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Schreiben an die Med. Uni Innsbruck – Teil 2

Dr. Hartmut Glossmann kritisiert die Vorgehensweise an der Medizinischen Universität in Innsbruck. Ab diesem Jahr müssen die Erstsemestrigen gegen Covid geimpft sein. Folgendes Schreiben betreffend der Klinischen Studie war an die in ClinicalTrialsGov genannte Auskunftsperson Dr.phil.nat. Janine Kimpel und nachrichtlich an einige andere Persönlichkeiten gerichtet. Außerdem ging es auch an Prof. Ludwig Wildt und der Bitte um Weiterleitung.

Brief: Patienten-Aufklärung

Betreff: Re: NCT04907331, 2021-002171-19, Heterologous Vaccination With an Vaxzevria (ChAdOx1-S) Prime and a Comirnaty (BNT162b2) Boost Compared With Homolog Vaccination With Vaxzervria (Prime/Boost) or Comirnaty (Prime/Boost): Patienten-Aufklärung

Liebe Frau Kimpel,

vielen Dank für die Information! Bitte leiten Sie diese Mail an die Studienleiterin mit herzlichen, kollegialen Grüßen weiter. Desgleichen könnte Prof. Ludwig Wildt, falls er es für nützlich hält, dieses Schreiben an alle Mitglieder der EK (Ethikkommission) übermitteln.

1.

Leider sind im beiliegenden Dokument die Ausführungen über die UAWs und insbesondere über Comirnaty® (besonders wirksam gegenüber den sog. Varianten, inklusive VOC?) nicht (mehr) zutreffend. Daten aus Island, UK, Gibraltar, Israel weisen darauf hin, dass Impfung (insbesondere mit Comirnaty®) keinesfalls vor Infektion oder Hospitalisierung schützt. (Für UAWs siehe 2 , 3 ,4)

2.

Ebenso fehlt der Hinweis, dass zwar selten (geschätzt 1:50.000), aber durch den Pathologen, Prof. Peter Schirmacher (Mitglied der Leopoldina) bestätigt, in etwa einem Drittel der von seinem Team obduzierten 40 Todesfälle nach Impfung der Impfstoff ( haupt-)verantwortlich sei.
Daher muss Tod (als seltenes, aber schwerwiegendes Ereignis) erwähnt werden. Ebenso fehlen Hinweise auf Capillary Leak Syndrome, Myokarditis, neurologische Störungen, ADE und Auto-Immun-Reaktionen als Langzeitfolgen. Prof. Georg Wick ist Experte für die letzteren möglichen Folgen und könnte diesbezüglich kontaktiert werden.

3.

Zugegeben: das Gebiet ist (wie nicht anders zu erwarten, bei bedingter Zulassung und ohne prä-klinische Daten!) im Fluss. Dabei, so möchte ich nachdrücklich betonen, spielen für unsere ärztlichen Entscheidungen (auch in der Ethikkommission!) Behörden, wie die EMA, das PEI oder Impf-Kommissionen (und was diese verlauten lassen) eine absolut untergeordnete Rolle: Entscheidend ist der gegenwärtige Stand des Wissens, insbesondere, wenn voneinander unabhängige (ob als preprint oder nach peer-Review erschienen) Fachleute zu vergleichbaren Ergebnissen in der Analyse von VAERS, Yellow Card System oder Eudravigilance kommen.  Beispielhafte Analysen aus VAERS: [Analysis of COVID-19 vaccine death reports from the Vaccine Adverse Events Reporting System (VAERS) Database Interim: Results and Analysis. Scott Mclachlan et al],[A Report on the U.S. Vaccine Adverse Events Reporting System (VAERS) of the COVID-19 Messenger Ribonucleic Acid (mRNA) Biologicals. Jessica Rose ], EUDRAVIGILANCE : [Suspected Cardiovascular Side Effects of Two COVID-19 Vaccines. Karla J. Lehmann ] [The Safety of COVID-19 Vaccinations — Should We Rethink the Policy? Harald Walach et al ], und dem Yellow Card System (UK):[ Urgent preliminary report of Yellow Card data up to 26th May 2021 . Tess Lawrie ], [10.33425/2639-944X.1226] sind hier erwähnt.

4.

Ich beschäftige mich seit Beginn der Impfkampagne mit der Biodistribution bzw. PK der mRNA (2P-stabiliertes Spike-Protein, WUHAN-Sequenz) -Impfstoffe und des gebildeten Proteins. Die Publikation [The histologic and molecular correlates of COVID-19 vaccine-induced changes in the skin. Cynthia Magro et al] eines dermatologischen Expertenteams für COVID-19 *, bestätigt den Verdacht, dass nicht nur die mRNA im Plasma von Geimpften zirkuliert (hier nicht zitiert: Kommentar von Prof. Alexander Hüttenhofer: diese dünne Publikation beweist die hohe Empfindlichkeit des mRNA Tests) sondern die Spikes in den Kapillaren von Geimpften (manchmal mit etwas Lokalreaktion!), gebunden an ACE-2, nachgewiesen werden. Dermatologische UAWs (nicht nur am Orte der Applikation!) sind keineswegs seltene Ereignisse, weshalb sie erwähnt werden sollten. An unserer Universität ist Prof. Norbert Reider Experte auf diesem Gebiet. Er wäre diesbezüglich zu kontaktieren. Andere Autoren fanden S1 und teilweise auch intaktes Spike Protein (nach Moderna) im Plasma. Aber dies ist nur die Spitze des Eisbergs, da bislang zirkulierende, gebundene Spikes (RBCs, Platelets, WBCs) nicht gemessen wurden. Somit besteht der begründete Verdacht, dass das Spektrum der UAW-Analysen z.B. aus Eudravigilance, VAERS oder Yellow Card System durchaus kausal mit dem Spike Protein bzw. seinen Fragmenten (S1) in Zusammenhang gebracht werden kann. Fragen der Komplement-Aktivierung, Wettbewerb zwischen ABs und „Docking to ACE-2“ können hier nicht diskutiert werden – aus Mangel an Erkenntnissen meinerseits. Für alle Hinweise der Fachleute bin ich sehr dankbar.

Ich vermisse ferner Hinweise auf zusätzliche Maßnahmen, die sich Evidenz-basiert als prophylaktisch (auch therapeutisch) als wirksam erwiesen haben, e.g. Ivermectin [https://ivmmeta.com Ivermectin for COVID-19: real-time meta analysis of 63 studies ] [The mechanisms of action of Ivermectin against SARS-CoV-2: An evidence-based clinical review article. Asiya Zaidi et al]. Falls Masken empfohlen werden, würde ich mich über eine einzige (peer-reviewed) Publikation freuen, die (signifikant) belegt, dass Masken vor COVID-19 Viren schützen. Ich selbst empfehle Gurgeln mit Betadona und Vermeidung von Treffen zwischen Gesunden und Geimpften, die ggf. die VOCs übertragen könnten.

Mit freundlichen Grüßen!

Ihr H.Glossmann

*Dass Dermatologen als Erste das Spike Protein, gebunden in Kapillaren, nachweisen würden, habe ich seit Monaten erwartet. Es ist unproblematischer, Haut und Unterhautfettgewebe mittels Biopsie (Routine und klinischer Standard) zu untersuchen als das Herz bei Rekruten mit Myokarditis nach Impfung. Deswegen ist der Abschnitt über Myokarditis in dieser Publikation ein sprachliches Meisterstück: Es wird alles gesagt – man muss es nur richtig einordnen.

Lesen Sie auch die anderen 2 Schreiben von Univ.-Prof. Dr. Hartmut Glossmann

Teil 1
Teil 3

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