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für Freiheit, Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit

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Grundrechte
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Öffentliche Stellungnahme zu den Maßnahmen der Regierung, ‚NEIN DANKE‘ + Vernetzungsthemen

Angesichts der aufgeregten Vorgänge in unserer Regierung, zugleich auf drei wichtigen Ebenen – Gesundheit/Soziales, Demokratie und Wirtschaft, kam ich nicht hinweg, mich damit eingehender zu beschäftigen und bin zum Entschluss gelangt, mich auch öffentlich gegen diese Agitationen zu stellen. Anbei – im Sinne auch eines ‚time out‘ – eine Auszeit zur Wendezeit und einer ‚Wende der Titanic‘ – dieser offene Brief, bei dem ich im Anschluss auch an zwei Vernetzungsthemen weiter verweise, um zu den vielen NEINs im Brief auch auf tiefgreifende, konstruktive Aktivitäten aufmerksam zu machen.

NEIN DANKE!
Liebe Regierungsmitglieder, insbesondere jene der Grünen und Proponent*innen dieser Gangart !

Als langjährig Grünwähler, geprägt auch durch meinen Ausbildungswerdegang – zunächst noch als sehr technisch affiner mehrjährig der Nachrichtentechnik zugewandt und dann, fast zeitgleich (1983) mit der ein Jahr später folgenden Hainburg-Besetzung, mit einem Ökologiestudium an der Universität für Bodenkultur beginnend, war bisher nur ein Abweichen beschieden, als Heide Schmidt mit ihrem Liberalen Forum die Mündigkeit der Bürger*innen und dazu eine Grundsicherung auf ihre Fahnen heftete. Demokratie war mir also doch eine Spur wichtiger, als eine Grünbewegung. Und gegenwärtig wird es, wenn sich nichts ändert, wohl wieder so sein.

Und so entschließe ich mich auch, ein Zeichen des Widerstands gegen eine Impfpflicht und der Einschränkung von Menschen- und Grundrechte zu setzen, nachdem ich nun doch nicht hinwegkam, mich tiefergehend auch diesem Thema anzunehmen. Dies passt ja durchwegs auch zu meinen langjährigen Bemühen, systemische Rahmenbedingungen zu entwickeln, um ein gutes Leben für alle zu ermöglichen. Im gegenwärtigen Konnex mit unserem Wirtschaftssystem, der Umweltproblematik und unserem Demokratiebewusstsein, ist die Impfpflicht im Corona-Geschehen wohl ein Fokus, der auf unsere Gesellschaft wie ein Brennglas auf all die Ungereimtheiten wirkt, die sich bei uns in den letzten Jahrzehnten aufgebaut haben. Wir sind einer der wohlhabendsten Länder der Erde, von den ganz großen Umweltkatastrophen mehr verschont als andere und haben wohl eine der besten medizinischen Versorgung. – Und dennoch – Österreich unter den gegenwärtigen Demokratien geht voran mit Maßnahmen, als ob die Pest bei uns ausgebrochen wäre. Das Hineinschlittern in eine solche Situation war natürlich keine, unabhängig von anderen Staaten, alleinige Entscheidung. Horrormeldungen aus Bergamo (Umstände und Stimmigkeit sind teilweise umstritten, Fotofälschungen? Finanzielle Interessen?), Grenzsperren, Reisebeschränkungen – schließlich Lockdown. Ein kurzfristiger CO2-Rückgang um 7% war daraus offenbar das einzige positive Resultat für den stimmigen Pfad, die Klimakrise zu bewältigen. Aber dies hat sich längst wieder umgekehrt – war auch gar nicht anders zu erwarten. Alles wartete auf den Game Changer ‚Impfung‘, um wieder ein (neues) ’normales‘ Leben zu führen.

