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Glaube, Hoffnung, Liebe

Glaube

In Ihrem Buch ‚Heimkommen‘ beschreibt Theresia Oblasser, eine Salzburger Bergbäuerin, ihre Gedanken zum Glauben:

Ich bin ein gläubiger Mensch. Meistens glaube ich, was ich höre. Den Politikern glaube ich wenig, den Lehrern nicht immer, Zeitung nicht jeder, gute Nachrichten gern, Warnungen lieber nicht, Versprechen zu oft, dem Schönwetterbericht bis ich nass bin; meinem Mann meistens, dem Dorfklatsch kein Wort. Ich glaube nicht, dass ich alles weiß, immer recht habe, mich nie irre. Ich glaube den Märchen und Phantasien, den Träumen und Ahnungen. Ich glaube an unsichtbare Wirklichkeiten und an die Trotzmacht des Geistes. Ich glaube an Gott und ich glaube, dass Gott an mich glaubt.

In der Schule hat es immer geheißen „Wer nichts weiß, muss alles glauben. Also lernt fleißig, damit ihr viel wisst.“ Nie war es so leicht wie heute durch das Internet, sich Wissen anzueignen. Es verleitet aber auch zu geistiger Trägheit: wir brauchen nichts lernen, können jederzeit nachschauen. Googeln. Das kann zur trügerischen Gewissheit führen, eh alles zu wissen. Also heißt es aufpassen. ‚Trau, schau, wem‘ gilt hier besonders.

Mit der Zeit lernt man vertrauenswürdige Quellen von anderen zu unterscheiden. Findet Informationen, die von dem, was man aus dem Umfeld hört, abweichen. Man fängt an nachzudenken. Recherchiert. Hinterfragt. Man will sich ja eine Meinung bilden, Orientierung finden und mitreden können.

Seien Sie kritisch, glauben Sie wenig, prüfen Sie alles. Aber verlieren Sie nie Ihren Glauben.

Hoffnung

Schon Johann Wolfgang von Goethe warnte: „Und denn, man muss das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird, und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse. In Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten, überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich, im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.“

Seit fast eineinhalb Jahren leben wir im Ausnahmezustand, befolgen gehorsam verordnete aber rechtswidrige Maßnahmen. Aus Angst vor einem Virus, dessen Gefährlichkeit heftig umstritten ist, lassen Menschen risikobehaftete medizinische Behandlungen zu. Der wissenschaftliche Diskurs darüber wird seitens der Regierung unterdrückt und erstaunlicherweise von keinem der Leitmedien wirksam eingefordert. Fachleute, die sich öffentlich dagegen auflehnen, werden medial vernichtet. Experten von Weltruf – bis zur Ausrufung des Ausnahmezustandes vielfach zitiert und ausgezeichnet – werden richterlich verfolgt und mundtot gemacht. Ohne medialen Aufschrei.

Der aktuellen „pandemischen Situation von nationaler Tragweite“ fehlen evidenzbasierte medizinische Grundlagen. Mit dem Gesundheitspass schreiten Digitalisierung und Überwachbarkeit der Menschen unaufhaltsam voran; der Preis dafür wird völlig unterschätzt.

Sowohl der menschliche als auch der wirtschaftliche Schaden sind enorm. Hoffentlich gelingt es uns, wenigstens unsere Kinder vor weiteren physischen und psychischen Schäden zu bewahren. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Liebe

In einem Schlagertext heißt es „Wo bleibt die Liebe, was wird aus ihr? Wird sie überleben? Wer kämpft noch dafür? Wie weit werden wir es treiben, was wird von der Erde bleiben?
(…) Unsre Kinder stellen Fragen. Und wer könnte heute sagen, dass ihre Zukunft wieder voller Zukunft wär‘.“

Um unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen, sollten wir wohl etwas anders machen, ändern. Veränderung findet nur statt, wo Menschen sich öffnen, aufmerksam aufeinander zugehen, einander einfühlsam begegnen und ehrlich mitteilen. Alles andere ist Energieverschwendung. Wir Menschen brauchen Beziehungen, die Begegnung mit wachen, empathischen Menschen. Gute Beziehungen wirken wie ein Schutzschild vor jeglicher Angst.

Viele Monate auferlegte Distanz haben aus uns gefühlsarme Kopfmenschen gemacht, die sich täglich „Zahlen, Daten und Fakten“ vorbeten und damit in Schach halten lassen. Menschenwürde und Mitgefühl für unsere Nächsten sind geschrumpft auf „Impfung aus Nächstenliebe“. Die Frage ist, ob wir so weitermachen wollen – gehorsam, distanziert, blind darauf vertrauend, dass die Regierungen dieser Welt an unser aller Gesundheit interessiert sind. Oder ob wir uns alle, als Menschheitsfamilie, auf die Suche nach der Wahrheit machen, Machtinteressen identifizieren und gemeinsam in Liebe etwas verändern wollen. Niemand kann das allein. Gemeinsam wäre es möglich. Gehen wir es an. Aus Liebe zu uns selbst, zu unseren Kindern und zum Leben an sich.

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