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Gerichtsvollzieher pfändet Longcovid Patienten

Ein uns bekannter 65 jähriger Mann, der im Frühjahr 2021 schwer an Covid-19 erkrankte und heute noch an den Folgen leidet, wurde letzte Woche von einem Gerichtsvollzieher in Wien, der über die Erkrankung des Betroffenen Bescheid wusste, erbarmungslos und mit der ganzen Härte des Gesetzes gepfändet. Noch dazu ist der Betroffene völlig unverschuldet durch den Konkurs seines Arbeitsgebers, für den er keinerlei Verantwortung trägt, in diese missliche Lage geraten.

Das ist ein Szenario, dass in den nächsten Monaten auf 100.000e Österreicherinnen und Österreicher zukommen könnte, die während der Pandemie ebenfalls völlig unverschuldet in eine ähnliche Situation geraten sind.
Dabei ist auch festzuhalten, dass das österreichische Rechtssystem keinerlei Unterschied macht, ob jemand selbstverschuldet oder völlig unschuldig in eine solche Situation geraten ist. Für einen Laien ist es absolut unverständlich, dass unbescholtene und unschuldige Menschen als schuldig erklärt werden, obwohl ihnen keinerlei Vergehen oder Gesetzesverstoß nachgewiesen werden kann.
Das erinnert sehr an das Geschehen in der Pandemie, bei dem gesunde Menschen als potentielle Kranke eingestuft werden, obwohl sie keinerlei Symptome aufweisen.

Dem Verfasser dieses Berichtes ist es ein großes Anliegen, diese drohenden Gefahren an die Öffentlichkeit zu bringen und dafür ein breites Bewusstsein zu schaffen und er fordert die verantwortlichen Politiker und Parlamentarier auf, allen voran BP Alexander van der Bellen und die Justizministerin, entsprechende Gesetzesänderungen zu initiieren, um ähnliche existenzbedrohende und angstauslösende Erfahrungen jenen Menschen zu ersparen, die ohnehin schon durch die Covid Erkrankung schwer getroffen wurden.

Wien, 20.10.2021
Mit vorzüglicher Hochachtung

Julius Felix (Name wurde von der Redaktion geändert)

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