Aber seien wir ehrlich – das alles passt nur mit groben Blick logisch zusammen, tiefere Hintergründe offenbaren arge Missstände bei Definitionen, Zahlenbelege – sogenannter Fakten und nicht zuletzt wiederum ökonomisch motivierter Agitationen – bes. schlimm im Krankenhaus-Management. Und so braucht man sich nicht zu wundern, dass je länger diese Misere dauert, desto heftiger werden die Widerstände des bisher verbleibenden Drittel der Bevölkerung, die in Anzahl wieder wachsen wird. Dabei hätte man die Impfbereitschaft ja sogar als einen großen Erfolg werten können, wenn von ursprünglich unter 10% Impfwilligen bei der Grippe nun über 60% erreicht werden konnte. Anstatt dann parallel Angebote und Maßnahmen sicherheitsbewusst anzugehen (Gesundheitsvorsorge mit bekannten Mitteln, die Spitalinfrastruktur auszubauen, ..) setzt man auf Druckerhöhung und nun noch Zwang zu mehr von dem, was ohnehin noch unausgereift ist. Dies ist nicht nur Unvernunft, das ist fahrlässig, ja sogar kriminell. Oder von einer anderen Seite betrachtet: Wohin wollen wir? Haben wir nun das Testen entdeckt, um wie gebannt auf die Schlange zu sehen, die wir in starken Grippewellen (Corona und Influenza haben vieles gemeinsam, aber auch Trennendes, Gefährlichkeitsunterschiede sind differenziert zu sehen, in Summe aber grob vergleichbar) mit nicht minder schon eingeübten Mittel mehr oder weniger gut im Griff hatten? Es besteht die berechtigte Hoffnung, dass wir demnächst auch bei Corona idente Verhältnisse haben werden.

Nach diesem ‚Vorspann‘ möchte ich einsteigen in einige für mich wichtige Punkte, die mich zunächst zum Wundern, dann Kopfschütteln und schließlich zur großen Abneigung über das Ausmaß der Kälte und der angeblichen Verhältnismäßigkeit solcher Maßnahmen und Spaltungen zwischen Menschen anderer Einstellung brachten:

1) Neue Technologie. Bei dieser ’neuen‘ Technologie, die eindeutig zu den Gentechnologien und zudem bei Teilprodukten, noch verschlimmernd, auch zur Nanotechnologie im Doppelpack zählt, besteht nach wie vor viel zu wenig Erfahrung in den Auswirkungen. Deshalb hatte man bislang auch keine Zulassungen erteilt. Die Machenschaften der nun schnellen bedingten Zulassung bis hin zur jetzigen Maßnahmen-Situation sind daher angesichts der nun eingestuften Gefährlichkeit von Covid ein klares No-go!

Was hier in die Politik so mancher Führungsverantwortlichen – von ’nur‘ Politiker*innen bis zu hochrangigen Vorstandsmitgliedern verschiedenster Organisationen – ja sogar der Ärztekammer – gefahren ist, ist unverständlich. Offenbar fühlen sich so manche politisch organisierte Schulmediziner als ‚weiße Götter‘ nun in eine Führerrolle gekommen, um hier besonders den Ärztekammerpräsidenten Thomas Szekeres anzusprechen, der eine Berufsausübung von Ärzten nur mehr mit Impfung erteilen will. Ich kann mir kaum vorstellen, dass mit solchen Vorgangsweisen eine größere Mehrheit der Mediziner, unabhängig von ihrer Einstellung zur Impfung, mitgehen kann.

