Demütigung eines Kindes
15. Februar 2021

Unsere Tochter geht in die vierte Klasse einer Volksschule in der Südoststeiermark. Zu Beginn der Tests waren die sogenannten Nasenbohrtests noch freiwillig. Wir, mein Mann und ich, lassen aber weder uns noch ein einziges unserer fünf Kinder testen. Wir wissen schon selbst, wann und ob wir und unsere Kinder gesund sind.

Da wir unsere Kinder auch im Lockdown in der Betreuung in den Schulen haben, passierte aufgrund der „Normalität“ Folgendes: Die Direktorin dieser Volksschule in der Südoststeiermark spazierte in der ersten Pause an einem Montag in die Klasse und fragte, wer von den Kindern schon getestet sei. Wohl gemerkt, da waren die Tests noch freiwillig.

Alle Kinder antworteten mit „Ja“, außer unserer Tochter. Wir hatten es verboten. Die Direktorin sagte vor der kompletten Klasse, dass sich unsere Tochter auf den Gang setzen muss, da sie wahrscheinlich Corona hätte, weil mein Mann und ich in Wien demonstrieren waren! Somit verbrachte unsere Tochter den ganzen Vormittag alleine auf dem Gang und musste sich von ihren Mitschülern mobben lassen. In der Pause durfte sie sich zu allem Überfluss anhören, wie sich die Lehrer über meinen Mann und mich ausgelassen haben!

Nicht einmal auf die Kinder wird Rücksicht genommen! Aufgrund des „freiwilligen“ Testzwangs unterrichten wir unsere Kinder nun zu Hause.

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