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Ein Kurzurlaub in Lignano

Die Vorfreude unserer vierköpfigen Familie war groß, denn wir reisten in diesem Sommer kurz vor Schulbeginn noch einmal ans Meer. Wie herrlich!

Am Donnerstag, den 09. September 2021 fuhren wir am frühen Nachmittag über die Ländergrenze Richtung Italien, ohne Stau, ohne angehalten zu werden, ohne Kontrollen. Wir waren gespannt, wie es in Lignano Pineta weitergehen würde.

Gerade angekommen, begrüßte uns der fesche Hotelier Alberto auf das Herzlichste, er trug bei der Begrüßung keine Maske. Seine Angestellten trugen sie etwas leger, meistens unter der Nase, entweder Stoff- oder OP-Masken, die Kellnerinnen trugen Kinnschilder – es waren keine FFP2-Masken in Sicht. Alberto fragte uns weder nach einem Impfzertifikat noch nach einem 3G-Ausweis, dies schien nicht üblich oder bekannt zu sein.

Weder in den Hotels, noch an den Stränden, in den Strandbars oder den Restaurants wurde ein C-Nachweis verlangt oder auch nur angefragt, was uns erstaunte, auf positive Art und Weise, da dies im Allgemeinen in Österreich ganz anders gehandhabt wird. Unsere beiden Kinder freuten sich über die Unbeschwertheit und wir Eltern uns über die ‚alte‘ Normalität und genossen diese in vollen Zügen. Das Bewusstsein, dass diese Normalität zu den Grundrechten gehört und niemand das Recht hat, diese Grundrechte zu beschneiden, stimmte mich zuweilen etwas nachdenklich.

Was wir deutlich vernahmen und spürten war der Unterschied im Umgang mit dem C-Thema seitens der meisten Italiener. Sie hielten sich zwar strikt an die Maskenpflicht, sowohl beim Eintritt in die Restaurants als auch in allen Läden, in Lebensmittelgeschäften wie im übrigen Handel, doch darüber hinaus gab es keine Einschränkungen, keine Test- oder Nachweispflicht. Auf Nachfrage meinerseits, was von möglichen weiteren Einschränkungen oder Test- bzw. Impf-Nachweispflichten zu halten sei, meinte unser Hotelier, dass die Italiener schon genug vom Corona Theater hätten und nicht mehr länger für dumm verkauft werden wollen. Diese Sichtweise gefiel mir und gab uns Zuversicht.

Das Wetter spielte mit und wir genossen die sonnigen und warmen Septembertage. Noch einen Gingerino, Spaghetti Vongole und Gelato genießen, dann hieß es Abschied nehmen von Bella Italia!

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