Trotz ärztlichem Attest: Geschäftsführer verwehrt Eintritt ins Möbelhaus
10. Dezember 2020

Bei meinem Besuch in einem Möbelhaus in Vöcklabruck hielt mich  am Eingang ein Wachmann an – mit der Aufforderung: „Maske!“ Ich erklärte ihm, dass ich ein ärztliches Attest habe und aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen kann. Das interessierte ihn nicht. Hier müsse jeder, der hinein möchte, eine Maske tragen. Ich antwortete ihm, dass ich mich diskriminiert fühle. Daraufhin schlug er mir vor, dass ich mich ja beschweren könne. Ich verließ zunächst das Geschäft, doch draußen dachte ich: „Das kann‘s doch nicht sein, wo bleiben hier meine Rechte?“ Also ging zurück und sagte dem Sicherheitsbeamten, dass ich sein Verhalten nicht korrekt finde.Plötzlich kam der Geschäftsführer angerannt und fragte, wo das Problem sei. Auf meine Erklärung hin verlangte er das Attest und kommentierte lapidar: „Warum setzen Sie die Maske nicht auf, es dauert doch nicht lange.“ Ich erwiderte: „Ich bin kein Sklave.“ Unverrichteter Dinge verließ ich das Möbelhaus. Ich merkte noch an, dass ich mich bei der Geschäftsleitung in der Zentrale beschweren werde – was ich am selben Abend noch tat (ich habe dies schon bei mehreren Geschäften gemacht, bisher immer mit positiver Wirkung). Auf eine Antwort dieses Möbelhauses warte ich noch immer.

10.12.2020

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