Prof. DDr. Schubert: Covid-19 und die Maschinenmedizin
13. September 2020
Prof. DDr. Christian Schubert

Mit freundlicher Genehmigung publizieren wir hier die Rede von Prof. DDr. Schubert in München am 12. September 2020

Sehr verehrte Damen und Herren,

ich stehe hier vor Ihnen als Wissenschaftler und als klinisch tätiger Arzt und Psychotherapeut. Mir geht es vornehmlich darum, Ihnen mein medizinisches Wissen und meine klinische Erfahrung zur Verfügung zu stellen, um das gesundheitliche Elend, das Kindern und Jugendlichen weltweit durch die Anti-Corona-Maßnahmen droht, abschwächen zu helfen.

Sehr verehrte Medienvertreter, ich bin weder links- noch rechtsradikal, und ich bin auch kein Corona-Leugner, sondern ich lasse mir in so bedeutsamen Zeiten wie diesen, ungern das Denken, wenn man so sagen mag, das Querdenken verbieten.

Ich bin jemand, der Tag für Tag versucht, Menschen auf ihrem Weg in eine ganzheitliche Gesundheit zu begleiten. Mit ganzheitlich meine ich, dass sich menschliche Existenz aus ganz vielen Aspekten zusammensetzt, aus unserem Körper, unserer Psyche, also unseren Empfindungen und Gedanken, unseren sozialen Beziehungen, der Gesellschaft und der Kultur, in der wir leben, unserer spirituellen Kraft und der Natur, die uns umgibt.

Ich betone das alles zu Beginn meiner Rede, weil diese Sicht von Medizin zwar prinzipiell von vielen Ärzten und Ärztinnen geteilt wird, jedoch die Medizin, so wie sie in den Universitäten gelehrt und dann später in den Kliniken und Praxen gelebt wird, sehr von diesem Ideal einer menschlichen Medizin abweicht.

All zu oft müssen wir erleben, wenn wir, aus welchen Gründen auch immer, auf die derzeitige Schulmedizin angewiesen sind, dass wir als ganzheitliche menschliche Wesen in den Hintergrund geraten, oft nur unser Körper gesehen und mit modernster Technologie untersucht und behandelt wird.

Die heutige Schulmedizin ist eine Maschinenmedizin, in der Psyche und Körper getrennt voneinander gesehen werden und in der man versucht, mit immer aufwändigeren Mitteln herauszufinden, welche kleinsten Teile in der Maschine Mensch defekt sind, um ihn daraufhin durch Reparatur oder gar Austauschen dieses Teils wiederherstellen zu können.

Dass dieses Medizinkonzept vom Menschen als Maschine nur dort funktioniert, wo uns wirklich nur noch mit der modernsten Technologie geholfen werden kann, nämlich bei schweren Unfällen oder in der Transplantationsmedizin, also in der Akut- oder Notfallmedizin, liegt auf der Hand.

In allen anderen Bereichen der Medizin, wenn es also um mehr geht als die Maschine Mensch, dort, wo wir chronisch krank werden, weil unsere existentiellen Belastungen überhandgenommen haben und wir eigentlich ganzheitliche Hilfe benötigen würden, um wieder zu gesunden, dort versagt die Schulmedizin.

Typisch für den Reparaturgedanken der Schulmedizin ist auch, dass die moderne Medizin erst dann eingreift, wenn der Mensch schon krank und reparaturbedürftig ist. Zur Vorbeugung von Krankheiten müsste sie sich aber eigentlich viel früher um den Menschen kümmern, dann wenn er noch gesund ist. So wie das zum Beispiel in der östlichen Medizin der Fall ist, wo man dafür bezahlt wird, wenn ein Mensch gesund bleibt, und nicht, wenn er krank wird.

Das ist das Paradoxe der westlichen Medizin: sie gibt vor, die Gesundheit des Menschen als oberstes Gut anzusehen, ist aber nicht auf Prävention von Krankheiten ausgerichtet.

Das können wir in der aktuellen COVID-19-Krise sehr gut erkennen. Alles schaut auf die alten vorerkrankten, reparaturbedürftigen Menschen. Es sieht beinahe so aus, als ob die Schulmedizin alles tut, um ihre besten Kunden am Leben zu erhalten. Und sie tut im Gegenzug alles, um neue Kunden zu produzieren – sie macht nämlich derzeit aus gesunden Kindern und Jugendlichen die reparaturbedürftigen Patienten der Zukunft.