Bei der Ernährung hat sich die Gentechnikfreiheit nach einem der erfolgreichsten Volksbegehren nach und nach durchgesetzt. Und nun soll ein zweifelsfrei zur Gentechnik gehörender Prozess, der die Zellen in ihrer Produktivität verändert, deren Produkte dann Abwehrsysteme auf den Plan rufen, massenhaft an Gesunde getestet werden? Dies kann insbesondere bei komplexen noch unbekannten Eigenimmunreaktionen fatale Langzeitauswirkungen (die logischer Weise nicht durch die Menge an Getesteten verkürzt werden kann) zur Folge haben. Eine ungewisse Ausbreitung und Verteilung des Impfstoffes als Nanoteilchen, die unvorhersehbare Nebenwirkungen induzieren können, kommt hinzu. Bewusst diese Gefahren abzuschwächen, indem einerseits gesagt wird, dass die Stoffe ohnehin schnell wieder abgebaut werden würden – aber andererseits die Substanz besser nicht in die Blutbahn zu initiieren – verschafft kein Vertrauen. Was werden kommende Impfstoffvarianten enthalten? Es wirkt wie ein Freibrief zu nach oben offenen weiteren Experimenten an allen Menschen. Die Zusammensetzung der Dosen variiert stark bis ins hoch Toxische (5% tun dies), wie aus einer Studie bereits deutlich wurde (Craig Paardekooper, 2021: patterns-in-the-deployment-of-toxic-covid-vaccine-batches). Wenn nicht einmal die finanziellen Verträge zwischen den Staaten und der Pharmaindustrie offengelegt werden, wird es mit den schwer kontrollierbaren Inhaltsstoffe schon gar nicht gewollt, wahrscheinlich gar nicht gekonnt.

Gegenüber der Nanotechnologie bei Medikamente hatte man immer schon Bedenken – man erinnere an eine unkontrollierte Überwindung der Blut-Hirn-Schranke, mit ihren möglichen Erkrankungen. Hier mit der mRNA sozusagen im Gepäck in Zellen einzudringen, wobei weitere Wechselwirkungen mit der Zeit nicht auszuschließen sind, ist bei so einem Großversuch ein unverantwortliches Wagnis. Insofern die Impfung als Schutzmodell stimmt, so wären wenige solche Anwendungen bei stabilen Viren (zB bei Pocken), noch sinnvoll, wenn dann ein lebenslanger Schutz besteht. Jedoch bei laufend sich mutierenden Viren, würde das eine ununterbrochene Behandlung, mit experimentellen Änderungen der zu transportierenden Substanzen, bedeuten – genauso wie es sich bei laufenden Boosterungen schon bei einem einzigen Virus abzeichnet. Über den Blutkreislauf (wenn dies auch unterbunden werden soll) lassen sich die Partikel nahezu überall im Körper verteilen und Nebenwirkungen provozieren. Diese werden auch beobachtet – doch, sagt die Virolog*innen, wären sie so minimal, dass eine Gefahr weit unter ihrem Nutzen stünde, dafür nicht schwer zu erkranken. Dies mag derzeit zumindest bei älteren und vorbelasteten Personen wohl so sein, aber wie sieht es in 10, 20 und mehr Jahren aus? Aus diesem Grund werden ja auch Langzeitstudien an einer definierten Anzahl an Personen während des Zulassungsprozesses gemacht. Und wenn man nun, trotz aller bisherigen fehlgeschlagenen Heilversprechen der Pharmaindustrie bei der Wirksamkeit, einer schnellen Abbaubarkeit der Substanzen Glauben schenken würde, wollen wir nun nur mehr medikamentöse Marionetten werden, um ein wenig länger zu leben oder überhaupt um zu überleben, sollte unser eigenes Immunsystem im Laufe der Zeit dadurch stark in Mitleidenschaft gezogen werden? – Ich sage dazu NEIN DANKE!

