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Geimpfte und Ungeimpfte sind gleich ansteckbar und gleich ansteckend

Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass die Covid-Impfstoffe, egal welche Methode sie verwenden, vor Ansteckung schützen. Und damit schützen sie auch nicht vor Weitergabe des Virus. Um Schutz vor Ansteckung, also eine so genannte sterile Immunität zu erhalten, müsste der Impfstoff als Spray durch Nase oder Mund verabreicht werden, eben auf dem Weg der natürlichen Infektion. So einen Impfstoff gibt es aber (derzeit) nicht.

All das ist schon seit Mitte des Vorjahres bekannt. Da es also keinen Schutz gegen Infektion gibt, kann sich das Virus in den Schleimhäuten von Mund, Nase und Rachen einnisten und sich dort vermehren – und zwar gleich bei Geimpften wie bei Ungeimpften, wie eine neue Studie aus den USA zeigt.

Funktioniert nun das angeborene Immunsystem gut und gibt es vielleicht auch schon eine Grundimmunität durch frühere Infektionen mit den anderen Coronaviren, dann gibt es kein Problem. Die Viren werden eingefangen, vernichtet und die infizierte Person merkt nichts davon oder spürt vielleicht ein leichtes Kratzen im Hals, und es wird auch niemand anderer angesteckt.

Funktioniert das Immunsystem nicht so perfekt kann sich das Virus aber stärker vermehren, man bekommt vielleicht Fieber, Husten, Geschmacksverlust oder ähnliches. Das Virus vermehrt sich in den oberen Atemwegen recht stark, es entstehen Hunderttausende oder Millionen neuer Viren, die man über die Atemluft nach außen abgibt. Das kann viel oder wenig sein, ansteckend oder kaum ansteckend.

In den meisten Fällen schafft es das Immunsystem aber doch noch die Viren zu vernichten. Gelingt dies nicht dann können sie in die Lunge kommen und diese befallen. Erst jetzt werden die bei der Impfung gebildeten Antikörper und T-Zellen aktiv und verhindern – meistens – eine schwerere Erkrankung. Sind im Zuge der Infektion allerdings Mutationen entstanden, die diese Antikörper nicht erkennen – bei den Gentechnik Impfstoffen wird ja nur das Spike Protein präsentiert, und selbst davon nur ein Teil – so sind Mutationen im Vorteil, die von dieser Abwehr nicht oder nur schlecht erkannt werden und vermehren sich ungehindert. So dürften die verschiedenen Varianten wie Alpha, Beta und jetzt Delta entstanden sein.

Die Ergebnisse der Studie

Die Studie hatte in Version 1 am 31.Juli 2021 den Titel „Vaccinated and unvaccinated individuals have similar viral loads in communities with a high prevalence of the SARS-CoV-2 delta variant“. Die zweite Version vom 11. August trägt nun den Titel „Shedding of Infectious SARS-CoV-2 Despite Vaccination when the Delta Variant is Prevalent“. Wir sehen schon worauf die Ergebnissee hinauslaufen.

Untersucht wurden Proben von 719 Personen, die zwischen 29. Juni und 31. Juli gesammelt worden waren. Die Delta Variante hatte zu Beginn einen Anteil von 65% und stieg bis zum Ende des Zeitraums auf 95%. Von den 719 Personen waren 311 zweifach geimpft und 408 ungeimpft. Es wurden die Zyklusschwellen (Ct) von den beiden Gruppen verglichen. 212 (68%) der Geimpften hatten sehr niedrige Ct-Werte unter 25 und damit konnten sie eine hohe Viruslast an die Umgebung verteilen (shedding).

Von 55 Probanden mit Ct <25 wurden Virenkulturen angelegt und infektiöses Virus bei 95% der Geimpften isoliert sowie bei 88% der Ungeimpften. In der Viruslast fand sich kein Unterschied zwischen Geimpften und Ungeimpften, sie sind – wie wir mittlerweile aus den Entwicklungen in vielen Ländern wissen, gleich ansteckend und erkranken auch so ziemlich im gleichen Ausmaß.

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