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Öffentliche Distanzierungen Folge 3 – Information von Dr. Hartmut Glossmann

Univ.-Prof. Dr. Hartmut Glossmann ist Arzt, Pharmakologe mit Zusatzausbildung in Klinischer Pharmakologie und emeritierter Ordentlicher Universitätsprofessor für biochemische Pharmakologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Weiters war er dort als Pharmakologe und Klinischer Pharmakologe in der Ethikkommission tätig. Als bis jetzt ausgewiesener und angesehener Experte hat Dr. Glossmann offene Briefe und Mahnungen zu Vorsicht und Informationsfreiheit, an die Medizinische Universität Innsbruck verfasst.

In einer Serie von öffentlichen Distanzierungen stellt er seine Sicht der Dinge dar.

1. Vorbeugende Maßnahmen gegen Covid 19

In der Ausgabe der Tiroler Landeszeitung „Amtliche Mitteilung / Oktober 2021“ sind keinerlei Empfehlungen – auch nicht von den ExpertInnen der Medizinischen Universität Innsbruck – für vorbeugende Maßnahmen gegen COVID-19 zu finden. Es wird ausschließlich zur (mehrmaligen) Injektion von bedingt zugelassenen Arzneimitteln (AM) vom Heranwachsenden bis zum Greis geraten. Zu belegten Nebenwirkungen bei Heranwachsenden und wahrscheinlichen Todesursachen beim alten Menschen.

Antwort von Dr. Glossmann

  1. Iota-Carrageenan Nasenspray
    Bereits am 18. Februar 2021 wurden Ergebnisse einer prospektiven, randomisierten, multizentrischen Doppel-Blind Studie (NCT04521322) mit Iota-Carrageenan Nasenspray (1:1) – getestet gegen Placebo – öffentlich bekannt und am 1.10.2021 publiziert (6). Eingeschlossen in diese Studie wird ausschließlich medizinisches Personal, welches unmittelbar im Kontakt mit COVID-19 Erkrankten ist. Die 21-tägige Studie belegt eine ARR (absolute Risikoreduktion) von 4 % (Anzahl der notwendigen Behandlungen, NNT = 25) und eine relative Risikoreduktion (RRR) von 79,8 %. ARRs für Spike-Protein transfizierende Arzneimittel liegen um 1 % (NNT bzw. NNV ~100). Eine längerdauernde (12 Wochen) Studie mit Iota-Carrageenan (NCT04681001) ist noch nicht publiziert. Zur näheren Erläuterung von ARR, RRR, NNV und NNT siehe neben den oben verlinkten Artikel aus Wikipedia auch die untenstehenden Referenzen (7) und (8).
  2. Hydroxychloroquin und Povidon-Iod Im April 2021 wurde aus Singapur eine offene, randomisierte Studie (Studiendauer 42 Tage) mit 3.037 kasernierten Gastarbeitern1 publiziert (9). Die Gastarbeiter wurden in 5 Kohorten eingeteilt: HCQ = Hydroxychloroquin (400 mg als erste Dosis, dann 200 mg täglich); Ivermectin (einmalige Dosis: 12 mg); Povidon-Iod Mundspray (3x täglich, ca.270 μg); Vitamin C plus Zink (500 mg, 80 mg/Tag) und Vitamin C (500 mg/Tag). Die Vitamin C Gruppe wird als Referenz gewählt: HCQ ARR für Verhinderung von COVID- 19: 21 %, (NNT=5), für Povidon-Iod: 24 % (NNT=4). Zweifel an der Wirksamkeit von HCQ werden ebenfalls aus Singapur ausgeräumt: HCQ bindet mit Kd Werten von ~100 μM (N-terminale Domäne) und ~60 μM (C-terminale Domäne) an das N (Nukleocapsid) Protein und verhindert die „Fertigstellung“ von SARS CoV-2 (10).

FAZIT:

Iota-Carrageenan Nasenspray und Povidon-Iod Mundspray (oder Mundspülung und Gurgeln) – mehrmals täglich – sind wirksame Prophylaktika gegen COVID-19, insbesondere für medizinisches Personal im Spital. Mit Spikes transfizierte Personen können mutierte („escape“) Virus Varianten übertragen oder an diesen erkranken. Ihnen kann, ebenso wie den noch nicht mit Spikes transfizierten Personen, Prophylaxe (Nase und Mundhöhle) empfohlen werden.

Patienten, die HCQ als Dauertherapie für rheumatoide Arthritis etc. erhalten, sind möglicherweise vor COVID-19 geschützt (siehe jedoch (11)) Da der Nachweis der prophylaktischen Wirkung erbracht und der molekulare Angriffspunkt ermittelt wurde, bedarf es keinerlei Studien mehr. Ein „off-label“-Gebrauch von HCQ („[…] during pregnancies […] without evidence of fetotoxic or embryotoxic effects” (12)) unter ärztlicher Aufsicht ist vorstellbar.

2. Toxisches Spike

Spike-transfizierende Arzneimittel produzieren ein potentiell toxisches Protein („Spike“), welches als Antigen fungiert und prophylaktisch gegen COVID-19 Infektionen wirkt (bzw. wirken soll). Spikes zirkulieren nach Pfizer-BioNTech-Injektion im Plasma – verpackt in sogenannten Exosomen (1) – bis zu 4 Monate (2). Diese sollen zur zellulären Immunität beitragen. Zur Datenlage in Ländern mit massiver Impfrate siehe u.a. Public
Health England oder Singapur.

Antwort von Dr. Glossmann

Die potentiell toxischen Spikes zirkulieren über viele Wochen auf/in Exosomen nach Pfizer-BioNTech Injektion. Solange die biologische Verteilung (Exkretion?) in Speichel, Körpersäften, Muttermilch oder Atemluft nicht geklärt ist, sollten diese bedingt zugelassenen AM – auch wegen belegter Nebenwirkungen – sofort vom Markt genommen werden.

Innsbruck, am 29. Oktober 2021
Em.o.Univ.-Prof. Dr.med. Hartmut Glossmann

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