2) Menschenrechte und Verhältnismäßigkeit. Aus meinem Empfinden ist aus vorigem Punkt, der Gefährlichkeit des Virus und einer überhasteten – also bedingten – Zulassung eines neuen Impfstoffverfahrens, noch dazu als Impfpflicht ein überaus wichtiges Menschenrecht der körperlichen Unversehrtheit auszusetzen, absolut keine Verhältnismäßigkeit gegeben. Dieses Menschenrecht wurde von den Staaten teils in ihre verfassungsrechtlichen Grundrechte aufgenommen. Menschenrechte sind neuzeitlich hart errungene Fortschritte der zivilisatorischen Menschlichkeit. In Österreich wurde das Menschenrecht der körperlichen Unversehrtheit zwar nicht explizit in die Verfassung übernommen, es erhielt jedoch als Teil der Europäischen Menschenrechtskonvention Gültigkeit. Obwohl dies eigentlich eindeutig sein sollte, wird offenbar von jener Gruppe (dargestellt als Impfbefürworter*innen, in Wahrheit aber mehrheitlich zu Impfpflichtbefürworter*innen gedrängt), die zunächst von der immensen Virus-Gefahr ausgegangen ist, diese Gefahr durch Argumente von Krankenhausüberlastungen aufrechtzuerhalten versucht. Zusätzlich wird mit wirtschaftlichen Gründen einer Vermeidung von untragbaren Maßnahmen, wie weitere Lockdowns, die andere Gruppe (dargestellt als Impfgegner*innen, in Wahrheit bestehend aber auch aus einem größeren Anteil von Impfpflichtgegner*innen) dafür verantwortlich gemacht und daher auch bestrafen zu können. Dies wäre an sich schon eine krasse Ablenkung vom Sachverhalt der Unverhältnismäßigkeit zwischen Gefährlichkeit des Virus und der Maßnahmen. Um den Sack nun aber zuzumachen – ob bewusst oder nun schon unbewusst, da sich die Regierung schon so in diese alleinige Impfstrategie verbissen hat (bestärkt natürlich durch weltweite Vorgänge mit Regelungen und Verlautbarungen seitens der WHO) – versucht sie alles auf eine Karte zu setzen und eine ‚Impfpflicht‘, als quasi Bestätigung der Verhältnismäßigkeit zwischen der Gefährlichkeit des Virus und ihrer nun einzigen dazu adäquaten Maßnahme zu rechtfertigen und auch durchzusetzen. Ein wohl heikles politisches ‚Spiel‘! Kommt jetzt nur darauf an, ob sich der Verfassungsgerichtshof davon auch zumindest beeinflussen lässt.

Die praktische Spielwiese geht dabei natürlich auch in so manche politische Vorfeldorganisationen hinein. Eine der wichtigsten in diesem Zusammenhang sind wohl die Ärzte selbst. Sogar diese werden nun noch im Vorfeld, gegen Androhung ihre Berufsausübung zu verlieren, zum Selbstspritzen von der Ärztekammer aufgefordert (10Uhr-Ö1 Nachrichten, 8.12.). Offenbar will man sich für die Umsetzung solcher Maßnahmen deren geschlossene Zustimmung sichern. Ohne sie, die Spritze zu verabreichen, würde die Absurdität nochmals toppen. – Ich sage zu all dem unfassbar NEIN DANKE!

3) Krankenhaussituation. Es werden Begründungen, wie ‚Krankenhausüberlastung‘ genannt. Auch wenn für eine große Anzahl dies stimmt, dem widersprechende Situationen gibt es genauso und wurde dann meist im Nachhinein bestätigt. So ist dieses Problem kein Problem der Pandemie, sondern 1) ein Organisatorisches, 2) ein zudem ganz schlimmes Finanzpolitisches, wo sehr häufig (natürlich nicht überall) umgekehrt künstliche Engpässe durch die Abmeldung von Betten-Kapazitäten hervorgerufen werden und 3) durch die Pandemie-Maßnahmen strenger Quarantäne-Bestimmungen und Arbeitsbelastungen, die das Personal selbst ausdünnen, im Verhalten gängeln und entsprechend beruflich stressen. – Ich sage dazu NEIN DANKE!

