Die Schwächsten schützen?
16. April 2021

Sollen die „Maßnahmen“ nicht die „Schwächsten“ schützen? Ich erfahre das ganz anders!

Zuerst starb mein Vater im Krankenhaus – nein, nicht am sogenannten „Corona-Virus“ sondern an den Nebenwirkungen einer langjährigen Medikamentenbehandlung – oder soll ich Vergiftung sagen? Die Besuche der Familie, die ihm in den letzten Wochen seines Lebens noch Freude bereitet hätten, wurden durch die „Maßnahmen“ verunmöglicht oder zumindest stark eingeschränkt. Besonders meine gehbehinderte Mutter wurde dadurch regelrecht gequält!

Wie sagen sie? Sie wollen die Schwächsten schützen!

Zu diesem Zeitpunkt befand sich mein Bruder stationär im Krankenhaus in einer Psychiatrie. Er wusste noch nichts vom Tod seines Vaters. Um ihm diese traurige Nachricht möglichst schonend zu übermitteln, wurde ein Gespräch mit ihm, den Mitarbeitern der ihn betreuenden Station sowie meiner Mutter und mir vereinbart.

Das Gesprächsklima im Raum war merkwürdig. Kalt, unpersönlich, um nicht zu sagen: unmenschlich. Aber es wurde noch schlimmer!

Mein Bruder tat sich schwer, die Nachricht zu akzeptieren. Nach gefühlt sehr langer Zeit begann er zu weinen. Ich stand auf, um zu ihm zu gehen. Ich legte ihm die Hand auf die Schulter. Da sprang der Arzt in der Runde auf und forderte mich auf, sofort auf Abstand zu gehen! Was ich tat, wäre unverantwortlich!

Ich fragte ihn, ob er sich dessen bewusst wäre, was er hier anrichte? Wie könnte er das mit seinem Gewissen vereinbaren? Seine Antwort war: Hier gibt es Regeln, und ich setze sie durch!

Ach ja, wie sagen sie? Sie wollen die Schwächsten schützen?

Müssen wir das glauben?

Heidrun K.

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