Wahre Geschichten

Wir sammeln wahre Geschichten!

Am Anfang war die Angst vor einer noch nicht erforschten Krankheit. Weil man schreckliche Bilder gesehen hat und vielleicht jemanden kennt, der daran erkrankt ist, von jemandem gehört hat, der verstorben ist – mit oder an Corona?

Hinzu gekommen sind andere Ängste: vor dem Zwang zum Test, zur Impfung, vor der Einbuße staatsbürgerlicher Rechte, vor der Einschränkung der Bewegungsfreiheit, vor den ungewissen psychischen Folgen des Social Distancings, Und auch das: die Angst vor dem drohenden Konkurs des Unternehmens, vor den Schulden, dem Verlust der wirtschaftlichen Autonomie.

Sehr real ist mittlerweile für viele die Erfahrung von Einsamkeit und Isolation: in Krankenhäusern, Pflegeheimen oder zu Hause. Das Gefühl, allein zu sein mit den eigenen Sorgen und Ängsten.

Auch das ist die Wirklichkeit dieser Zeit …

Auf der Plattform RESPEKT wollen wir jenen Menschen eine Stimme geben, die die Kollateralschäden dieser „Pandemie“ erfahren haben. Uns ereilen viele Zuschriften, die Irritation und Verständnislosigkeit, vor allem aber auch Zorn, Wut und Ohnmacht über das ausdrücken, was sich vor den Augen der Menschen abspielt, Situationen, über die man den Kopf schütteln möchte oder in denen man sich hilflos ausgeliefert fühlt.

Wir haben Texte ausgewählt, die kleine Geschichten erzählen, Begebenheiten, die diese verrückte Zeit dokumentieren, mit ihren tragischen, aber auch mit ihren skurrilen Seiten.

Wenn auch Sie etwas zu erzählen haben, dann schreiben Sie uns unter:
stories@respekt.plus

Die Geschichten werden prinzipiell anonym veröffentlicht. Sollten Sie den ausdrücklichen Wunsch haben, Ihren Namen zu nennen, teilen Sie dies der Redaktion bitte mit.

Körperkontakt für Ehepaar untersagt, auch keine Umarmung?

Seit der „zweiten Coronawelle“ werden auf unserer Reha-Station in Tirol nun auch wieder Covid-Erkrankte nachbehandelt. Zuletzt hatten wir maximal 35 solcher Patienten. Seit 14.12. nehmen wir auch wieder andere Reha-Patienten auf, da die Covid-Erkrankten ausbleiben....

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Reha-Abbruch nach Umarmung

Ein Nachtdienst im November 2020 in einem Tiroler Reha-Zentrum: Wie üblich mussten wir, das Personal, nach 22 Uhr eine Unterschriftenliste kontrollieren, um zu überprüfen, ob sich alle anwesenden Patienten vom Haus auch eingetragen haben.Eine Dame fehlte und ging auch...

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Ein hoch ansteckendes Virus?

Folgende Geschichte passierte in meinem engeren Bekanntenkreis. Eine Arbeitskollegin machte am 19. Oktober 2020 gemeinsam mit ihrem Mann und einem befreundeten Paar einen Ausflug. Man wollte einkaufen gehen und danach Pizza essen. Der Mann des befreundeten Paares...

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Kein Recht auf Berufsausübung trotz Antikörper?

Ich arbeite im Gesundheitsbereich. Im März hatte ich Corona, im September sind noch Antikörper nachweisbar. Trotzdem darf ich jetzt nicht mit Patienten arbeiten, weil ich die FFP-2-Maske tragen müsste, die ich jedoch nicht vertrage. Eine herkömmliche OP-Maske wird...

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Das Ganze wird mir langsam zuviel…

Ich bin Vetragsbedienstete in einem Ministerium.Den erste Lockdown empfand ich als zumutbar. Mitte März bis Anfang Juli. Natürlich war ich schon während dieser Zeit missmutig. Denn während des Homeoffice habe ich beim Spaziergang mit meinem Hund öfters festgestellt,...

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In der Stunde des Todes weggeschickt

Mein Schwager, 72, ist vor einigen Monaten im Klinikum Baden an Multiorganversagen verstorben. Meine Schwägerin war am gleichen Tag noch bei ihm. Ruhig und gefasst sagte er zu ihr: „Ingrid, ich sterbe jetzt.“ Meine Schwägerin musste trotzdem nach der erlaubten halben...

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Mit Migräne in der Ambulanz

Obwohl ich meine Corona-Erkrankung offengelegt hatte, wurde ich im Krankenhaus getestet. Es erfolgte keine Aufklärung und der Test wurde falsch gemacht: Die Stäbchen wurden zwei Mal schmerzhaft nach oben eingeführt, nicht in die Nebenhöhlen. Der Einlieferungsgrund war...