4) Schwere der Pandemie. Die Gefährlichkeit eines Virus (Schwere einer Pandemie), der eine Pandemie definiert, war bei der WHO zwar bis 2009 bei allen Stufen bis zur Stufe 6 auch nur eine Fußnote wert, jedoch auf der Website als Pandemie schon klar ‚mit einer enormen Anzahl von Todes- und Krankheitsfällen‘ bezeichnet. Nach 2009 verschwand der Hinweis auf der Website. Bei der Definition wurde die Schwere aber als eigener Abschnitt aufgenommen. Dennoch war und ist die Schwere bei der WHO kein wirkliches Kriterium, da der Virus in verschiedenen Staaten unterschiedlich wirkt und auch seine Gefährlichkeit sich ändern kann. Über die Maßnahmen haben damit die Staaten zu entscheiden. Die Pandemie-Ausrufung der WHO bei der Schweinegrippe (2009) wurde zur Kritik, da Staaten ebenso überstürzt Impfseren einkauften, dann jedoch darauf sitzen blieben, da die Impfbereitschaft nicht optimal und zum Glück die Schwere der Pandemie nicht gegeben war – so ein Bericht. Der WHO wurden Machenschaften im Einfluss der Pharmaindustrie unterstellt. Kritiker fragten daraufhin auch spöttisch, ob die WHO demnächst auch einen neuen Schnupfen zur Pandemie erklären wolle. – Daraufhin meinte der einstmals kanadische Gesundheitschefs der Provinz Ontario: „Manchmal denken einige von uns, WHO steht für Welt-Hysterie-Organisation“. Solche Probleme bestanden demnach schon immer massiv. Eine Pandemie besteht nach vorliegender Definition, die auf die leichte Verbreitung abzielt, also zweifellos – nur was die Welt daraus macht/e, auch den Testungen zufolge, steht auf einem andern Blatt! Und wir stehen demnach vor solch drakonische Maßnahmen, wie es Staatsgewalten in verfassungsrechtlicher Verantwortung – so sie eine haben – für richtig und berechtigt finden. Passt hier Österreich gar als Vorreiter in dieses Schema der Außerkraftsetzung von Menschen- und Grundrechte??

Die Einschätzung der Gefährlichkeit des Virus obliegt dem Staat, der dann über entsprechende Maßnahmen verfügen kann. Einerseits gut für die Selbstbestimmung von Staaten, andererseits aber schlecht für eine Weltgemeinschaft, die wir nun mal sind, weil insbesondere im wirtschaftlichen Konkurrenzdenken, sich dadurch Staaten gegenseitig ausspielen können – was auch geschah (s. Wettbewerb der Reisewarnungen). Nun wurde demnach auch in Österreich der Virus nach dem Vorkommnis in Bergamo (mit zum Teil überdramatisierten Berichten und sogar gefakten! Bildern – alles schon vergessen?) zunächst als sehr gefährlich eingestuft. Wie sich bislang herausstellte, weicht er größenordnungsmäßig im statistischen Durchschnitt in der Hospitalisierung und (Über)Sterblichkeit von einer Grippe aber bei weitem nicht so massiv nach oben ab, wie für die Rechtfertigung der vorliegenden Maßnahmen gerne dargestellt wird. Diese in Wirklichkeit sehr umstrittenen Maßnahmen (Masken, Lockdowns und nun Impfungen), die auch psychologische Hintergründe haben, sind demnach vage – ist noch nicht einmal bekannt, welche negativen Auswirkungen dies auf der anderen Seite (Quarantäne und Abstandhalten mit Defiziten der natürlichen Immunkraftstärkung, zu wenig Bewegung, psychische Isolationen, Ängste, ..) noch zeitigen wird. Das Krankheitsbild ist allerdings durchaus anders – schriller als bei der Grippe – bei letzterem ist es mehr ein leiser Tod. Tragisch ist im Einzelfall beides. Weiters ist die Altersbetroffenheit eine andere – Kinder und jüngere Menschen sind kaum betroffen, bei Grippe schon. Aber auch dies kann laufend sich ändern. Wichtig, wie bei den meisten Krankheiten wird wohl eine rechtzeitige Behandlung sein, bzw. eine solche schnellstmöglich ausfindig zu machen, anstatt die einzige Hauptstrategie ‚Impfen-Testen-Alleinlassen in der Quarantäne‘ zu verfolgen. Tendenziell werden Virusmutationen aus physikalischen Erklärungsmustern im Schnitt kontinuierlich in der Verbreitung intensiver und im Krankheitsbild harmloser. Bei der dz. letzten Variante Omikron bahnt sich ev. sogar ein größerer Sprung diesbezüglich an. Was bleibt dann noch von dieser sogenannten Stufe 6 einer Pandemie der WHO übrig? Bleibt dann zum Glück für alle – hoffentlich mit wenig Gesichtsverlust, ähnlich wie bei der Schweinegrippe 2009, nur ein großes ‚Abblasen‘ oder Abregen der Aufregung. Oder sollte demnach diese Einstufung der Gefährlichkeit im Zusammenhang mit den gegenwärtigen Maßnahmen zukünftig zur ‚Normalität‘ erhoben werden? – Ich sage dazu NEIN DANKE!