Auf diesen Skandal der Schulmedizin in der COVID-19-Krise möchte ich nun näher eingehen. Um es vorauszuschicken, ich beschäftige mich in meiner Forschung mit der Psychoneuroimmunologie, kurz PNI. Dabei geht es darum, dass Psyche und Immunsystem miteinander in wechselseitiger Beziehung stehen. Das Immunsystem, wie Sie sicher wissen, schützt uns unter anderem vor Infektionen und verringert die Ausprägung von Infektionskrankheiten. Die ganzheitliche Forschung konnte in vielen Studien nachweisen, dass Angst und Stress exakt jene Anteile des Immunsystems beeinträchtigt, die wir für die effiziente Abwehr von Erregern benötigen. Ist der Mensch aktuell gestresst, macht ihn das anfälliger für COVID-19 und auch anfälliger, daran zu versterben.

Zum Glück können wir davon ausgehen, dass Kindern und Jugendlichen das neuartige Corona-Virus wenig ausmacht. Sehr wenige Kinder erkranken daran und unklar ist, ob sie überhaupt als Virusträger andere Menschen in gleicher Weise gefährden können wie Erwachsene.

Das ist die gute Nachricht. Die schlechte Nachricht ist, dass Kinder und Jugendliche kurz- mittel- und langfristig durch die Maßnahmen gegen die COVID-Pandemie schwere gesundheitliche Schäden davontragen können, die sogar zum Tod führen können. Diese einseitigen und kurzsichtigen Anti-Corona-Maßnahmen basieren auf den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Maschinenmedizin, werden von den Regierungen vieler Länder teils unter Strafandrohung durchgesetzt und von den Medien in einem noch nie dagewesenen Hype verbreitet.

Ich wiederhole mich an dieser Stelle, weil es ein unglaublicher Skandal ist: Die Schulmedizin, der Staat und die Medien gefährden das Leben unserer Kinder und Jugendlichen, weil völlig unverhältnismäßige Maßnahmen zum Schutz vor einem Virus, das vor allem vorerkrankte und alte Menschen gefährdet, die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass Kinder und Jugendliche in ihrer ganzheitlichen Entwicklung behindert werden, Angst und Stress ausgesetzt und traumatisiert werden, so dass die Gefahr, später an schweren Folgeerkrankungen zu erkranken, deutlich erhöht ist und die Lebenserwartung dieser Kinder und Jugendlichen in den nächsten Jahrzehnten dramatisch verkürzt wird.

Hierzu ein paar Fakten aus der PNI-Forschung:

Wir wissen aus der Forschung, dass sich das Immunsystem des Menschen schon sehr früh, ja bereits im Mutterleib in feiner Auseinandersetzung mit Innen- und Außenreizen entwickelt. Schwere Belastungen der werdenden Mutter, etwa durch existenzielle Sorgen und Ängste und/oder durch aggressive Auseinandersetzungen mit dem Kindsvater, der um seinen Job bangt – Aspekte, die besonders in einem Shut- und Lockdown zu erwarten waren – setzen sich direkt auf den Fetus fort. Die Entwicklung seines Immunsystems wird gestört, was auch Jahrzehnte später noch nachweisbar ist.

Wir wissen weiter, dass Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend schweren Stressoren der Eltern ausgesetzt waren, z.B. finanziellen Krisen, Depressionen und Ängsten der Eltern, aber auch am eigenen Leib als Kind Traumatisierungen erlebten, z.B. emotionalen, körperlichen oder sexuellen Missbrauch, dass diese Menschen eine deutlich erhöhte Gefahr haben, Immunstörungen zu entwickeln und später im Erwachsenenalter Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, Autoimmunkrankheiten und Krebs oder andere schweren Krankheiten zu entwickeln und daran zu versterben. Hat man früh im Leben ein Trauma erlebt, sinkt – unbehandelt – die Lebenserwartung um etwa 3 Jahre, wenn man in Kindheit und Jugend mehrere der genannten Traumatisierungen erlebt, sinkt die Lebenserwartung sogar um bis zu 20 Jahre.