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Behandlung verweigert, mit schwerwiegenden Folgen

Während des ersten Lockdowns hatte meine 70-jährige Schwiegermutter eine lokale Infektion auf der Zunge und Fieber, das offensichtlich die Folge der Infektion war. Nach etwa 3 bis 4 Tagen haben wir erstmals davon erfahren, als wir sie anriefen, sie war ja bettlägerig...

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Gesundheitskasse verweigert Gesundheitsvorsorge

Als Pflichtversicherter der SVS-Sozialversicherungsanstalt für Selbstständige wollte ich am 16. Oktober einen Termin zur Gesunden-Untersuchung im Gesundheitszentrum im 5. Wiener Gemeindebezirk wahrnehmen. Ich legte am Empfang ein ärztliches Attest zur Maskenbefreiung...

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Verbot zur Stillung menschlicher Grundbedürfnisse?

Während einer Erledigungsrunde in der Innenstadt, ein anderes Mal nach längerer Wartezeit auf einem Postamt in Favoriten, musste ich plötzlich dringendst zur Toilette.Weder am Postamt gibt es eine Kundentoilette, die ich benutzen hätte dürfen, noch in umliegender...

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Ehepaare getrennt im Namen der Gesundheit?

Ein Nachbar, dessen Ehefrau in einem Pflegeheim untergebracht ist, hat mir sein Problem geschildert. Immer wenn er seine Frau im Heim besuchen will, derzeit ein Mal pro Woche, muss er vor Betreten des Heims einen negativen Test vorweisen. Nur ist es ihm praktisch...

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Rückflug gebucht, oder etwa nicht?

Meine Mutter, geboren 1937, ist Anfang Jänner 2020 nach Indien, Kerala, zur Ayurveda-Kur geflogen. Im März wurde alles hektisch, man schickte die Touristen nach Hause. Da der Rückflug meiner Mutter offiziell erst für den 30. April gebucht war, wurden natürlich alle...

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Impfung: Druck auf alte Menschen

Meine Mutter lebt in einem Seniorenheim in Niederösterreich. Anfang Dezember ist sie positiv getestet worden, ohne Symptome, nur an einem Tag hatte sie leichtes Fieber. Sie bekommt auch immer Vitamine. Dann stürzte sie eines Tages auf den Atlaswirbel, als...

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Getestet und verstorben: So ist das unmenschlich!

Meine bald 95-jährige Mutter ist Mitte November ins Pflegeheim gekommen, geistig bei voller Präsenz, allerdings war eine Pflege rund um die Uhr erforderlich geworden. Sie hatte eingewilligt, weil sie nicht mehr allein sein wollte. Vorher wurde sie in der Familie...

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Jung und Alt werden eingesperrt und gespalten

Alle meine VHS-Kurse wurden heuer abgesagt, ohne jeden Schadensersatz! Meine Geschwister werden in einem fort Zwangstests unterzogen, bis ihnen die Nase blutet, weil sie sonst entweder nicht mehr im Altenheim arbeiten dürfen oder der Ächtung der Kollegen ausgesetzt...

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Behinderung durch Atemwegserkrankungen: diskriminiert

Aufgrund meiner verschiedenen schweren Erkrankungen habe ich eine fünfzigprozentige Behinderung und Pflegestufe eins. Meine Atemwegserkrankungen führen zu einer stark eingeschränkten Nasenatmung und zeitweise zu Erstickungsanfällen. Hinzu kommen eine außergewöhnlich...

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Krebs, Beinbruch, Magenblutung: Hauptsache kein Corona?

Mein Vater hatte vorletztes Jahr Darmkrebs im fortgeschrittenen Stadium. Glücklicherweise hatte sich der Krebs, trotz der beachtlichen Größe des Tumors, noch nicht weiter im Körper ausgebreitet. Seine beiden Brüder und sein Vater sind an Krebs verstorben. Jetzt werden...

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Abenteuer Einkaufen ohne Maske

Kurz vor Weihnachten musste ich dann noch einmal in dasselbe Einkaufszentrum in Vöcklabruck, um ein bestelltes i-Pad abzuholen. Ein Mann des Sicherheitspersonals kannte mich bereits aus der Begebenheit im Möbelhaus einige Wochen davor. Wieder akzeptierte man meine...

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Besuch nur für Sterbende?

Anfang Dezember ist mein Opa gestorben, im 94. Lebensjahr. Es war gut für ihn, endlich sterben zu können, er hat es sich schon lang gewünscht. Seit dem Tod meiner Oma im Frühjahr 2018 hatte mein Opa seine Lebensfreude verloren. Woran meine Oma 2018, damals im 91....

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Maskenzwang in der eigenen Wohnung? Konflikt mit Kundendienst

In meiner Wohnung sollten die Heizkörper überprüft werden. In der schriftlichen Terminvereinbarung der Heiztechnik-Firma stand der ausdrückliche Vermerk: Alle Anwesenden haben Maskenpflicht.Ich habe keine Angst vor Ansteckung, vor Krankheit, vor einem Virus etc. Aus...