5) Pandemietyp und Planspiele. Der Rhythmus einer Epidemie und auch Pandemie erfolgt in natürlichen Wellen. Dies ist insbesondere bei stark mutierenden Grippeviren ein jährliches Phänomen mit dem wir bekanntlich leben müssen. Ob Impfungen dazu eine deutliche Verbesserung bringen, sei dahingestellt. Dazu gibt es auch durchaus glaubwürdige Darstellungen, die generell an Impfungen zweifeln lassen, wobei man wissenschaftlich durchaus anderer Meinung sein kann (zB Gerd Reuther: Impfungen – Segen oder Fluch?). Andere Maßnahmen, die ich noch nenne, würde ich dagegen als vertrauenerweckender und auch als substantiell empfinden. Bislang hatten sich für Grippe-Impfungen (mit herkömmlichen Totimpfstoffen) unter 10% entschlossen. Die Bedachtnahme auf Eigenschutz nach persönlicher Abschätzung war bislang kein Problem und Spitäler wurden damit fertig. Die Machenschaften rund um Pandemie-Planspiele von hochrangigen Repräsentant*innen der Staaten (bis hin zur G20), zudem kapitalistische und kriegerische Überlegungen (biologische Waffen) von einzelnen staatlichen und großen Organisationen, die oft sogar öffentlich abliefen (ein Vortrag von Paul Schreyer über Pandemie-Planspiele lieferte dazu erstaunlich offene Einblicke) machen die Sache auch nicht vertrauenerweckender und lassen sich nicht einfach durch Verschwörungsmythen-Stigmatisierungen wegwischen. Oder sollen jene Menschen, die solche Stigmatisierungen betreiben, nun umgekehrt als Verschwörungsleugner bezeichnet werden? – Ich sage zu beiden dazu NEIN DANKE!

6) Alternative Angebote. Wo bleibt der echte politische Wille zu zumindest parallelen Behandlungen und/oder alternativen Angeboten zu Impfungen und Spritzen, anstatt zu drakonischen Maßnahmen zu greifen? Wie wäre es mit Spitäler ausbauen, zumindest besser darauf vorzubereiten, Ärzte und Pflegepersonal entstressen, allgemein schon vertraute Vorbehandlungen zur Immunsystemstärkung und dazu entsprechende ambulante und häuslich flächendeckende Betreuungen schaffen, anstatt Menschen in Quarantäne nur wegzusperren, Medikamente für die Akutbehandlung schaffen und zulassen, alternative noch vertrauensbildende Totimpfstoffe schaffen und auch sanftes Abstandshalten (was ohnehin bei jedem Schnupfen immer schon getan wird, Masken sind meist wohl entbehrlich, zumal sie ohnehin meist nicht korrekt getragen werden), in den Medien dazu Hilfsangebote ausstrahlen, Großveranstaltungen zwischendurch mal absagen oder generell verkleinern – wir sind ohnehin schon übersättigt von immer größer, immer weiter, immer länger .. und noch mehr? Da gäbe es also soo viel zu tun. – Dazu und in diese Richtung gehende Alternativen sage ich JA BITTE!

