„Esoteriker“ antworten dem STANDARD
21. April 2021
von Plattform Respekt

Repliken auf Die Wurzeln der Impfverweigerer von Hans Rauscher

Lieber Herr Rauscher,

Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie versucht wird, Kritiker der Maßnahmen zu diffamieren und ich finde, Sie machen das sehr geschickt!
Einerseits binden Sie in Ihrem Kommentar die FPÖ so ein, dass keine direkte Verbindung entsteht, aber die Plattform RESPEKT.Plus trotzdem beschmutzt wird und andererseits bringen Sie die Plattform RESPEKT.Plus mit dem Wort „Esoterik“ in eine wissenschaftliche Schmuddelecke. Das Wort Esoterik bezieht sich laut Wikipedia auf einen inneren spirituellen Erkenntnisweg und somit bin ich als voll ordinierter Zen-buddhistischer Priester wohl auch als Esoteriker zu bezeichnen.
Weiters bezeichnen sie Prof. DDr. Martin Haditsch nur als „Arzt“ und berauben ihn so seiner Expertise, noch dazu verwenden Sie das Wort „einschlägig“, welches normalerweise nur im Zusammenhang mit einer Straftat gebraucht wird, nämlich als „einschlägig vorbestraft“.

Ich sehe das so: Die Plattform RESPEKT.Plus übernimmt einen Job, den eigentlich Sie, bzw. Ihre Kolleginnen, machen müssten, nämlich genau, hintergründig und investigativ zu recherchieren und die Meinungen aus verschiedenen Sichtweisen zu sehen.  Lesen Sie doch einfach die Philosophie der Magazininhalte von der Plattform RESPEKT.Plus: https://respekt.plus/magazin/#magazininfo

Sie sollten wirklich einmal die Seite RESPEKT.Plus anschauen und sich auf Ihre frühen journalistischen Tage besinnen. Ich kann mich noch gut an die Anfänge beim STANDARD erinnern, wird Ihnen da nicht wehmütig?
Sie haben das Pädagog*innen-Manifest nicht wirklich gelesen, geschweige denn dazu recherchiert. Denn, wenn dem so wäre, wären Sie unter den vielen dramatischen Folgen der Maßnahmen, wie zum Beispiel volle Kinderpsychiatrien, auch auf Prof. Dr. Manuel Schabus gestoßen, der alles andere als ein Esoteriker ist, und hätten vielleicht seine Studie gelesen. Laut dieser Studie geht es 73% der Kinder schlechter als zuvor und was ist wohl der Grund dafür?

Auch wird auf der ganzen Seite von RESPEKT.Plus nie Corona geleugnet, nur die Sinnhaftigkeit und Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen, inklusive der Impfung, wird hinterfragt. War nicht Hinterfragen einer der Hauptintentionen im Journalismus?

Mit diesen Links kommen Sie ganz schnell zu wichtigen Informationen, alle evidenzbasiert, aber eben nicht Mainstream und regierungstreu:

Daten:
https://respekt.plus/wer-wirklich-an-cov-19-stirbt/

Impfen:
https://respekt.plus/wir-impfen-munter-weiter-komme-was-wollerote-hand-brief-zu-astrazeneca-impfstoff/

Netzwerke:
https://respekt.plus/netzwerken-fuer-fortgeschrittene/


Es ist halt immer so ein Problem mit diesen Minderheiten, mit eigenen kritischen Meinungen! Sie nerven und kosten Energie, wo doch alles so einfach wäre!
Aber Moment, 40-60% der Österreicher wollen sich nicht impfen lassen, ist das überhaupt eine Minderheit, oder wie muss ich das jetzt sehen?

Wir werden auch in Zukunft unbequem bleiben und unsere Meinungsfreiheit ausüben.

Liebe Grüße
Shinko Andreas Hagn


Lieber Herr Rauscher,

als hauptberufliche Esoterikerin fühle ich mich bemüßigt, Ihnen in meinem gemäßigten Ton eine Antwort auf Ihre Beobachtung zu geben. Ich weiß, das wirkt ein wenig widersprüchlich: Jemand, der Ihrer Einschätzung nach blind ist, wird ja wohl kaum etwas beobachten können. Aber lassen Sie es mich versuchen. Wir Esoteriker glauben ja immer an das Gute, Schöne und Wahre.