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Reha-Erfolge durch Lockdown und Einsamkeit zunichte gemacht

Am 9. Februar hatte meine Mutter einen Schlaganfall, sie kam ins Krankenhaus und wurde behandelt. Nach zehn Tagen verlegte man sie aus dem Krankenhaus Wiener Neustadt in die Spezialklinik Grimmenstein. Zu diesem Zeitpunkt war sie halbseitig gelähmt. Die Mitarbeiter im...

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Ich mag nicht mehr!

Alles begann mit dem ersten Lockdown. Kinder (fünf und neun Jahre alt) im Home-Learning. Mein Mann und ich sind berufstätig und es gibt massive Arbeitsaufträge durch die Schule. Unser Älterer wurde von Tag zu Tag mürber und mochte immer weniger. Er hatte viel am Handy...

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Vertrauen verloren

Ich habe das Vertrauen in Ärzte verloren. Meine Frau ist im Sommer an Brustkrebs verstorben. Mit Beginn des ersten Lockdowns haben die Ärzte in der Onkologie im LKH Graz nur Angst und Panik verbreitet. Dieselben Ärzte haben aber noch eine Woche davor ganz anders...

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Psychisch und körperlich über der Grenze des Erträglichen

Ich bin Diplomkrankenschwester und in einem Altersheim in Oberösterreich tätig.Seit 4 Wochen müssen wir durchgehend 10 bis 11 Stunden lang eine FFP-Maske tragen. Wöchentliche Testungen müssen wir über uns ergehen lassen, falls nicht, bekommt man das Schreiben eines...

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Vom Leben, Sterben und der Verantwortung

Im Frühjahr 2014 stellte sich für meine betagten Eltern und mich die Frage, wo sie ihren Lebensabend verbringen sollten. Wir besichtigen ein Altersheim, doch uns wurde schnell bewusst, dass das nicht den Bedürfnissen der einzelnen Personen entsprach. Meine Mutter war...

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Zufall – blöd gelaufen oder doch selbst gewollt?

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen, eine Geschichte im Jahre 2020. Ich bin gerade sehr berührt – von allem, was heuer so passiert. Von den Lockdowns, von den Demonstranten, von denen, die Demonstranten niederschlagen, von Terroranschlägen, von den vielen...

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Ärzte mussten sich entschuldigen

Diese Geschichte erhielt unsere Schreiberin von einer Freundin per WhatsApp, wir geben sie hier gekürzt wieder: „Leider ist meine Mama ins Krankenhaus gekommen. Dass die Rettung sie überhaupt geholt hat, war mühsam, wegen Corona! Zuletzt tagelanges Erbrechen, aus...

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Mutter verstirbt ohne Angehörige

Am 12.3. sollte im Seniorenzentrum Liezen eine Geburtstagsfeier mit meiner Mutter stattfinden. Ab 10. 3. war aber Schluss mit Besuchen. Meine Mutter ist Anfang Februar 2020 dorthin übersiedelt, war also in der Eingewöhnungsphase. Sie war zu diesem Zeitpunkt sehr...

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Test-Alltag und seine Folgen

Zusammengefasst von den Mitarbeiter*innen eines Pflegeheims in Oberkärnten In unserem Pflegeheim wurden derzeit über 30 Bewohner von 72 positiv getestet via PCR-Test. Und über 20 Mitarbeiter.  Dieser Test stimmt nicht. Es ist vorgekommen, dass am Dienstag ein...

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Aus dem Postbus geworfen trotz Attest

Da mir die Umwelt sehr am Herzen liegt, bin ich zu einem großen Teil öffentlich unterwegs. Beim Tragen eines Mund- und Nasenschutzes bekomme ich Hitzewallungen, Übelkeit, Kopfschmerzen und Atemnot, daher habe ich eine Maskenbefreiung. Am 1. September wollte ich...

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Arbeitslosigkeit macht krank – verschobene Operationen auch

Mein Sohn ist Kabarettist und meine Schwiegertochter Yogalehrerin, und beide dürfen seit März nicht mehr arbeiten, was natürlich schwere finanzielle Einbußen mit sich bringt. Außerdem gibt es in meiner Umgebung und im Bekanntenkreis niemanden, der an Corona verstorben...

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Kinder frieren im Klassenzimmer und erkälten sich

Ich bin Oma von zwei Enkelkindern, 12 und 14 Jahre. Für die Kinder war es schwer zu akzeptieren, dass ein Besuch bei Oma und Opa nicht erlaubt war, obwohl sie auch nicht zur Schule gehen durften. Meine zwölfjährige Enkelin vergleicht die Schule mit einem Gefängnis....

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Finanzbeamte entscheiden über die Gesundheit meiner Tochter?

Unsere Tochter ist laut ärztlichem Attest vom Tragen der Maske befreit.Letzte Woche ereilte uns vom lokalen Schulbusunternehmer eine Mail, in der uns mitgeteilt wurde, dass laut einer Information des Finanzamtes Maskenbefreiungen für Kinder nur dann anerkannt werden,...

