmen gezwungen, ungesund zu leben!

11.1.2021

So geht es jetzt wohl vielen

Zweite Jännerwoche im Neuen Jahr, beim Einkaufen. Am Weg durch die Gänge sehe ich aus dem Augenwinkel eine ältere Frau, die in eine Nische gedrückt telefoniert. Unfreiwillig höre ich mit: „Mutti, ich kann nicht kommen, ich war doch erst gestern bei dir, … nur einmal in der Woche darf jemand kommen, das weißt du ja, … nein, es geht nicht …“ Mit eindringlichen, deutlichen Formulierungen, die sie immer und immer wiederholt, mit geduldiger und liebevoller Stimme. Immer wieder beteuert sie, dass ein Besuch nicht möglich sei.
Vor meinem inneren Augen sehe ich am anderen Ende der Leitung eine alte, schwerhörige, demente und verwirrte Frau in einem Heim vor mir, die kein Zeitgefühl hat und mit dem Wort „Corona-Einschränkung“ so gar nichts anfangen kann.
Am Packtisch sehe ich die Frau wieder, und ich kann nicht anders, als sie auf das unfreiwillig Mitgehörte anzusprechen. Sofort füllen sich ihre Augen mit Tränen, und sie erzählt: „Einmal in der Woche für eine halbe Stunde ist ein Besuch bei meiner Mutter im Heim erlaubt. Er muss vorher angemeldet werden, man braucht jedes Mal einen negativen PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden, oder einen Antigentest, nicht älter als 24 Stunden. Und eine FFP2-Maske. Die Mutter hat sich in dem Heim wohlgefühlt vorher, war geistig ganz da, mit dem ersten Lockdown im März wurde sie dann schlagartig dement und verwirrt, das ist praktisch über Nacht passiert.“
Gegen Ende unseres Gesprächs erzählt mir die Frau dann noch, dass man vor Weihnachten auch ihren 74-jährigen Bruder begraben habe. Er habe sich im Lauf eines längeren Aufenthalts im Spital infiziert und sei danach sehr rasch gestorben.

Überwältigt und bedrückt denke ich nach diesem Bericht darüber nach, dass solche Erfahrungen jetzt für viele zu einem ganz normalen Teil des Alltags geworden sind. Was das wohl mit uns allen macht? Und: Was machen wir denn jetzt am besten, um nicht einzuknicken?

10.1.2021

Offenes Bücherregal entfernt

Ein Abstecher zum offenen Bücherregal am Schottenring ist seit Jahren ein Fixpunkt meiner Gänge durch die Stadt. Dieses Regal funktioniert perpetuum-mobileartig und ist wie ein zirkulierendes Antiquariat mit einer Fülle an Angeboten jeglicher Genres: für leidenschaftliche Leser/innen wie mich eine Fundgrube und Quelle von Inspiration, Unterhaltung, Wissen und Staunen.
Natürlich habe ich selber auch meist Bücher, die ich weitergeben will dabei, um das Entnommene zu ergänzen. Hatte – muss ich inzwischen sagen, denn als ich zu Beginn des dritten Lockdowns an einem nebelig nassen Winterabend dort vorbeiging, glaubte ich zuerst an eine Wahrnehmungsverrückung: Bin ich am richtigen Ort, hier sieht’s ganz anders aus …? Ver-rückt, das war: der Bücherschrank aus Glas … der war nämlich weg, jetzt durch eine spiegelnd glatte Asphaltfläche ersetzt, die Betreiber dieser Regale hatten ihn offenbar coronabedingt wegen gefährlicher potenzieller Virenverbreitungsgefahr (im Freien?) einfach abmontiert. 
Am 12. Dezember habe ich zum letzten Mal eine Tasche voll Büchern vorbeigebracht. Eine Frau war gerade am Aussuchen, als ich mit dem hinter ihr wartenden Mann ins Gespräch kam. Dieser übernahm nach meinen Beschreibungen gleich erfreut fast mein gesamtes Sortiment. Ob diese neun Bücher wohl für den gesamten Lockdown ausreichen werden?

