Lebendigkeit
18. Mai 2021
von Shinko Andreas Hagn

Ich glaube an die Lebendigkeit, an das Lebendige in uns.

Ich glaube an die Liebe, aber vor allem an das Mitgefühl mit allen Wesen.

Ich glaube an das Glück, aber vor allem an die Glückseligkeit.

Ich glaube an das Gute, aber vor allem daran, dass jeder von uns Gutes bewirken kann.


Ohne an das alles zu Glauben wären wir alle schon lang nicht mehr da,

wären gar nicht geboren, denn ohne all diesen Glauben gäbe es schon lange keine Menschen mehr.

Es ist nicht die Wissenschaft, nicht das Rationale, die Empirik, die uns am Leben erhält,

es ist die Liebe, das Mitgefühl und unsere Verbundenheit!


Ich glaube an die Menschlichkeit, auch wenn es in diesen Zeiten schwerfällt,

an die Menschlichkeit, die aus unserer Lebendigkeit entsteht,

denn es ist unser Wesen, naturgegeben aus uns heraus erwachsend und für alle verfügbar,

eine Quelle, die nie versiegt, auch wenn wir dies manchmal glauben.




Sie ist immer und jederzeit vorhanden,

wir können immer aus ihr schöpfen,

wenn alles, was wir meinen, was wir sind, von uns abfällt,

tritt sie in Erscheinung,

in der Stille.

dieser Stille, die uns alle verbindet,

Lasst uns üben, diese Stille gemeinsam zu finden,

um unsere Lebendigkeit leben zu können,

unser Am-Leben-Sein zu spüren.

Shinko Andreas Hagn

Shinko Andreas Hagn ist buddhistischer Zen-Priester, Seelsorger und Unternehmer. In seinem Brotberuf betreibt er gemeinsam mit seiner Frau eine Agentur für schöne Dinge aus Skandinavien. In seiner Berufung ist er seit über 10 Jahren als Seelsorger in Gefängnissen und der Obdachloseneinrichtung VinziRast tätig. Er praktiziert gemeinsam mit der von ihm gegründeten Sangha in Wien, mehr unter:

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