In Ihrer Kolumne sehe ich eine Aufzählung verschiedener Sachverhalte:

  • Es gibt Impfvordrängler, Impfneid und Impfverweigerer. Letztere sind ein Problem.
  • Es gibt die Plattform Respekt Plus. Sie erklärt alle Maßnahmen für überflüssig.
  • Auf der Plattform Respekt gibt es ein Pädagog*innenmanifest
  • Dessen Unterzeichner haben entweder nichts verstanden oder sind bereit, die Folgen einer Seuche in Kauf zu nehmen
  • Die FPÖ radikalisiert sich
  • Kickl sprach auf einer Demo über das Immunsystem
  • Kickl verwendet den Umstand, dass das Corona-Virus aus China stammt, um es zu dämonisieren, weil es „ausländisch“ ist und der gemeine Österreicher mit intaktem deutschen Immunsystem das nicht braucht.

Sie wissen, ich als Esoterikerin will immer Zusammenhänge sehen, wo keine sind. Ich will glauben, dass alles mit allem verbunden ist. Aber bei Ihrer Kolumne fällt es mir schwer.

Lassen Sie mich nochmals zusammenfassen: Menschen möchten sich zu diesem Zeitpunkt nicht mit einem bestimmten Impfstoff impfen lassen. Menschen finden, dass die Maßnahmen in den Schulen mehr schaden als nützen. Herbert Kickl hat auf einer Demo etwas über das Immunsystem gesagt.

Für mich sind dies lauter Bruchstücke der Realität. Wie jeder Mensch will ich darin Zusammenhänge sehen, damit ich mich besser in meiner Umwelt zurechtfinde.

Man könnte also lesen: Impfverweigerer, böse Menschen, die weigern sich. Dann diese Unterzeichner, die sind entweder geistig beschränkt oder wollen alle anderen gefährden. Kickl, der Kärntner Mephisto, sagt auch etwas dazu, also, nicht wirklich, so ein bisschen, aber es liegt nahe am Thema. Ergo: Alle Menschen, über die gerade gesprochen wurde, müssen blöd und bös sein.

Als Esoterikerin sind mir Ratio und kognitive Fähigkeiten ja eher suspekt, ich muss zum Glück nicht den ganzen Tag nachdenken. Stattdessen meditiere ich und mache meinen Kopf frei. Ich übe tagtäglich, mir die Welt so anzusehen, wie sie ist. Meine Beurteilungen, meine Vorlieben und Abneigungen als etwas wahrzunehmen, was in mir geschieht, aber mit dem ich mich nicht zwangsweise identifizieren muss. Vielleicht ist das ja der Grund, warum ich die Anhäufung an Themen, die ich in Ihrer Kolumne vorfinde, als eine solche sehe: einen Haufen Dinge, hinter denen man einen Sinn, einen Zusammenhang vermuten kann, abhängig davon, mit welcher vorgefertigten Meinung mach an sie herantritt. So sind wir Menschen nun einmal. Wir nehmen die Welt wahr, wollen unseren Platz darin finden, machen uns Meinungen zu eigen und identifizieren uns mit ihnen – manchmal so sehr, dass wir das, was direkt vor unserer Nase ist, nicht sehen. Aber bei mir ist das eh nicht besorgniserregend – ich bin sowieso blind.

Und beleidigt bin ich auch, das merken Sie bestimmt. Diese Art der Kommunikation, über digitale Schriftstücke, ist mir ein Graus, wie sie sich bestimmt denken können. Viel lieber würde ich mit Ihnen reden. In Präsenz. Gern auch mit Maske und Abstand, wenn Sie sich dann besser fühlen. Selbstverständlich würde ich ebenfalls eine Maske tragen, auch wenn ich ihren Nutzen im Community Setting für fragwürdig halte. Aber das Wichtigste, das Allerwichtigste, ist, wieder miteinander zu reden. Wir Esoteriker sagen gern: von Herz zu Herz. Und noch schöner wäre es, gemeinsam in Meditation zu schweigen und sich einfach gegenseitig „sein“ zu lassen. Sie sind herzlich eingeladen, schreiben Sie mir einfach.

Herzliche Grüße,

Susanne Halbeisen


Sehr geehrter Herr Rauscher,

nicht satisfaktionsfähige Schreibe lasse ich normaler Weise links liegen, sie verdient weder die Aufmerksamkeit noch die Mühe. Da aber keine Regel ohne Ausnahme ist und sich hier am speziellen Fall einiges über den derzeitigen gesellschaftlichen Zustand lernen lässt, ein paar Zeilen.