10.1.2021

Sternsinger to go

Nachdem ich minutiös darauf achte, meine jährlichen Rituale gerade jetzt in besonderem Maß zu pflegen, folge ich einem Anschlag in meinem Haus, der das Prozedere der diesjährigen „Pandemie-Sternsingeraktion“ ankündigt, und mache mich in letzter Minute mit meinem Hund im Schlepptau auf den Weg in Richtung Kirche. Die vorher überlegten fünf Euro Spendengeld habe ich vergessen, und am halben Weg fällt mir auch noch ein, dass ja Maskenpflicht herrscht. Ich überlege also, wie ich damit umgehen soll. Nach dem ersten Impuls, das Ganze zu verwerfen, entscheide ich mich, mutig ohne Maske hineinzugehen und beobachte das Verhalten der spärlich eintröpfelnden Besucher/innen: Alle setzen brav ihre Masken auf.
Auch ich betrete die Kirche und ziehe dem unausgesprochenen Gruppenzwang folgend doch mein Wolltuch irgendwie hinauf, um in den nächsten zehn Minuten beinahe ohne Unterlass meine juckende Nase zu reiben und das Tuch etwas wegzuhalten, um meine angelaufene Brille wieder durchsichtig werden zu lassen. Langsam gehe ich im Seitenschiff nach vorn und beobachte eine Zeit lang die Szenerie. Die drei mehr erwachsenen als kindlichen und wahrscheinlich frierenden Sternsinger stehen mit großem Abstand voneinander vor dem Altar, verkleidet und mit blütenweißer Stoffmaske im Gesicht. Die an zwei Händen abzählbaren Besucher/innen stehen irgendwie verteilt in der Kirche und stellen sich dann an, um mit großem Abstand am Mittelgang nach vorn zu schreiten, wo sie sich den Segen mitsamt dem Segenszeichen für die Wohnungstür abholen und den Ablass zahlen. Ähnlich dem Kommunionsritual bleiben die meist in Familienkonstellation Erschienenen vor dem Altar stehen, die Sternsinger sagen für jeden ihr fast unhörbares Sprüchlein auf und strecken den Betroffenen sodann zwei eineinhalb Meter lange, frisch angeschaffte, noch hellbraune Seuchenstäbe aus Holz entgegen, an deren Enden sich ein blechener Selbstbedienungsteller mit weißen Kreidesäckchen und goldenen Türaufklebern sowie eine im Verhältnis winzige Spendenbox in Form eines nostalgisch anmutenden dunkelbraunen Schatzkästchens mit goldenen Rändern befinden.
Nachdem ich das Ritual mehrere Minuten lang beobachtet habe, beschließe ich, unverrichteter Dinge wieder zu gehen. Die Vorstellung, dass ich jeden Tag meine Wohnungsschwelle überschreiten könnte, mit dem Blick auf durch Schreibutensilien fabrizierte Schriftzüge, die von einem langen Stecken entgegengereicht worden wären und die mich an die milde Gabe maskierter Leute erinnern würden, diese Vorstellung erspare ich mir dann doch; die Kreide des letzten Jahres wird es auch tun.
Auf dem Heimweg fallen mir die Geschichten über die vielen alten, zum Teil bewegungseingeschränkten oder pflegebedürftigen Menschen in meinem Haus ein, die sich jedes Jahr auf die Sternsinger gefreut und minutenlang in der Nähe der Türe dem über das Stiegenhaus näherkommenden Singen gelauscht haben, Geld vorbereitet und viele frisch gekaufte oder längst abgelaufene Naschsachen in die großen weißen Baumwollsäcke gesteckt haben. Heuer wird niemand zu ihnen kommen.

8.1.2021

Fazit einer Pflegerin nach beinahe einem Jahr Pandemie

Ich arbeite seit 18 Jahren in der Pflege. Als der erste Lockdown kam, musste man den Bewohnern auf der Demenzstation etwa fünfzigmal am Tag erklären, dass sie in den Zimmern bleiben sollen. Die anderen, die noch etwas mitbekamen, fragten, warum sie keinen Besuch von den Angehörigen erhielten, ob diese vielleicht wütend auf sie seien.

Die Testungen fanden wöchentlich statt, das Personal fiel aus, auch diejenigen ohne Symptome, die nur positiv getestet wurden. Die anderen kamen an ihre Grenzen, standen unter immer höherem Druck. Die Bewohner verweigerten das Essen und zogen sich noch mehr zurück. Von den Kolleginnen, die in Quarantäne bleiben mussten, sind viele im Nachhinein psychisch erkrankt. Im privaten Umfeld nehmen die seelischen Leiden zu, österreichweit steigen die Selbstmordraten.