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Arzt verweigert Untersuchung

Heute ist mir Unglaubliches in einer Arztpraxis in Neufeld passiert. Eine Woche zuvor hatte ich mir einen Bruch am Arm zugezogen. Ein Kontrolltermin mit Röntgen sollte feststellen, ob die Heilung gut verläuft. Gleich bei der Anmeldung wurde ich schroff auf...

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Über Willkür und Verwirrungen bei Quarantäneverordnungen

Ich bin fast 50 und Mutter einer 6-jährigen Tochter. Die erste Unsinnigkeit erlebte ich beim ersten Lockdown. Wir haben diese Zeit wie angeordnet mit unserer Tochter drei Wochen lang allein verbracht. Haben diese Zeit genossen, sind spazieren gegangen, draußen halt...

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Lebensgemeinschaft wird nicht anerkannt

Meine Geschichte ist wohl etwas außergewöhnlich, aber auch sie ist eine Folge von Corona. Was ich erlebe, macht mich sehr verzweifelt und ratlos. Mein Lebenspartner lebt in der Nähe von Berlin, er hat bei mir in Österreich seinen Zweitwohnsitz und er möchte zu mir...

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Testergebnis wird mündlich mitgeteilt

Ich arbeite in einer Pflegeeinrichtung der Stadt Wien. Die Mitarbeiter/innen sind verpflichtet, sich einmal pro Woche testen zu lassen. Es wird ein Schnell-Test gemacht, falls man positiv ist, wird noch ein PCR-Test gemacht. Aber alle auf der Station sind immer...

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In Folge der Corona-Krise das Leben genommen

Meine Tochter hat sich Anfang Mai 2020 in Folge der Corona-Krise bzw. verursacht durch diese das Leben genommen. Sie hat den Lockdown, die Kommunikation der Regierung und der Medien, die gesamte Situation trotz umfassendster Unterstützung durch mich und ihren...

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Jedes Kind ist ein potenzieller Lebensgefährder

Ich wurde gestern Vormittag von der Schule angerufen: Ich solle meine 11-jährige Tochter abholen. Sie hatte Kopfweh, Schwindel und sah doppelt. Zum Glück war ich gerade in der Nähe (das letzte Mal wurde mir gedroht, man würde die Rettung rufen, wenn ich nicht sofort...

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Arbeits-Quarantäne

In meinem Bekanntenkreis gibt es eine Dame, die alte Menschen im Krankenhaus betreut, sie steht selbst nur wenige Jahre vor der Pension. Sie arbeitet also täglich mit alten pflegebedürftigen Patienten, mit quasi nicht mehr voll widerstandsfähigen Menschen. Unlängst...

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Jede Woche Corona-Test

Unsere Tochter ist im 17. Lebensjahr und macht über die „Caritas“ im Seniorenheim ein Praktikum. Man verlangt von ihr jede Woche einen Corona-Test. Wir sind als Eltern und Erziehungsberechtigte weder gefragt noch informiert worden. Wenn es stimmt, was wir hören, dann...

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Die Schule – ein Unort

Situation in der Schule, Bundesrealgymnasium in Tirol, Oberstufe im „Distance Learning“: Ca. 220 Schüler der Unterstufe, sehr viele Klassen sind vollzählig, in ein paar Klassen (ca. 7 an diesem Tag) fehlen 1-3 Schüler, mehrheitlich sind sie als K 1 symptomlos daheim....

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Mit Menschlichkeit hat das nichts mehr zu tun

Eine Pflegekraft berichtet aus Nordrhein-Westfalen. Seit der angeblichen Pandemie ist in unserem Pflegeheim nicht ein Bewohner an Corona gestorben. Wohl aber sehr viele an Einsamkeit. Für mich als Pflegerin war es schlimm, täglich mit ansehen zu müssen, wie Bewohner...

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Mitgefühl mit „wehrlosen Menschen“

Lagebericht aus dem Seniorenheim. Wir haben vom Geschäftsführer des Magistrats eine schriftliche Anweisung bekommen, dass wir positiv getestete Demente ins Zimmer einsperren sollen. Die Gewerkschaft "younion" hat mir geholfen, dagegen vorzugehen, weil Demente schon...