Betrachten wir „den“ Spalt, der unsere Gesellschaft durchzieht, so fällt auf, dass die Frontstellung, die im nicht mehr miteinander Redenkönnen gipfelt, in dieser Form und quer durch die Lager zwar neu ist, im Grundsatz aber in Gestalt moralischer An- und Vorwürfe zwischen den Lagern schon lange existiert.

Das legt den Schluss nahe, dass der psychische Mechanismus in beiden Fällen derselbe ist, nur etwas anderes getriggert wird. Moralinsaure Vorwürfe schaffen eine Frontstellung von gut und böse, hier ich, dort der – verwerfliche – Gegner, ja Feind, der am besten mit dem (verbalen) Zeigefinger kenntlich gemacht wird. Psychisch lässt sich das durch die Vorgänge von Spaltung und Projektion verstehen. Der eigene, beiseite geschobene Unrat wird dem anderen unbewusst untergeschoben und anschließend ad personam bekämpft.

Auf den angesprochenen Spalt bezogen: Die eigene Angst – individuelle, reale, biographische – wird dem Nichtmaskenträger untergeschoben und dieser dann verbal oder tätlich angegangen. Umgekehrt ist das selbstredend genauso möglich: Die eigene, unbewusste Angst vor dem Tragen einer Maske wird auf alle Maskenträger – auch diejenigen, die andere nicht dazu nötigen – projiziert und diese werden anschließend mit Aggressionen bedacht.

Die „Impfvordrängler“, die „Impfverweigerer“ und der „Impfneid“,  die Rede vom intensiven Kümmern um die Verweigerer, der „argumentative Gang“ von Respekt zur FPÖ – beide blau! – und weiter über den gesunden, deutschen Menschen mit intaktem Immunsystem zur Münze mit der esoterischen und der völkisch-sozialdarwinistischen Seite, also dem, was qua natura zusammengehört, ist nichts anders als die Konstruktion eines bösen Anderen, der nicht tut, was er tun soll. 

Über den Grund dieses Sollens will ich nicht spekulieren. Aber festgehalten sei: Wer sich freimacht davon, dass es keinen Unrat im eigenen Haus, oder wenigstens keine Unordnung, gebe, kann mit den anderen, die womöglich ganz anderer Ansichten sind, wieder ins Gespräch kommen, weil ihm die eigenen, verdrängten affektiven Anteile nicht mehr in die Quere kommen. Anders gesagt: Er ist nicht mehr zum Kampf, zur Vernaderung, zur Verdammung verflucht. Er muss auch nicht irgendwo durchdringen und jammern, dass das nicht leicht sein wird, er kann einfach höflich an die Tür klopfen. Und ich bin mir sicher, dass geöffnet wird.

Mit freundlichen Grüßen,
Rainer Müllan


Sehr geehrter Hans Rauscher,

herzlichen Dank für Ihren aufschlussreichen Artikel im Standard!

Aufschlussreich zwar weniger bezüglich des Inhalts, bei dem man sich fragt, wie ein Journalist in der Recherche derart daneben liegen kann, sondern eher ob der beachtlichen Technik beim Verdrehen von Aussagen. Besonders der gewaltige Einsatz von Anführungszeichen, die oft nur Schlagworte umfassen, dann aber in einen Satz eingebettet werden, der mit der ursprünglichen Bedeutung nichts mehr zu tun hat, ist beeindruckend.

Wie schön ist es, dass Sie einen esoterischen Unterton erkennen können. Denn demnach müssen Sie zum erlauchten inneren Kreis gehören, dem dieses Wissen zugänglich ist. Als schnöde Exoterikerin – die sich mit dem allgemein zugänglichen Wissen begnügen muss – klebe ich an Ihren Lippen, um in diese tiefgehenden Erkenntnisse eingeweiht zu werden.

Nur mit den Überschriften sind Sie vielleicht ein bisserl durcheinandergekommen. Unter „Radikalisierte FPÖ“ beschreiben Sie Ihre Wahrnehmung des Pädagogischen Manifests. Vielleicht ein Druckfehler? Sonst könnte man ja mutmaßen, Sie wollten eine Partei sowie eine parteiunabhängige Plattform in einen Topf werfen und daraus ungenießbares Mus kochen.

Aber um zu Ihrem Thema Impfverweigerung zurückzukehren: Wer in Österreich auf die Impfrate von 70 Prozent kommen will, sollte sich intensiver um die Verweigerer kümmern. Das ist wirklich himmelschreiend. Diese dreisten Ärzte, diese unverständigen Krankenschwestern, diese ahnungslosen Wissenschaftler, diese bornierten Biologen, diese depperten Pharmazeuten sind ja wirklich eine Zumutung.