Viele Kinder und Jugendliche dürften in den letzten Monaten im Rahmen der Anti- Corona-Shut- und Lockdown-Maßnahmen, die sie selbst direkt und gleichzeitig indirekt ihre Eltern betrafen, starkem psychischen Stress ausgeliefert gewesen sein und aktuell immer noch teils schwer psychisch belastet sein.

Diese Belastungen ergeben sich nicht nur unmittelbar durch die Quarantänebedingungen, wo auf engstem Raum, ohne kindgerechte soziale Kontakte und Aktivitäten gelebt werden musste. Wo belastete Eltern ihren Stress durchaus auch auf die Kinder durchgereicht haben, mit all den bereits dargelegten Folgen für das Kind.

Die Belastungen ergeben sich auch durch die immer noch existierenden Einschränkungen, Auflagen und Verbote, die unsere Kinder tagtäglich mitmachen müssen, im privaten Bereich und ganz besonders auch im Kita- und Schulbereich. Das verpflichtende Tragen von Atemschutzmasken in der Schule ist ein Symbol für die Gefahr einer tödlichen Virusinfektion. Es ist mit ständiger Angst, sein eigenes Leben zu gefährden, verbunden, wie auch das der anderen.

Wenn wir als Erwachsene schon Angst und Panik bekommen vor dem Killervirus Corona, wie erst muss die empfindliche Seele eines Kindes, das noch nicht die kognitive Reife besitzt, all die angstmachenden Informationen angemessen zu verarbeiten, unter den beängstigenden Informationen der Eltern, der Lehrer, der Kindergärtnerinnen usw. leiden? Ganz abgesehen von möglichen Nebenwirkungen wie erhöhtem Atemwiderstand, Wärme- und Feuchtigkeitsansammlung, CO2-Rückhaltung, kann das Tragen von Atemschutzmasken Klaustrophobie und Angstzustände hervorrufen. Es ist durchaus davon auszugehen, dass es Kinder gibt, die aus Angst vor Strafe und aus Angst vor dem Verschulden von Krankheit bei anderen, z.B. den Großeltern, ihre eigenen seelischen und körperlichen Beschwerden beim Tragen von Masken ertragen, nicht darüber klagen und still leiden.

Psyche und Immunsystem sind untrennbar verbunden. Alles was jetzt das Kind und den Jugendlichen stresst und in seiner psychosozialen Entwicklung hemmt, wirkt sich eins-zu-eins auf seine Immunentwicklung aus. Wir mögen durch die Corona-Maßnahmen zwar etliche Lebensjahre der vorgealterten Menschen gerettet haben, wir werden aber Millionen Lebensjahre unserer Kinder verlieren, weil wir nicht präventiv denken, sondern mit einseitigen und kurzfristig gedachten Hauruckmaßnahmen aus dem Labor der Herren Drosten et al. geantwortet haben.

Es geht anders, auch wenn Maschinenmediziner, Regierungen und Medien bei uns nicht müde werden, das anzuzweifeln: Schweden ist einen alternativen, ganzheitlicheren Weg gegangen und war damit durchaus erfolgreich. In Schweden wurde im Rahmen der Maßnahmen gegen COVID-19 das kurz-, mittel- und langfristige Wohl der Kinder und Jugendlichen nicht aufs Spiel gesetzt. Wenn ich dürfte, ich würde Anders Tegnell, dem schwedischen Epidemiologen den Medizinnobelpreis verleihen, aus einem einfachen Grund: Weil er als Mediziner menschlicher reagiert hat als der Rest der Welt.

Abschließend meine Bitten an jene Kräfte, die es aktuell in der Hand haben, unsägliches Leid jetzt und in der Zukunft von unseren Kindern und Jugendlichen abzuwenden: An die Anti-Corona-Maßnahmen von wissenschaftlicher Seite verantwortliche MedizinerInnen: hören sie bitte auf, die Medizin, auf die ich meinen Eid geschworen habe, mit den Füßen zu treten. An all jene Regierungsmitglieder, denen wir unser Vertrauen schenken, wenn es um die staatliche Lenkung durch eine Pandemie geht: bitte hören sie auf, die ganzheitliche Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, zu gefährden. Und Medien: hört bitte auf, die Radikalisierung in unserer Gesellschaft zu schüren und verängstigte Menschen auf beiden Seiten, jene die Angst vor COVID haben und jene, die Angst vor der Allmacht des Staates haben, aufeinander loszulassen.

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