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Covid-19 Alltags-Splitter

So geht es jetzt wohl vielen

Zweite Jännerwoche im Neuen Jahr, beim Einkaufen. Am Weg durch die Gänge sehe ich aus dem Augenwinkel eine ältere Frau, die in eine Nische gedrückt telefoniert. Unfreiwillig höre ich mit: „Mutti, ich kann nicht kommen, ich war doch erst gestern bei dir, … nur einmal in der Woche darf jemand kommen, das weißt du ja, … nein, es geht nicht …“ Mit eindringlichen, deutlichen Formulierungen, die sie immer und immer wiederholt, mit geduldiger und liebevoller Stimme. Immer wieder beteuert sie, dass ein Besuch nicht möglich sei.
Vor meinem inneren Augen sehe ich am anderen Ende der Leitung eine alte, schwerhörige, demente und verwirrte Frau in einem Heim vor mir, die kein Zeitgefühl hat und mit dem Wort „Corona-Einschränkung“ so gar nichts anfangen kann.
Am Packtisch sehe ich die Frau wieder, und ich kann nicht anders, als sie auf das unfreiwillig Mitgehörte anzusprechen. Sofort füllen sich ihre Augen mit Tränen, und sie erzählt: „Einmal in der Woche für eine halbe Stunde ist ein Besuch bei meiner Mutter im Heim erlaubt. Er muss vorher angemeldet werden, man braucht jedes Mal einen negativen PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden, oder einen Antigentest, nicht älter als 24 Stunden. Und eine FFP2-Maske. Die Mutter hat sich in dem Heim wohlgefühlt vorher, war geistig ganz da, mit dem ersten Lockdown im März wurde sie dann schlagartig dement und verwirrt, das ist praktisch über Nacht passiert.“
Gegen Ende unseres Gesprächs erzählt mir die Frau dann noch, dass man vor Weihnachten auch ihren 74-jährigen Bruder begraben habe. Er habe sich im Lauf eines längeren Aufenthalts im Spital infiziert und sei danach sehr rasch gestorben.

Überwältigt und bedrückt denke ich nach diesem Bericht darüber nach, dass solche Erfahrungen jetzt für viele zu einem ganz normalen Teil des Alltags geworden sind. Was das wohl mit uns allen macht? Und: Was machen wir denn jetzt am besten, um nicht einzuknicken?

10.1.2021

Offenes Bücherregal entfernt

Ein Abstecher zum offenen Bücherregal am Schottenring ist seit Jahren ein Fixpunkt meiner Gänge durch die Stadt. Dieses Regal funktioniert perpetuum-mobileartig und ist wie ein zirkulierendes Antiquariat mit einer Fülle an Angeboten jeglicher Genres: für leidenschaftliche Leser/innen wie mich eine Fundgrube und Quelle von Inspiration, Unterhaltung, Wissen und Staunen.
Natürlich habe ich selber auch meist Bücher, die ich weitergeben will dabei, um das Entnommene zu ergänzen. Hatte – muss ich inzwischen sagen, denn als ich zu Beginn des dritten Lockdowns an einem nebelig nassen Winterabend dort vorbeiging, glaubte ich zuerst an eine Wahrnehmungsverrückung: Bin ich am richtigen Ort, hier sieht’s ganz anders aus …? Ver-rückt, das war: der Bücherschrank aus Glas … der war nämlich weg, jetzt durch eine spiegelnd glatte Asphaltfläche ersetzt, die Betreiber dieser Regale hatten ihn offenbar coronabedingt wegen gefährlicher potenzieller Virenverbreitungsgefahr (im Freien?) einfach abmontiert. 
Am 12. Dezember habe ich zum letzten Mal eine Tasche voll Büchern vorbeigebracht. Eine Frau war gerade am Aussuchen, als ich mit dem hinter ihr wartenden Mann ins Gespräch kam. Dieser übernahm nach meinen Beschreibungen gleich erfreut fast mein gesamtes Sortiment. Ob diese neun Bücher wohl für den gesamten Lockdown ausreichen werden?