7) Demokratie. Und nicht zuletzt sind die derzeitigen Aktionen unserer Regierung keine demokratiefördernden Entwicklungen! Die Brennglaswirkung dieser auf uns hereingebrochenen Situation einer Pandemie zeigt sich also auch in dieser Hinsicht. Ähnlich wie in manch anderen Bereichen, wie zB jener der Erntehelfer*innen oder 24-Stunden Pfleger*innen, um nur zwei Beispiele zu nennen, wird treffend unser marodes ‚westliches‘ Gesellschafts- und Konsumsystem aufgezeigt. Unsere repräsentative Demokratie ist als ‚Demokratie‘ völlig unzulänglich und deren Proponent*innen können mit solchen Situationen offensichtlich nicht umgehen. Deshalb kann ich dazu abschließend unter all diesen Punkten, wo nur einer für ein ‚JA BITTE‘ stimmt, besonders zu diesem gesellschaftlich wohl wichtigsten Punkt der Demokratie nicht nur sagen – NEIN DANKE, sondern dazu auch jene Pflicht nennen, die wirklich für alle eine Pflicht sein sollte – natürlich geleistet nach persönlichem Anteil: WO UNRECHT ZUM RECHT WIRD WIRD WIDERSTAND ZUR PFLICHT!

Als PS dieses Briefes möchte ich noch erwähnen, dass es bei der vorherrschenden Politik nicht einmal mehr um eine schlichte Politik geht, sondern um eine zutiefst ungute und nicht zum Gemeinwohl Verpolitisierung von Gesundheit und Wissenschaft. Die mir zugekommenen Informationen und Verknüpfungen reichten für mich als Laie auf diesem medizinischem Gebiet aus, aus Überzeugung vorsorgeorientierter Überlegungen, mich öffentlich zu diesem Widerstand in friedlicher und rechtlicher Form zu bekennen, um dazu beizutragen, dieser Entwicklung wieder eine Wende zu geben.

Hiermit schließe ich diesen Brief, dieses Thema und weise anschließend noch auf zwei Vernetzungsthemen hin, an denen ich langjährig arbeite und die zur aktuellen politischen Szene dazu passen. – In der Hoffnung eines neuen Zusammenfindens.

Harald J. Orthaber

Nachtrag:
Angeschlossen an den Brief, möchte ich auf die eingangs bereits erwähnten Vernetzungsthemen kurz hinweisen. Weitere Infos sind per Link ‚weiterlesen‘ angeführt.
Ich hoffe sehr, dass nach diesen in unserer Republik seit ihrem Bestehen wohl schlimmsten gesellschaftlichen Verwerfungen, bald entsprechende Besonnenheit einkehrt. Da ist es sicher nicht übertrieben, wenn äußerst skeptisch hinterfragt wird, ob wegen eines alljährlich auftauchenden Virustyps oder einer Virus-Familie, die zwar hoch Infektiös aber im Verhältnis anderer schwerer Krankheiten und Problemstellungen mit sehr fragwürdiger extremer Lebensbedrohung wirken – solche zunächst nahezu unfassbaren Eingriffe in die menschenrechtliche Integrität, mit diesen vielen Unwägbarkeiten, auch nur annähernd gerechtfertigt sind. – Und mehr noch, steht ganz umgekehrt diese Sachlage auf dem Prüfstand, wenn mit diesem Drängen zu solchen Eingriffen, diffuse Machenschaften, verwoben mit Macht, Geld und sonstigen Einflüssen, die Gutgläubigkeit so mancher lokaler Politiker*innen missbraucht wird und wurde. Dies ist gerade deshalb genauso wenig auszuschließen und unschuldig verdächtig, wie eben umgekehrt durch jene Proponent*innen vieles als Fake-Meldungen oder ‚Weltverschwörung‘ abgetan wird.

Ein breiter Diskurs wird notwendig, tiefergehend als sonst, ernstgenommener als sonst, unabhängig der Schwere der Verdächtigungen, der Skepsis – die zB aufgerührt werden, wenn nur an die mittlerweile immer breiter werdende Gruppierung von rechtlich Aktiven und Wissenschaftler ‚Stiftung Corona Ausschuss‘ gedacht wird. Wir brauchen eine neue Politik.

