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Für Freiheit, Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit

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Grundrechte
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Gesund in einer Welt voll Viren

Ein Lepra-Kranker lachte mich an und gab mir die verstümmelte Hand. Als Entwicklungshelfer in den Bergen von Papua Neu Guinea erlebte ich Menschen, die noch der traditionellen Stammeskultur vertrauten. Kranke leben und sterben inmitten der Gemeinschaft, Krankheit und Tod gehört zum Dasein in den Dörfern. Es wäre undenkbar, jemanden für aussätzig zu erklären oder den Kontakt zu ihm zu vermeiden. Und tatsächlich, niemand scheint sich anzustecken, Lepra-Kranke
sind sehr selten in Neu Guinea.

Ich hatte die Möglichkeit mit Mutter Theresa und ihren Ordensfrauen in Kalkutta zu sprechen. Die Schwestern pflegen dort obdachlose Sterbende, die sie auf der Straße finden. Allen Todkranken wird ein würdiger Abschied geschenkt, unabhängig davon, welche Krankheit sie haben. Die Schwestern beten und singen, wenn sie in die Slums gehen, aus denen es erbärmlich stinkt, weil es dort keine Kanalisation und keinerlei Hygiene gibt. Sie vertrauen darauf, dass sie beschützt sind, und dass sie nur dann krank werden, wenn das für ihre Seele stimmt. Und inmitten unzähliger Krankheitserreger bleiben sie gesund.

Je mehr Angst vor einer Krankheit wir haben, umso wahrscheinlicher werden wir krank. Ich kenne Menschen, die Angst haben vor dem Herpes-Virus. Sobald sie die Fieberblase einer anderen Person sehen, bekommen sie auch eine Fieberblase, unabhängig davon, wie nahe sie dieser Person gekommen sind. Wenn ich einen grippalen Infekt habe, dann frage ich mich, was in mir aus dem
Gleichgewicht geraten ist. Oft erkenne ich, wo ich mich überfordert hatte. Ich käme nicht auf die Idee, mich zu fragen, wer mich denn angesteckt hat. Wenn ein Freund zu mir sagt: bleib mir lieber fern, ich habe Grippe, dann antworte ich: „Ich vertraue meinem Immunsystem“, und umarme den Freund, so wie immer.

Das Psychische und Seelische verstehe als dem Körper übergeordnet. Seit eineinhalb Jahren werden wir mit Schreckensbotschaften und übertreibenden Statistiken über einen Virus überhäuft. Praktisch alle so genannten Schutzmaßnahmen, die die Regierungen in Missachtung der Grundrechte verordnen, richten sich gegen das vertrauensvolle menschliche Miteinander, das so wichtig für unsere Gesundheit ist. Ängste werden auf dramatische Weise geschürt, Unsicherheit, Stress, Zukunftssorgen, Depressionen haben massiv zugenommen. Ich bin zutiefst überzeugt, dass diese materialistische Politik und die auffallend einseitigen Medienbotschaften krank machen und dem Virus immer neue Macht geben. Sie verkennen oder verleugnen das Wesen des Menschen. Ich halte es für verkehrt, wenn Gesunde zueinander Abstand halten oder Gemeinschaft vermeiden. Auch das Tragen einer Maske im normalen Alltag verstehe ich als Alarmsignal an das Unbewusste und dies macht Erkrankung wahrscheinlicher.

Ein Virus mag noch so ansteckend und gefährlich sein, ob, oder wie schwer wir erkranken, darüber entscheidet immer das individuelle Immunsystem. Wir können unser Immunsystem stärken, körperlich, und vor allem psychisch und spirituell. Das gelingt in Lebensfreude, in Gemeinschaft und in Vertrauen in das Leben.

von Paul Lahninger, Salzburg

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