10.1.2021

Sternsinger to go

Nachdem ich minutiös darauf achte, meine jährlichen Rituale gerade jetzt in besonderem Maß zu pflegen, folge ich einem Anschlag in meinem Haus, der das Prozedere der diesjährigen „Pandemie-Sternsingeraktion“ ankündigt, und mache mich in letzter Minute mit meinem Hund im Schlepptau auf den Weg in Richtung Kirche. Die vorher überlegten fünf Euro Spendengeld habe ich vergessen, und am halben Weg fällt mir auch noch ein, dass ja Maskenpflicht herrscht. Ich überlege also, wie ich damit umgehen soll. Nach dem ersten Impuls, das Ganze zu verwerfen, entscheide ich mich, mutig ohne Maske hineinzugehen und beobachte das Verhalten der spärlich eintröpfelnden Besucher/innen: Alle setzen brav ihre Masken auf.
Auch ich betrete die Kirche und ziehe dem unausgesprochenen Gruppenzwang folgend doch mein Wolltuch irgendwie hinauf, um in den nächsten zehn Minuten beinahe ohne Unterlass meine juckende Nase zu reiben und das Tuch etwas wegzuhalten, um meine angelaufene Brille wieder durchsichtig werden zu lassen. Langsam gehe ich im Seitenschiff nach vorn und beobachte eine Zeit lang die Szenerie. Die drei mehr erwachsenen als kindlichen und wahrscheinlich frierenden Sternsinger stehen mit großem Abstand voneinander vor dem Altar, verkleidet und mit blütenweißer Stoffmaske im Gesicht. Die an zwei Händen abzählbaren Besucher/innen stehen irgendwie verteilt in der Kirche und stellen sich dann an, um mit großem Abstand am Mittelgang nach vorn zu schreiten, wo sie sich den Segen mitsamt dem Segenszeichen für die Wohnungstür abholen und den Ablass zahlen. Ähnlich dem Kommunionsritual bleiben die meist in Familienkonstellation Erschienenen vor dem Altar stehen, die Sternsinger sagen für jeden ihr fast unhörbares Sprüchlein auf und strecken den Betroffenen sodann zwei eineinhalb Meter lange, frisch angeschaffte, noch hellbraune Seuchenstäbe aus Holz entgegen, an deren Enden sich ein blechener Selbstbedienungsteller mit weißen Kreidesäckchen und goldenen Türaufklebern sowie eine im Verhältnis winzige Spendenbox in Form eines nostalgisch anmutenden dunkelbraunen Schatzkästchens mit goldenen Rändern befinden.
Nachdem ich das Ritual mehrere Minuten lang beobachtet habe, beschließe ich, unverrichteter Dinge wieder zu gehen. Die Vorstellung, dass ich jeden Tag meine Wohnungsschwelle überschreiten könnte, mit dem Blick auf durch Schreibutensilien fabrizierte Schriftzüge, die von einem langen Stecken entgegengereicht worden wären und die mich an die milde Gabe maskierter Leute erinnern würden, diese Vorstellung erspare ich mir dann doch; die Kreide des letzten Jahres wird es auch tun.
Auf dem Heimweg fallen mir die Geschichten über die vielen alten, zum Teil bewegungseingeschränkten oder pflegebedürftigen Menschen in meinem Haus ein, die sich jedes Jahr auf die Sternsinger gefreut und minutenlang in der Nähe der Türe dem über das Stiegenhaus näherkommenden Singen gelauscht haben, Geld vorbereitet und viele frisch gekaufte oder längst abgelaufene Naschsachen in die großen weißen Baumwollsäcke gesteckt haben. Heuer wird niemand zu ihnen kommen.

8.1.2021

Kein Platz für Trauer

Im Jänner 2020 ist mein geliebter Ehemann mit 55 Jahren an Krebs gestorben. In den darauffolgenden zwölf Monaten war kaum Raum für Begleitung und Mitgefühl, geschweige denn Besuche von Familie und Freunden. Ich fühle mich sehr allein in meinem Verlust und meiner Trauer. Angst und Panik stehen gegenwärtig auf Platz eins – vor Mitgefühl und Anteilnahme.

2.1.2021

Suizid aus Angst?

Aus sehr zuverlässiger und vertrauenswürdiger Quelle habe ich erfahren, dass eine Frau allein auf Grund eines positiven Corona-Bescheides Selbstmord begangen hat. Sie gilt somit als an bzw. mit Covid-19 Verstorbene!
Korrekt müsste es heißen: „Aufgrund der von der Seite unserer Bundesregierung – insbesondere von den Herren Kurz und Anschober – übermäßig geschürten Angst in den Freitod getriebene Verstorbene!“
Ich finde, es ist an der Zeit, dass der Bundeskanzler und der Gesundheitsminister unverzüglich zurücktreten, damit sie nicht noch mehr Chaos verursachen und Schuld auf sich laden.

PS: Für beide gilt, dass sie als verantwortliche Personen in einer solch angespannten Situation zumindest fachkundig sein sollten. Was in beiden Fällen nicht zutrifft:  Dem einen fehlt die fachliche Qualifikation, dem anderen die ausreichende Erfahrung, um die Bedürfnisse des Volkes wahrzunehmen.

29.12.2020

Besuch in der Bank

Heute besuchte ich eine Bank in Graz, bei der ich (leider noch) meine Konten habe. Aufgrund einer Vorerkrankung darf ich keine Masken tragen, was mir die Mitarbeiterin am Empfang natürlich nicht geglaubt hat, und Fiebermessen wollte man auch noch. Das wurde von mir abgelehnt und ich forderte, dass der Filialleiter dazukommen solle. Nachdem ich etwas lauter wurde und ihn nach den gesetzlichen Bestimmungen für das Handeln der Bank gefragt hatte, kam ganz schnell der Rückzieher. Ich werde aber trotzdem bei nächster Gelegenheit die Bank wechseln.