Schon längst fällige Untersuchungen bleiben auf der Strecke, wie ich es persönlich bei meinem Vater erleben konnte. Er bekam eines Tages keine Luft und rief die Rettung an. Die Sanitäter zögerten, ob sie ihn mitnehmen sollten oder nicht, es könnte ja Covid sein. Die Maßnahmen richten mittlerweile mehr Schaden an, als nützen.

6.1.2021

Quarantäne unerwünscht?

Ein Bekannter von mir bekam eines Tages Fieber, fühlte sich schlapp, blieb daheim im Bett. Sein Arbeitgeber empfahl einen Covid-Test, da im Betrieb schon Fälle aufgetreten waren. Der Mann rief bei 1450 an – und wurde abgelehnt. Die Begründung: Fieber sei kein Grund für einen Corona-Test. Der Mann fuhr daraufhin, trotz seines Unwohlseins, selbst zum Hausarzt, ließ sich testen – und war positiv.

Ein weiterer Bekannter befand sich in Quarantäne, wollte aber seinen Betrieb weiterhin unterstützten. Er ließ sich den Firmen-PC nach Hause bringen, weil dringende Arbeiten anstanden. Einige Kollegen fragten unfreundlich, wann er endlich in den Betrieb zurückkäme. Man stellt ihn beinahe als Tachinierer hin, obwohl er sich an die verordnete Quarantäne hält. Die Polizei kam übrigens vorbei, um zu kontrollieren, ob er daheim war.

5.1.2021

Unterschiedliche Quarantänezeiten in zwei Orten, die nur 12 km auseinanderliegen

Ein früherer Nachbar von mir hatte sich in der Firma angesteckt und begab sich daraufhin in Quarantäne, ebenso wie seine Frau und seine Tochter, beide waren negativ getestet. Quarantänedauer: 14 Tage. Die Familie lebt in Wiener Neustadt Land.

Verwandte des Nachbarn, wohnhaft im wenige Kilometer entfernten Winzendorf, mussten ebenfalls in Quarantäne. Mehrere Personen im Haushalt wurden positiv getestet. Quarantänedauer: 10 Tage!

Wer trifft diese Entscheidungen?

5.1.2021

Kein Platz für Trauer

Im Jänner 2020 ist mein geliebter Ehemann mit 55 Jahren an Krebs gestorben. In den darauffolgenden zwölf Monaten war kaum Raum für Begleitung und Mitgefühl, geschweige denn Besuche von Familie und Freunden. Ich fühle mich sehr allein in meinem Verlust und meiner Trauer. Angst und Panik stehen gegenwärtig auf Platz eins – vor Mitgefühl und Anteilnahme.

2.1.2021

Suizid aus Angst?

Aus sehr zuverlässiger und vertrauenswürdiger Quelle habe ich erfahren, dass eine Frau allein auf Grund eines positiven Corona-Bescheides Selbstmord begangen hat. Sie gilt somit als an bzw. mit Covid-19 Verstorbene!
Korrekt müsste es heißen: „Aufgrund der von der Seite unserer Bundesregierung – insbesondere von den Herren Kurz und Anschober – übermäßig geschürten Angst in den Freitod getriebene Verstorbene!“
Ich finde, es ist an der Zeit, dass der Bundeskanzler und der Gesundheitsminister unverzüglich zurücktreten, damit sie nicht noch mehr Chaos verursachen und Schuld auf sich laden.

PS: Für beide gilt, dass sie als verantwortliche Personen in einer solch angespannten Situation zumindest fachkundig sein sollten. Was in beiden Fällen nicht zutrifft:  Dem einen fehlt die fachliche Qualifikation, dem anderen die ausreichende Erfahrung, um die Bedürfnisse des Volkes wahrzunehmen.

29.12.2020

Besuch in der Bank

Heute besuchte ich eine Bank in Graz, bei der ich (leider noch) meine Konten habe. Aufgrund einer Vorerkrankung darf ich keine Masken tragen, was mir die Mitarbeiterin am Empfang natürlich nicht geglaubt hat, und Fiebermessen wollte man auch noch. Das wurde von mir abgelehnt und ich forderte, dass der Filialleiter dazukommen solle. Nachdem ich etwas lauter wurde und ihn nach den gesetzlichen Bestimmungen für das Handeln der Bank gefragt hatte, kam ganz schnell der Rückzieher. Ich werde aber trotzdem bei nächster Gelegenheit die Bank wechseln.

16.12.2020

Bloß ein Betretungsverbot!

