Was in den Zeitungen steht
26. März 2021

In den Zeitungen ist zu lesen, dass auf den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen entweder Rechtsradikale, Covidioten, Coronaleugner, Schwurbler, Corona-Chaoten oder Hooligans seien. Doch wen findet man dort tatsächlich:

Menschen wie du und ich. Menschen, die gegen die Einschränkung nahezu aller Grundrechte kämpfen. Menschen, die sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder machen, da die Regierung ständig Gesetze bricht, und der Verfassungsgerichtshof im Nachhinein die Verordnungen für ungültig erklärt.

Oder Menschen, die gegen die Massentesterei und Maskenpflicht sind, aber dafür, dass man sich testet, wenn man sich krank fühlt. Menschen, die sich gegen die Regierungsmaßnahmen wehren: Dagegen, dass sie ihre Eltern im Altersheim zu selten besuchen und sie umarmen dürfen. Menschen, die Angst um Kinder und Jugendliche haben, da die Psychiatrien voll sind und die Ärzte dort triagieren müssen.

Oder Menschen, die Angst vor dem Druck sich impfen zu müssen, haben, da diese ihrer Meinung nach zu wenig erforscht ist und keine Daten vorliegen, welche Langzeitschäden auftreten können. Menschen, die gegen die Testungen und Maskenpflicht in Schulen sind.

Oder Menschen, die gerne wieder in ihr Stammlokal gehen würden, weil sie einsam sind. Menschen, die gerne Ausflüge machen würden, aber in der momentanen Situation keine Möglichkeit haben, eine Toilette aufzusuchen, da Gasthäuser geschlossen haben.

Oder Menschen, die mit Homeoffice und Homeschooling ihrer Kinder hoffnungslos überfordert sind und Angst haben, dass ihre Kinder die Wissenslücken nicht mehr aufholen können. Menschen, die es unglaublich finden, dass es die Regierung geschafft hat, jeden Mitbürger als potentiellen Gefährder – als asymptomatisch – zu sehen.

Es sind Menschen, die weitere Verschärfungen befürchten.

Möglicherweise sind auch einige Rechtsradikale oder Linksradikale dort. Möglicherweise. Doch ich habe keine gesehen.

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