Die sollten vielleicht mal die umfangreichen, nicht von der Pharmaindustrie finanzierten Artikel zum Thema Impfung auf der Homepage von Plattform Respekt lesen, um sich eine eigene Meinung bilden zu können. Obwohl, eigene Meinung wäre ja nicht so gut. Damit bringt man die Impfrate auch nicht hoch. Vielleicht doch besser gezielt desinformieren, Angst machen, beschimpfen, Feindbild schaffen. Ah, ja, das klingt nach Erfolg.

Wo kämen wir denn da hin, wenn man Leute, die sich Sorgen machen und zögern, ernst nehmen würde? Sie gar fragen, was sie verunsichert und auf ihre Zweifel mit evidenzbasierter Information eingehen? No go! Denkende Bürger – wie unbequem. Nicht steuerbar. Aufmüpfig. Die würden am Ende vielleicht nicht nur die Sinnhaftigkeit einer Impfung für alles und jeden anzweifeln, sondern noch ganz andere Dinge ankreiden: Korruption, Postenschacher, Misswirtschaft. Auf keinen Fall.

Zuletzt möchte ich mich noch bedanken für die spannenden psychologischen Einblicke, die Sie mit Ihrem Artikel über sich selbst geben. Wie gut, dass Sie auf diese Untertöne hinweisen, die oft mehr sagen als Worte selbst.

Die meisten Menschen hören nur mit den Ohren, wenn sie überhaupt zuhören. Und bleiben dann auf dieser emotionalen Stufe gefangen: In Empörung, Besorgnis, Verzweiflung – etwa über die bösen Impfverweigerer. Unsere sensiblen Nervenenden stehen unter Dauerstrom. Anstatt nun tiefer zuzuhören, interpretieren wir das als Angriff und fangen an, uns zu wehren oder zurückzuschreien oder zu -schreiben. Das erschreckt aber wieder andere, die nun mehr denn je beunruhigt sind. Der Teufelskreis nimmt seinen Lauf. Konflikte eskalieren, Schuldzuweisungen werden laut, Mitgefühl erlischt. Denn Hören mit den Ohren ist nur der Anfang.

Wenn wir etwas hören, das uns Angst oder Stress macht, bemerken wir, wenn wir unsere Aufmerksamkeit darauf lenken, normalerweise auch unbewusst ablaufende körperliche Reaktionen: Die Muskelspannung steigt, der Herzschlag wird schneller, der Blutdruck erhöht sich, die Atemzüge werden kürzer und flacher, die Körpertemperatur verändert sich. Welche Reaktionen haben Sie bemerkt, als Sie Ihren Artikel geschrieben haben?

Sobald wir diese körperlichen Reaktionen bemerkt haben, können wir sie auch verändern. Etwa indem wir tief und ruhig atmen. Indem wir unsere verspannten Muskelpartien kurz und kräftig anspannen und dann völlig entspannen. So kann man seinen Körper wissen lassen, dass keine unmittelbare Bedrohung ansteht.

Wo wir anfangs einen Angriff befürchteten, kann sich nun zeigen, was nicht so offensichtlich ist. Wir können uns einfühlen in jemanden, der erschrocken, erschöpft oder gestresst ist. Durch diese Einsicht gewinnen wir selbst mehr Ruhe durch Verstehbarkeit und Handhabbarkeit. Und während wir uns selbst mehr entspannen, schaffen wir auch eine sicherere Umgebung für den anderen, der sich dadurch beruhigen kann.

Hören mit dem Körper erlaubt uns, den emotionalen Ton mit erstaunlicher Genauigkeit aufzunehmen. So wird eine ganz andere Wahrheit einer Situation offenkundig. Wir werden bemerken, wo Worte jeglicher Logik trotzen oder wo wir manipuliert werden.

Wie hätte Ihr Artikel ausgesehen, wenn Sie auf diesen beiden Ebenen gehört hätten?

Wenn wir die Absichten anderer Menschen erkennen, können wir entscheiden, wie weit wir unser Herz öffnen wollen. Wenn wir zuhören und langsam und rhythmisch atmen, können wir mit unserem physischen Herzen spüren, welche Reaktion eine kluge ist.

