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Weichgeklopft bis zur Zermürbung

Von Wiener Schnitzeln und Impfverweigerern

Was haben ein Wiener Schnitzel und ich gemeinsam? Die Panier kann es wohl nicht sein, darauf lege ich bei mir selbst keinen besonderen Wert. Nein, vielmehr ist es jener unsanfte – fast brachiale – Vorgang, den ein echtes „Wiener“ vor dem Ausbacken über sich ergehen lassen muss: das beherzte Klopfen mit relativ schwerem Gerät, um es schön mürbe zu machen.

Dann kommen wir aber schon zu den Unterschieden. Das Kalb, das für das Schnitzel bestimmt war (ich hoffe, es hatte zumindest ein halbwegs angenehmes, wenn auch kurzes Leben), ist bereits tot und muss im Kälbchenhimmel nicht mehr leiden. Ungeimpfte Menschen wie ich hingegen sind am Leben, und wollen dieses – ebenso wie die Geimpften – einfach nur so leben, wie wir das von früher kannten: in Freiheit, mit persönlichen Sozialkontakten, gewohnten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung … . Dennoch drischt die Bundesregierung mit ihren unverhältnismäßigen Maßnahmen wie mit einem Schnitzeklopfer auf uns ein. Bumm, bumm, bumm: Lockdowns, X-G-Regeln, Maskenpflicht, … Apropos Masken, da fällt mir glatt doch noch eine Gemeinsamkeit betreffend Panade von Schnitzel und mir ein: Mal tut’s der einfache Mund-Nasen-Schutz, aber besser ist dann doch die FFP2-Maske (labrige Panier vs. goldiger, knuspriger Panier mit den typischen Blasen).

Meine Zähigkeit lässt jedenfalls zusehends nach. Noch diese Woche soll ich meinem Arbeitgeber gegenüber meinen Impfstatus offenlegen. Nun, unter bestimmten Umständen wäre ich ja vielleicht längst bereit gewesen, mir die Injektion gegen Covid-19 verabreichen zu lassen, und dadurch ein paar Unpässlichkeiten in Kauf zu nehmen: Wenn ich von der tatsächlichen Bedrohung durch das Virus (ja, es kann gefährlich werden und sogar töten – aber in welchem Ausmaß?) überzeugt wäre und davon, mich und meine Mitmenschen durch die „Impfung“ vor einer Infektion und demnach vor einer Erkrankung schützen zu können. Die Datenlage sieht aber leider anders aus: kein sterile Immunität, dafür aber eine Reihe von angeblich sehr seltenen, aber mitunter durchaus schwerwiegenden möglichen Nebenwirkungen. Diese Informationen sollen aber tunlichst nicht an die breite Öffentlichkeit gelangen. Künftig werde ich jedenfalls als einzige in unserem Team täglich (!) zum Test antreten (selbst zu organisieren), mein Ergebnis zu Arbeitsbeginn vorlegen und auch am eigenen Arbeitsplatz ganztägig die Maske tragen müssen. Genausogut könnte ich mir eine Eselsmütze aufsetzen. Auch in meinem privaten Umfeld höre ich immer öfter: „Dann lass dich halt auch impfen!“, weil ich an diversen gemeinsamen Unternehmungen nur mehr unter erschwerten Bedingungen teilnehmen kann.

Mal sehen, wie lange ich dem Schnitzelklopfer noch widerstehen kann, bevor auch ich mich in die Pfanne hauen lasse, sprich: mich „impfen“ lasse.

Freda K. Schmied

PS. Mein Lichtblick der vergangenen Tage diesbezüglich war die Wahl in Oberösterreich, bei der die MFG-Partei auf Anhieb den Einzug in den Landtag geschafft hat. Das hat geschmeckt, wie ein saftig-zartes Sonntagsschnitzel mit Erdäpfelsalat und einem Seidel Bier. Gratulation!

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