16.12.2020

Trotz ärztlichem Attest: Geschäftsführer verwehrt Eintritt ins Möbelhaus

Bei meinem Besuch in einem Möbelhaus in Vöcklabruck hielt mich  am Eingang ein Wachmann an – mit der Aufforderung: „Maske!“ Ich erklärte ihm, dass ich ein ärztliches Attest habe und aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann. Das interessierte ihn nicht. Hier müsse jeder, der hinein möchte, eine Maske tragen. Ich antwortete ihm, dass ich mich diskriminiert fühle. Daraufhin schlug er mir vor, dass ich mich ja beschweren könne. Ich verließ zunächst das Geschäft, doch draußen dachte ich: „Das kann‘s doch nicht sein, wo bleiben hier meine Rechte?“ Also ging zurück und sagte dem Sicherheitsbeamten, dass ich sein Verhalten nicht korrekt finde.Plötzlich kam der Geschäftsführer angerannt und fragte, wo das Problem sei. Auf meine Erklärung hin verlangte er das Attest und kommentierte lapidar: „Warum setzen Sie die Maske nicht auf, es dauert doch nicht lange.“ Ich erwiderte: „Ich bin kein Sklave.“ Unverrichteter Dinge verließ ich das Möbelhaus. Ich merkte noch an, dass ich mich bei der Geschäftsleitung in der Zentrale beschweren werde – was ich am selben Abend noch tat (ich habe dies schon bei mehreren Geschäften gemacht, bisher immer mit positiver Wirkung). Auf eine Antwort dieses Möbelhauses warte ich noch immer.

10.12.2020

Bloß ein Betretungsverbot!

Heute war ich bei meinem Friseur. Er erzählte mir, dass er über einen Anwalt geklagt habe, weil er schließen musste, obwohl er alle Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt hatte. Die Klage wurde abgewiesen mit der Begründung: Die Schließung eines Friseurladens wurde nie angeordnet. Es gab nur ein Betretungsverbot.

7.12.2020

Wisst ihr denn, wie privilegiert ihr seid?

Sehr geehrte Herren, die ihr so gerne vor uns tretet: Wer schneidet denn euch die Haare und frisiert euch so perfekt, wenn keine Friseure arbeiten dürfen? Wer schneidet eure Fußnägel, wenn ihr das selbst nicht mehr machen könnt? Seid ihr euch denn bewusst, wie privilegiert ihr seid, im Vergleich zu uns „Fußvolk“?

Mich – 77 Jahre alt – schützt ihr nicht! Mich macht ihr krank!

Immerhin dürfte mein Immunsystem gut sein, denn ich habe keine wie immer gearteten Symptome einer Ansteckung – vielleicht, weil ich keine Angst habe!

Liebe Grüße an alle, die keine Angst haben.

30.11.2020

Einsamkeit

Mir geht es wie sicherlich vielen anderen auch. In meinem Beruf habe ich täglich neue Menschen getroffen. Nun bin ich seit einem Jahr in Pension.  Seit Corona habe ich keine Freunde mehr. Als Corona-Verharmloserin bin ich nicht mehr willkommen. Langsam verzweifle ich an der Einsamkeit und sehe keine Chance, das zu ändern. 

30.11.2020

Spaziergang ohne Begleitung?

Meine Freundin in Wiener Neustadt klagt seit dem Lockdown darüber, dass keine ihrer Bekannten oder Freundinnen mehr mit ihr spazieren gehen möchte, weder in der Stadt noch im weitläufigen Akademiepark. „In diesen Zeiten“ sei es besser, „alles außer Haus zu vermeiden“, selbst mit Maske!

28.11.2020

Corona-Massentest: ab sechs Jahren geeignet?

Heute habe ich die Einladung zum kostenlosen Corona Massentest in meinem Wohnort in NÖ bekommen, von der Gemeinde, also von unserem Bürgermeister.

Diese Einladung richtet sich an alle Bürger ab 6 Jahren mit Haupt- oder Nebenwohnsitz in Niederösterreich. Ab sechs Jahren! Will man Kinder und Eltern fertig machen?

28.11.2020

Jahreskalender 2021

Vor einigen Tagen fand ich (endlich!, corona-shutdown-bedingt …) in der Postfiliale Neunkirchen einen Jahres-Stehkalender, um meine Termine für 2021 zu übertragen.

Als ich bezahlen wollte, erfuhr ich von der Dame an der Kassa, dass sie mir diesen nicht verkaufen könne, da er kein „lebenswichtiges“ Gut sei. Die Kassa würde den Kalender nicht akzeptieren: gesperrt für den Verkauf!

500 m weiter, in einer großen Müller Drogeriemarkt-Filiale, konnte ich ohne Probleme einen Stehkalender kaufen.

Man könnte Bücher schreiben über derlei Widersprüchlichkeiten, Maskenpflicht- oder -freiheit in Pizza- und Dönerläden, in Wien und auch auf dem Land …

28.11.2020

Zur Abwechslung mal was Lustiges

Die Linz AG hat in allen ihren Werbemedien, die Gesichter zeigen (und das sind ziemlich viele: an Haltestellen, in Bus und Tram), diese Gesichter mit einem modischem Mund-Nasen-Schutz versehen – so schöne Menschen auf diesen Fotos! Da verleitet der Mund-Nasen-Schutz dazu, sich der orientalischen Erotik anzunähern, die durch Burkas raffiniert angeregt wird.