Wenn Sie etwas Wichtiges hören, überprüfen Sie, ob Ihr Herz vorwärts oder rückwärts gehen will. Wenn Sie belogen werden, kann es sein, dass Sie den Wunsch verspüren, wegzulaufen. Wenn jemand die Wahrheit sagt, oder etwas, das für Ihr Wohlbefinden gut ist, können Sie eine magische Anziehungskraft spüren. Das Herz kann einem dabei ganz leicht werden. So ein offenes Herz kann andere beruhigen. Je mehr Herzen sich in der Kommunikation öffnen, desto sanfter und mitfühlender werden wir miteinander umgehen.

Wenn ich mit meinen Ohren, meinem Körper und meinem Herzen zuhöre, bringe ich die Seele zum Schwingen und verbinde mich auf dieser Ebene mit Millionen Menschen, die sich weigern, der Angst und Verbitterung nachzugeben. Menschen, die hassen, mögen verletzt, wütend und beharrlich sein. Trotzdem ist es auch ihr Ziel, eine Welt zu schaffen, die sicher und gerecht ist und ein glückliches Leben für uns alle ermöglicht.

Vielleicht sind diese unsicheren, ereignisreichen Zeiten, die wir gerade durchleben, auch ein Geschenk für uns alle: Eine Zeit, in der wir lernen müssen, richtig zuzuhören und damit auch persönlich und gesellschaftlich zu wachsen.

Vollständiges Hören auf allen Ebenen bringt uns über unsere Grenzen hinaus und birgt die Chance auf eine neue Stärke. Keine Macht über andere. Sondern eine Kraft für uns alle. Richtiges Hören verbindet uns, indem es uns vom Schaden und Zerstören zum Frieden lenkt.

In diesem Sinne, danke ich Ihnen für Ihren Artikel, der den Ansporn zu diesen Überlegungen gab. Und ich hoffe, das war jetzt nicht zu esoterisch.

Herzliche Grüße,
Dr. Alexandra Streubel


Sehr geehrter Herr Rauscher,

Ich muss Sie darüber aufklären, dass ich keine Esoterikerin oder Sozialdarwinistin, aber besorgte Mutter bin.
Als Mutter sehe ich andere verängstigte und sozial isolierte Kinder, die ihre Motivation zu leben und zu lernen langsam verlieren.
Ich weiß nicht, ob Sie das in irgendeiner Weise berührt.
Die weltweite Wahrscheinlichkeit für über 70-jährige, an Covid-19 zu sterben, beträgt 0,15%. Alle Altersschichten darunter befinden sich bereits im Bereich um 0,05%. Der Nutzen von Experimentalimpfungen ohne ausreichend getestete Wirksamkeit und Sicherheit überwiegt nicht die Gefährlichkeit von Covid-19. 
Die sozialen Schäden bei Kindern zeigen sich in überlaufenden Kinder- und Jugendpsychiatrien sowie an der Zunahme an Kindeswohlgefährdung durch überforderte Eltern und werden sichtbar durch isolierte Kinder mit psychosozialer Symptomatik bis hin zu Suizid. 
Ihre Kolumne zeigt eine zunehmende Verrohung der Gesellschaft, wo der vulnerabelste Teil der Bevölkerung, nicht im Sinne der Kinder- und Jugendwohlfahrt, vor den sozialen Schäden geschützt wird.

Mit freundlichen Grüßen,
eine Mitarbeiterin


Sehr geehrter Herr Rauscher,

In Ihrer Kolumne behaupten Sie, dass die Plattform „nicht die Existenz von Corona leugnet, aber – mit esoterischem Unterton – praktisch alle Maßnahmen dagegen für völlig überflüssig hält.“ [sic!]

Gestatten Sie mir hierzu drei Fragen:

  1. Worauf stützen Sie die Behauptung, dass die Plattform Respekt „… praktisch alle Maßnahmen [gegen Corona] für völlig überflüssig hält.“ ?  ALLE Maßnahmen halten wir Ihrer Meinung nach für überflüssig? Wo steht das auf unserer Plattform? Bitte um Übermittlung entsprechender Quellenhinweise.
  1. Wo befinden sich Textpassagen auf unserer Plattform, die Sie als „esoterisch“ bezeichnen? Bitte um Übermittlung entsprechender Quellenhinweise.
  1. Warum platzieren Sie in Ihrem Artikel zu Beginn des Absatzes ein Bild eines FPÖ-Politikers? Unsere Plattform ist weder parteipolitisch noch esoterisch. https://respekt.plus/ueber-uns/

Mit freundlichen Grüßen,

Walter Schönthaler



Bild

RODNAE Productions / Pexels

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