Heute war ich bei meinem Friseur. Er erzählte mir, dass er über einen Anwalt geklagt habe, weil er schließen musste, obwohl er alle Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt hatte. Die Klage wurde abgewiesen mit der Begründung: Die Schließung eines Friseurladens wurde nie angeordnet. Es gab nur ein Betretungsverbot.

7.12.2020

Wisst ihr denn, wie privilegiert ihr seid?

Sehr geehrte Herren, die ihr so gerne vor uns tretet: Wer schneidet denn euch die Haare und frisiert euch so perfekt, wenn keine Friseure arbeiten dürfen? Wer schneidet eure Fußnägel, wenn ihr das selbst nicht mehr machen könnt? Seid ihr euch denn bewusst, wie privilegiert ihr seid, im Vergleich zu uns „Fußvolk“?

Mich – 77 Jahre alt – schützt ihr nicht! Mich macht ihr krank!

Immerhin dürfte mein Immunsystem gut sein, denn ich habe keine wie immer gearteten Symptome einer Ansteckung – vielleicht, weil ich keine Angst habe!

Liebe Grüße an alle, die keine Angst haben.

30.11.2020

Einsamkeit

Mir geht es wie sicherlich vielen anderen auch. In meinem Beruf habe ich täglich neue Menschen getroffen. Nun bin ich seit einem Jahr in Pension.  Seit Corona habe ich keine Freunde mehr. Als Corona-Verharmloserin bin ich nicht mehr willkommen. Langsam verzweifle ich an der Einsamkeit und sehe keine Chance, das zu ändern. 

30.11.2020

Spaziergang ohne Begleitung?

Meine Freundin in Wiener Neustadt klagt seit dem Lockdown darüber, dass keine ihrer Bekannten oder Freundinnen mehr mit ihr spazieren gehen möchte, weder in der Stadt noch im weitläufigen Akademiepark. „In diesen Zeiten“ sei es besser, „alles außer Haus zu vermeiden“, selbst mit Maske!

28.11.2020

Corona-Massentest: ab sechs Jahren geeignet?

Heute habe ich die Einladung zum kostenlosen Corona Massentest in meinem Wohnort in NÖ bekommen, von der Gemeinde, also von unserem Bürgermeister.

Diese Einladung richtet sich an alle Bürger ab 6 Jahren mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Niederösterreich. Ab sechs Jahren! Will man Kinder und Eltern fertig machen?

28.11.2020

Jahreskalender 2021

Vor einigen Tagen fand ich (endlich!, corona-shutdown-bedingt …) in der Postfiliale Neunkirchen einen Jahres-Stehkalender, um meine Termine für 2021 zu übertragen.

Als ich bezahlen wollte, erfuhr ich von der Dame an der Kassa, dass sie mir diesen nicht verkaufen könne, da er kein „lebenswichtiges“ Gut sei. Die Kassa würde den Kalender nicht akzeptieren: gesperrt für den Verkauf!

500 m weiter, in einer großen Müller Drogeriemarkt-Filiale, konnte ich ohne Probleme einen Stehkalender kaufen.

Man könnte Bücher schreiben über derlei Widersprüchlichkeiten, Maskenpflicht- oder -freiheit in Pizza- und Dönerläden, in Wien und auch auf dem Land …

28.11.2020

Zur Abwechslung mal was Lustiges

Die Linz AG hat in allen ihren Werbemedien, die Gesichter zeigen (und das sind ziemlich viele: an Haltestellen, in Bus und Tram), diese Gesichter mit einem modischem Mund-Nasen-Schutz versehen – so schöne Menschen auf diesen Fotos! Da verleitet der Mund-Nasen-Schutz dazu, sich der orientalischen Erotik anzunähern, die durch Burkas raffiniert angeregt wird.

Die Postbus Werbung geht da immerhin nicht so locker mit unseren Steuergeldern um (und mit jenen Geldern, die wie durch ein Wunder aus den Druckerpressen fließen) und verwendet weiterhin gelungene Werbeposter. Zum Beispiel ein Plakat mit folgendem Text: „Keine Sorge, nur Vierbeiner müssen bei uns Maulkorb tragen“

Daneben das Bild mit Frauerl und Hund, aus der Zeit der „alten Normalität“: das Frauerl mit hübschem, unverdeckten Gesicht und der Hund mit Maulkorb. Und nicht umgekehrt!

Bleib‘ma offen für Lustiges, das fördert die Ausdauer, die wir brauchen, um wachsam zu bleiben für alles Kommende!

