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Mit Menschlichkeit hat das nichts mehr zu tun

Eine Pflegekraft berichtet aus Nordrhein-Westfalen.

Seit der angeblichen Pandemie ist in unserem Pflegeheim nicht ein Bewohner an Corona gestorben. Wohl aber sehr viele an Einsamkeit. Für mich als Pflegerin war es schlimm, täglich mit ansehen zu müssen, wie Bewohner weinen, schreien, nicht mehr essen und trinken wollen, weil sie nicht verstehen, warum ihre Familie plötzlich nicht mehr kommt.
Inzwischen dürfen wieder Angehörige kommen. Nach vorheriger Anmeldung natürlich. All das ist aber für das Personal ein zusätzlicher Aufwand, zumal wir ab heute – nach einer lapidaren Schulung – Angehörige, Bewohner und Personal selbst testen müssen. Viele meiner Kolleginnen und Kollegen gehen am Stock und mussten sich krank melden. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, wie lange das noch gut geht. Mit Menschlichkeit hat das nichts mehr zu tun. Ich weiß nicht wann, aber ich werde das Handtuch werfen, weil ich das alles nicht mehr ertragen kann.

Eines noch: Bewohner werden nach jedem Arztbesuch 14 Tage in ihrem kleinen Zimmer eingesperrt und isoliert. Nur das Personal darf lediglich herein um sie zu versorgen. Und das ist nur ein Beispiel! Ich habe so etwas im Laufe meiner 30-jährigen Tätigkeit in der Pflege noch nicht erlebt und bin an meine Grenzen gekommen …

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