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für Freiheit, Grundrechte und Rechtsstaatlichkeit

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Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.

Zitat Charles Darvin

Im zweiten Teil der Serie schreibt der Arzt für Arbeits-, Umwelt- und Ernährungsmedizin Leopold Spindelberger über die Wichtigkeit des Immunsystems bei der Virusbekämpfung:

Der Kampf gegen die Corona Viren ist ein Kampf gegen die Natur und unsere Lebensgrundlagen. Dazu folgender Artikel von mir, den ich bereits am Beginn der Pandemie geschrieben habe und der noch immer aktuell ist.

Der Kampf gegen Corona

Wir sind im Krieg! „Ich muss selbst an die Front“: In seiner Fernsehansprache erklärt Präsident Emmanuel Macron, Frankreich befinde sich im Krieg. Die täglichen Bilder in den Nachrichten scheinen das zu bestätigen und auch in Österreich wurde erstmals seit dem 2. WK die Miliz aktiviert. Gegen wen führen wir eigentlich diesen Krieg und können wir diesen Krieg gewinnen?

Meine Sichtweise und Erklärung

Die Behandlung von Infektionskrankheiten gehört zu den größten Erfolgsgeschichten der modernen wissenschaftlichen Medizin (auch „Schulmedizin“ genannt). Mit der Entdeckung des Penicillins begann eine neue Ära in der Medizin, nämlich die antibiotische Ära. Penicillin und andere Antibiotika haben Millionen Menschen das Leben gerettet und vielen Erkrankungen, die früher unweigerlich zu schweren Erkrankungen oder zum Tod geführt haben, den Schrecken genommen. Damals glaubten die Wissenschaftler und Ärzte innerhalb einer Generation alle Infektionskrankheiten „ausrotten“ zu können. Das hat sich in der Zwischenzeit als Irrtum herausgestellt und wir haben „die Bakterien“, die die häufigsten Erreger von Infektionskrankheiten sind, einfach unterschätzt. Denn die sind sehr intelligent1 und haben innerhalb kürzester Zeit Schutz- und Gegenmittel entwickelt, was zu weltweiten Resistenzen gegen Antibiotika geführt hat (übrigens ein großes Problem unseres „sogenannten Gesundheitssystems“).

Was sind Viren?

Viren [von *vir- ; Sing. Virus], ursprünglich allgemeine Bezeichnung für die (unbekannten) Erreger verschiedener Krankheiten und seit etwa 1900 Bezeichnung für infektiöse Agenzien, die durch Bakterienfilter hindurchgehen, sich nicht auf Bakterien-Nährböden entwickeln und im normalen Licht-Mikroskop nicht sichtbar sind. Von den echten Mikroorganismen und Organismen (Leben) unterscheiden sich Viren grundlegend durch ihre Zusammensetzung (Fehlen einer zellulären Organisation) und Vermehrungsweise. Da Viren keinen eigenen Stoffwechsel besitzen, sind sie als besondere Form obligat intrazellulärer Parasiten zur Vermehrung auf die Zellen echter Organismen angewiesen.

Coronaviren

Beim Menschen führen die Coronaviren zu akuten Erkrankungen des oberen Respirationstrakts. Man nimmt an, dass Coronavirus-Infektionen ungefähr ein Viertel aller Erkältungskrankheiten verursachen.

Die äußere Lipoproteinhülle trägt 2–4 virusspezifische Oberflächenproteine, von denen das große Glykoprotein charakteristische, keulenförmige Fortsätze von ca. 20 nm Länge bildet, deren Aussehen im elektronenmikroskopischen Bild an eine Sonnenkorona erinnert.

Ein Virus kann eine Zelle nur dann infizieren, wenn die zur Adsorption erforderlichen Rezeptoren auf der Zelloberfläche vorhanden sind, andernfalls ist die Zelle gegenüber dem Virus resistent.

Virusinfektion: Befall von suszeptiblen Zellen bzw. Organismen mit einem Virus, meist verbunden mit anschließender Virusvermehrung. Der Verlauf einer Virusinfektion ist abhängig von den Eigenschaften des Virus und der Wirtszelle und den Wechselbeziehungen zwischen beiden. Verlauf und Pathogenese einer Virusinfektion im Organismus hängen außerdem ab von der Ausbreitung der Viren im Körper, der Immunantwort und von nicht-immunologischen Faktoren (z.B. epigenetische Faktoren).

Die Wichtigkeit des Immunsystems

Derzeit wird nur vom Virus gesprochen und berichtet, nicht aber über das Immunsystem und die nicht immunologischen Faktoren.

Meine Erkenntnis aus all diesen Informationen ist, dass wir diesen „Krieg“ nicht gewinnen können, wenn wir uns nur auf die Viren konzentrieren und das Immunsystem und die nicht immunologischen Faktoren außer Acht lassen.

Vorbild ist für mich die TCM, die viele Möglichkeiten kennt, unser WEI QI (entspricht unserem Immunsystem) zu stärken und uns so vor einer Virusinfektion zu schützen. Von den alten chinesischen Ärzten sagt man, dass sie nur bezahlt bekommen haben, solange die Menschen gesund waren. Daher war es auch ihr wirtschaftliches Interesse, ihre potentiellen PatientInnen gesund zu erhalten und durch immunstärkende Maßnahmen Erkrankungen im Keim bzw. Ursprung zu vermeiden. Unser „sogenanntes Gesundheitssystem“ funktioniert genau umgekehrt und 95% aller unserer Krankenversicherungsbeiträge fließt in die Reparatur und Behandlung von Krankheiten. Insofern müsste sich unser Gesundheitsminister ehrlicherweise „Krankheitsminister“ nennen. Das hätte meiner Meinung nach einen AHA Effekt zur Folge, den es dringend bräuchte.

Wenn Sie auch dieser Meinung sind, dann teilen sie bitte diese Informationen und es wird von mir in den nächsten Wochen weitere Informationen zum Thema Corona geben.

1Intelligente Zellen: Wie Erfahrungen unsere Gene steuern

Bruce Lipton, geboren 1944 in Mt. Kisco, New York, machte die enge Verbindung von Wissenschaft und Geist zu seinem Thema. Der Amerikaner vertritt die Auffassung, dass unser Geist den Körper kontrollieren und so jeder Einzelne sein Leben verbessern kann. Er ist damit ein Pionier auf dem Gebiet der noch relativ jungen Wissenschaftsdisziplin Epigenetik, die mit der bisherigen Lehrmeinung, der Mensch sei in vielem ein Gefangener seines Erbgutes, aufräumen will. Nach Jahren als Forscher und Dozent an so renommierten Universitäten wie der in Stanford hält der promovierte Zellbiologe heute Vorträge zu seinen Thesen und tritt in Radio- und Fernsehshows auf. Lipton hat u. a. die Sachbücher „Intelligente Zellen“ und „Spontane Evolution“ verfasst.

Quelle Viren/Coronaviren: https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/

Lesen Sie auch Teil 1 der Serie.

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