26.11.2020

Keine einzige Influenza-Krankmeldung im Herbst

Ich bearbeite Arbeitsunfähigkeiten in einer Krankenkassa, sitze sozusagen „an der Quelle“. Es gibt im Herbst noch keine einzige Influenza-Krankmeldung. Komisch, sonst sind immer Influenza und grippale Infekte die Hauptursachen für Krankenstände im Herbst.

Heuer gibt es nur vereinzelt grippale Infekte, das meiste ist Verdacht auf Covid-19. Jetzt, Ende November 2020, werden die grippalen Infekte langsam mehr, aber im Oktober war nur Covid-19 angesagt.
Ich glaube, das sagt viel aus.

25.11.2020

Keine Zeit zum Antworten

Mein Freundeskreis und ich haben mittlerweile schon drei Mal bei der Bundesregierung (ÖVP, Gesundheitsministerium und Vizekanzler Kogler) um Aufklärung bezüglich Fragen zu PCR-Tests gebeten. Erst kam keine Antwort, dann eine Antwort mit Hinweis auf Datenschutz und nach drei Monaten die Antwort, dass man keine Zeit hätte, diese Fragen zu beantworten.

23.11.2020

Schauen verboten

Auf einem Spaziergang mit meinem Hund kam ich zufällig an einer Covid Teststation in meiner Heimat St.Veit/Glan vorbei. Ein Fahrzeug befand sich dort, wo anscheinend gerade ein Test beim Fahrzeuglenker durchgeführt wurde. Während ich an einem Baum auf meinen Hund wartete, der gerade stehengeblieben war, schweifte mein Blick wenige Sekunden lang in Richtung der Teststation, welche nicht optisch abgegrenzt war. Daraufhin werde ich sofort von einem Aufsichtsorgan sehr bestimmt und mit lauter Stimme aufgefordert, sofort weiterzugehen, denn „ich dürfte hier nicht schauen“. Ist schauen wirklich schon verboten?

22.11.2020

Kinder ab 2 Jahre tragen Maske

Im Stiegenhaus vor der Aufzugstür zur Ordination einer Allgemeinmedizinerin in Zirl/Tirol hängt – wie auf dem Foto ersichtlich – seit einigen Wochen ein Zettel mit folgendem Text: In unserer Ordination tragen auch Kinder ab 2 Jahre Maske“.

Masken für ein zweijähriges Kind, von einer Ärztin verordnet?

21.11.2020

Maske engt Blickfeld ein. Die Folge: Oberschenkelhalsbruch

Ein Freund – er ist ein großer Mann und bereits 80 Jahre alt – steigt aus der Straßenbahn und übersieht wegen der Maske, die er trägt, die unterste Stufe. Er stürzt und bricht sich den Oberschenkelhals. Nach einer Operation im AKH ist er auch drei Wochen später immer noch nicht wieder mobil.

7.10.2020

Die Stiege hinuntergestürzt, verstaucht, geprellt – wegen Maske

Wien-Wahl: Ich erfülle meine staatsbürgerliche Pflicht und wähle direkt im Amtshaus. Als ich das Gebäude verlasse, mit Maske natürlich, rutscht mir dieselbe bis zu den Augen hinaus, sodass ich nicht bis zu den Stufen sehen kann, die ich mit Schwung hinabsteige. So steige ich mit dem rechten Fuß ins Leere. Kapitaler Sturz und Kollern über fünf oder sechs Stufen. Ich knalle mit dem Kopf auf eine Stufe, ein ganz schöner Krach. Prellungen, Verstauchungen, blaue Flecken, aber kein Bruch. Ab jetzt trage ich nur mehr möglichst kleine Masken … bin dankbar, dass ich heil geblieben bin.

5.10.2020

Erstklässler weint vor lauter Angst am Schulweg

Auf meinem Weg zur Arbeit begegne ich einem Buben von etwa sieben Jahren, der herzzerreißend weint. Ich bleibe stehen und frage ihn, was denn passiert sei. Unter großem Schluchzen erzählt er mir, dass er seine Maske zu Hause vergessen habe und jetzt nicht in die Schule könne. Kurzentschlossen begleite ich ihn dorthin. Der Hausmeister, vielleicht aber auch der Lehrer, tröstet ihn und klärt alles zum Besten auf. Wie schlimm, denke ich, dass sich kleine Kinder so ängstigen müssen.

9.9.2020

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