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Schreiben an die Med. Uni Innsbruck – Teil 1

Univ.-Prof. Dr. Hartmut Glossmann ist Arzt, Pharmakologe mit Zusatzausbildung in Klinischer Pharmakologie und emeritierter Ordentlicher Universitätsprofessor für biochemische Pharmakologie an der Medizinischen Universität Innsbruck. Weiters war er dort als Pharmakologe und Klinischer Pharmakologe in der Ethikkommission tätig. Als bis jetzt ausgewiesener und angesehener Experte hat Dr. Glossmann offene Briefe und Mahnungen zu Vorsicht und Informationsfreiheit, an die Medizinische Universität Innsbruck verfasst. Die Briefe richten sich an den Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Wolfgang Fleischhacker, sowie den Vorsitzenden der Ethikkommission, Ludwig Wildt. Die Med Uni Innsbruck sieht für ihre Erstsemestrigen eine Impfpflicht gegen Covid vor.

Diese Schreiben sollten ausdrücklich auch den betroffenen Studenten, Studienteilnehmern und Impfenden zugänglich gemacht werden.

Betreff: Leopold-Franzens-Universität versus Med. Uni – eins zu Null!

Magnifizenz, lieber Kollege Fleischhacker,

am 28.08.2021 werden Sie in der Tiroler Tageszeitung wie folgt, zitiert: Die Medizinische Universität Innsbruck schreibt ihren rund 470 Erstsemestrigen die vollständige Impfung vor. „Im Spitalsbereich geht die Sicherheit aller Patientinnen und Patienten vor“. Die LFU (Leopold-Franzens-Universität Innsbruck) hingegen, so entnehme ich dem gleichen Artikel, “begnügt“ sich mit der 3G-Regel.

1.

Abgesehen von der wissenschaftlich unwiderlegten Tatsache, dass immunkompetente, gesunde Erstsemestrige (d.h. diese Altersklasse) nicht durch COVID-19 an Leib und Leben gefährdet sind (aber möglicherweise Schaden* durch die Impfung erleiden können, dazu mehr weiter unten) ist mittlerweile belegt, dass natürliche (insbesondere T-Zell vermittelte) Immunität wesentlich besser gegen Infektion, z.B. durch die Delta Variante schützt [Large-scale study of antibody titer decay following BNT162b2 mRNA vaccine or SARS-CoV-2 infection. Ariel Israel, Yotam Shenhar, Ilan Green et al] als die in der EU bedingt zugelassenen Impfungen (i.e. Pfizer-Biontech BNT 162b2). Einwände, die hier zitierte Arbeit sei (noch) nicht „peer-reviewed,“ sind unbegründet: Namhafte Experten haben bereits hierzu positiv Stellung genommen. Ich verzichte hier darauf Publikationen, u.a. in Top Journalen publiziert, die (besseren, d.h. auch gegen VOCs und andauernden) Schutz nach natürlicher Infektion („Genesene“) belegen, zu zitieren.
Das ist aber nicht alles: Die israelischen Daten** erhärten den Verdacht, dass Impfungen mit dem Spike-Protein zu einer Delta Pandemie und sogar zu ADE führen können. Mit anderen Worten, die geimpften Erstsemestrigen der Med.-Uni könnten ab November wesentlich mehr Infektionen erleben (und übertragen)*** als die Genesenen der LFU.

Fazit: Kompliment an die LFU: Sie hat sich wissenschaftlich fundiert begründbar (auch) für die Genesenen entschieden.

2.

Was kritischen Sachverstand anbelangt, so scheint dieser in unserer Ethikkommission in Fragen der Probanden-Aufklärung nicht mehr das gleiche Niveau zu haben, wie ich es in Jahrzehnten als Mitglied erleben durfte. Dies wird übrigens auch international bemängelt [Informed consent disclosure to vaccine trial subjects of risk of COVID-19 vaccines worsening clinical disease. Timothy Cardozo & Ronald Veazey]. In der u.g. TeilnehmerInneninformation und Einwilligungserklärung kann man lesen: „Das österreichische Impfprogramm baut derzeit……“. Wer immer dieses Programm erstellt hat, ist für die Aufklärung unwesentlich, wesentlich ist hingegen zu betonen, dass diese Impfstoffe nur bedingt zugelassen und Langzeitfolgen nicht bekannt sind, etc. Fahrlässig ist die Nicht-Erwähnung möglicher (und belegter) UAWs – auch seltene, schwerwiegende (z.B. Tod) müssen genannt werden. Vielleicht ist nicht allgemein bekannt, dass derjenige Arzt, der die Impfung vornimmt, die volle Verantwortung auch für Langzeitfolgen trägt.

Eine Antwort auf mein Schreiben vom 4. August 2021 habe ich übrigens bis heute nicht erhalten.

3.

Am Beispiel der Publikation von Frau Dr. Lehmann [Suspected Cardiovascular Side Effects of Two COVID-19 Vaccines. Karla J. Lehmann] konnte ich miterleben, wie Lancet oder jetzt leider auch BMJ mit einer Datenanalyse (die jeder nachprüfen kann) über UAWs, umgehen: Ohne Kommentar abgelehnt – aber das Manuskript an die WHO weitergeleitet. Die systematische Unterdrückung von Informationen über mögliche Nebenwirkungen dieser Impfstoffe ist besorgniserregend. Ebenso wurde bis vor kurzem negiert, dass diese Impfstoffe keinesfalls vor Covid-19 Infektionen schützen (das behaupten selbst die Hersteller nicht). Das Beispiel Israel** zeigt, dass auch keine (ehemals von Politikern propagierte) Herdenimmunität entsteht.

4.

Anstatt dieses Schreiben mit Attachments zu versehen, habe ich entweder DOI oder URL in meine unten zitierte E-Mail eingesetzt. Alle Impflinge und diejenigen, die impfen, könnten alles lesen – und dann erst entscheiden.

Mit freundlichen Grüßen!
Ihr Hartmut Glossmann

* EudraVigilance, August 28th 2021: 23,252 fatalities, 1.076.917 serious adverse effects, total reported cases: 875,741
** Israel, September 3rd 2021: 12,116 cases/100,000; daily record on September 2nd: 13,900 new cases. EU travel ban, effective September 6th, 2021
*** Es wäre verantwortungslos, nur Nicht-Geimpfte zu testen bzw. die Ct-Werte für Nicht-geimpfte hoch und für Geimpfte niedrig anzusetzen

Am 9. September hat Rektor Fleischhacker so geantwortet:

Hochgeschätzter Herr Kollege Glossmann,
vielen Dank für Ihre interessanten Anregungen. Ich habe inzwischen mit unseren ExpertInnen Rücksprache gehalten, diese werden Ihre Ergänzungen gerne im Hinblick auf die Abwägung verschiedener Aspekte der komplexen Covid-19 Situation kritisch in den Versuch, zu einer einigermaßen evidenzbasierten Bewertung zu gelangen, mit einbeziehen. Ich darf davon ausgehen, dass wir im Falle von Rückfragen bei Ihnen anklopfen dürfen.

Mit den besten Grüßen,
Ihr Wolfgang Fleischhacker

Lesen Sie auch die anderen 2 Schreiben von Univ.-Prof. Dr. Hartmut Glossmann

Teil 2
Teil 3

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