Sehen wir diesen Vorfall, welche Wahrheiten auch immer dahinterstehen, zumindest als Fingerzeit oder besser als Brennglas auf Aufgabenstellungen, nun dringendst für unser Wirken, im Sinne von „Ein gutes Leben für alle“, die Arbeit wieder fokussiert aufzunehmen!! Folgend meine Beiträge dazu:

Vernetzungsthemen (bei Interesse, gerne melden):

Demokratie weiterentwickeln
Ein neuer Start der Initiative Zivilgesellschaft (IZ, erste Phase bis 2014) und einer Folgephase bis Nov. 2021, wurde nun mit einer Verbreiterung zur IZ WEB Plattform „gemeinsam.jetzt“ am 12.11.2021 bei der Generalversammlung und Vorstandswahl nach Vorarbeiten beschlossen. Ein Brief für den ersten Kontakt, ein Aufnahmeformular und ein kurzer Abriss angedachter Bausteine zur Neuformierung der IZ als zusätzliche Web-Plattform werden hier gegeben.
…. weiterlesen

Ressourcenwirtschaft als rahmengebende Antwort auf die Klimakrise und einer sozial-ökologischen Entwicklung
Das Instrument ‚Ressourcenwirtschaft‘ bedeutet die Anwendung einer sozial-ökologischen Produktkennzeichnung, um einen planerfüllenden Pfad nachhaltiger Ziele zum Klimawandel und zur fairen und naturangepassten Nutzung von Naturgütern über mehrere Jahrzehnte mit hoher Sicherheit zu erreichen. Ein grundlegendes Projekt ProNaWi (endet im März 2022) liefert dazu eine wichtige Voraussetzung. Die sozial-ökologische, gesellschaftliche Entwicklung und Anbahnung von Initiativen und Folgeprojekten nach diesem Projekt, ist somit ein weiteres persönliches Anliegen und wird von mir in drei Themenfelder dargestellt. Sie ist eine enge Verzahnung der ökologischen Herausforderungen und der gesellschaftspolitischen Entwicklung auf staatlicher wie auf regionaler Ebene.
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Harald J. Orthaber
Nach einer ersten Phase als Nachrichtentechniker ab 1978 studierte Orthaber ab 1983 an der Universität für Bodenkultur, Wien, Landschaftsökologie und Landschaftsgestaltung, spezialisierte sich auf Umweltdatenerfassung mittels Erdbeobachtungssatelliten. Ab 1992 war er in diesem Fachbereich privatwirtschaftlich zunächst in einem Ingenieurbüro und dann Selbstständig tätig. Mit der Erfahrungen der Praxisjahre erlangte er an der TU-Dresden 1999 die Promotion zum Doktor-Ing. und daraus ein Patent zur Auswertung von Satellitenbilddaten. Daraus resultierten Arbeitet mit Universitäten und Forschungsinstitute an diesbezüglichen Projekten. Ab 2005 richtet Orthaber den Schwerpunkt auf die Entwicklung regionaler Umsetzung sozial-ökologischer und gesellschaftspolitisch wirtschaftlicher Instrumente zur nachhaltigen Nutzung und Verteilung nachwachsender Naturressourcen und entwickelt auf Vereinsebene ein gesellschaftliches Rahmenmodell ‚Fair und Naturangepasst Wirtschaften‘ (FairNaWi). Weiters engagierte er sich im NGO-Bereich für zivilgesellschaftliche Zusammenarbeit. Gegenwärtig arbeitet er zudem, zusammen mit acht anderen Unternehmen und Institutionen, als Initiator des Projekts ProNaWi – Pro Nachhaltig Wirtschaften – an der Verwirklichung eines Systems zur öko-sozialen Produktkennzeichnung, als Beitrag für ein diesbezüglich verträgliches Wirtschaften. http://fli.at – Fachbüro Landschaftsökologie interdisziplinär FLi e.U., h.orthaber@fli.at

Leserbriefe geben die Meinung des jeweiligen Verfassers wieder. Die Veröffentlichung erfolgt um ein vielfältigeres Bild zu schaffen.

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