Die Postbus Werbung geht da immerhin nicht so locker mit unseren Steuergeldern um (und mit jenen Geldern, die wie durch ein Wunder aus den Druckerpressen fließen) und verwendet weiterhin gelungene Werbeposter. Zum Beispiel ein Plakat mit folgendem Text: „Keine Sorge, nur Vierbeiner müssen bei uns Maulkorb tragen“

Daneben das Bild mit Frauerl und Hund, aus der Zeit der „alten Normalität“: das Frauerl mit hübschem, unverdeckten Gesicht und der Hund mit Maulkorb. Und nicht umgekehrt!

Bleib‘ma offen für Lustiges, das fördert die Ausdauer, die wir brauchen, um wachsam zu bleiben für alles Kommende!

26.11.2020

Keine einzige Influenza-Krankmeldung im Herbst

Ich bearbeite Arbeitsunfähigkeiten in einer Krankenkassa, sitze sozusagen „an der Quelle“. Es gibt im Herbst noch keine einzige Influenza-Krankmeldung. Komisch, sonst sind immer Influenza und grippale Infekte die Hauptursachen für Krankenstände im Herbst.

Heuer gibt es nur vereinzelt grippale Infekte, das meiste ist Verdacht auf Covid-19. Jetzt, Ende November 2020, werden die grippalen Infekte langsam mehr, aber im Oktober war nur Covid-19 angesagt.
Ich glaube, das sagt viel aus.

25.11.2020

Keine Zeit zum Antworten

Mein Freundeskreis und ich haben mittlerweile schon drei Mal bei der Bundesregierung (ÖVP, Gesundheitsministerium und Vizekanzler Kogler) um Aufklärung bezüglich Fragen zu PCR-Tests gebeten. Erst kam keine Antwort, dann eine Antwort mit Hinweis auf Datenschutz und nach drei Monaten die Antwort, dass man keine Zeit hätte, diese Fragen zu beantworten.

23.11.2020

Schauen verboten

Auf einem Spaziergang mit meinem Hund kam ich zufällig an einer Covid Teststation in meiner Heimat St.Veit/Glan vorbei. Ein Fahrzeug befand sich dort, wo anscheinend gerade ein Test beim Fahrzeuglenker durchgeführt wurde. Während ich an einem Baum auf meinen Hund wartete, der gerade stehengeblieben war, schweifte mein Blick wenige Sekunden lang in Richtung der Teststation, welche nicht optisch abgegrenzt war. Daraufhin werde ich sofort von einem Aufsichtsorgan sehr bestimmt und mit lauter Stimme aufgefordert, sofort weiterzugehen, denn „ich dürfte hier nicht schauen“. Ist schauen wirklich schon verboten?

22.11.2020

Kinder ab 2 Jahre tragen Maske

Im Stiegenhaus vor der Aufzugstür zur Ordination einer Allgemeinmedizinerin in Zirl/Tirol hängt – wie auf dem Foto ersichtlich – seit einigen Wochen ein Zettel mit folgendem Text: In unserer Ordination tragen auch Kinder ab 2 Jahre Maske“.

Masken für ein zweijähriges Kind, von einer Ärztin verordnet?

21.11.2020

Maske engt Blickfeld ein. Die Folge: Oberschenkelhalsbruch

Ein Freund – er ist ein großer Mann und bereits 80 Jahre alt – steigt aus der Straßenbahn und übersieht wegen der Maske, die er trägt, die unterste Stufe. Er stürzt und bricht sich den Oberschenkelhals. Nach einer Operation im AKH ist er auch drei Wochen später immer noch nicht wieder mobil.

7.10.2020

Die Stiege hinuntergestürzt, verstaucht, geprellt – wegen Maske

Wien-Wahl: Ich erfülle meine staatsbürgerliche Pflicht und wähle direkt im Amtshaus. Als ich das Gebäude verlasse, mit Maske natürlich, rutscht mir dieselbe bis zu den Augen hinaus, sodass ich nicht bis zu den Stufen sehen kann, die ich mit Schwung hinabsteige. So steige ich mit dem rechten Fuß ins Leere. Kapitaler Sturz und Kollern über fünf oder sechs Stufen. Ich knalle mit dem Kopf auf eine Stufe, ein ganz schöner Krach. Prellungen, Verstauchungen, blaue Flecken, aber kein Bruch. Ab jetzt trage ich nur mehr möglichst kleine Masken … bin dankbar, dass ich heil geblieben bin.

5.10.2020

Erstklässler weint vor lauter Angst am Schulweg

Auf meinem Weg zur Arbeit begegne ich einem Buben von etwa sieben Jahren, der herzzerreißend weint. Ich bleibe stehen und frage ihn, was denn passiert sei. Unter großem Schluchzen erzählt er mir, dass er seine Maske zu Hause vergessen habe und jetzt nicht in die Schule könne. Kurzentschlossen begleite ich ihn dorthin. Der Hausmeister, vielleicht aber auch der Lehrer, tröstet ihn und klärt alles zum Besten auf. Wie schlimm, denke ich, dass sich kleine Kinder so ängstigen müssen.

9.9.2020

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